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13 Rennradbrillen im ROADBIKE-Test

Photochromatische Rennrad-Brillen im Test

Eine Rennrad-Brille bewahrt die Augen vor vielen Gefahren. ROADBIKE hat 13 aktuelle selbsttönende Radbrillen von 65 bis 265 Euro getestet.

Eine Brille für jede Wettersituation: Selbsttönende Gläser machen’s möglich. Oder? Ob fotochromatische Brillen halten, was die Hersteller ver­sprechen, hat ROADBIKE mit großem Aufwand getestet.

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13 selbstönende Rennradbrillen im Test
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Die Brillen im Test sind unterteilt in zwei Preisklassen: Brillen bis 120 Euro, wobei das preisgünstigste Modell bereits für 65 Euro zu haben ist. Und Brillen über 120 Euro mit dem Top-Modell für 265 Euro. Im Labor geprüft wurden die optische Qualität, der UV-Schutz, die Kratzfestigkeit der Gläser und natürlich die Fotochromie. In der Praxis die im Radsportleralltag relevanten Aspekte wie Tragekomfort, Blickfeld und Windschutz.

Folgende Brillen haben wir getestet:
unter 120 Euro

  • Alpina Eye-5 HR VL+
  • BBB FullView PH BSG 53
  • Casco SX-61 Vautron
  • Rose PS 07 Photocromic
  • Scott Leap LS
  • Uvex Sportstyle 706v

über 120 Euro

  • Adidas EvilEye Halfrim Pro
  • Alpina S-Way QVM+
  • Glorify G4 Radical Nano
  • Oakley Flight Jacket
  • Rudy Project Tralyx
  • Shimano S-Phyre X1-PL
  • SwissEye Iconic 3.0

Erkenntnisse aus dem Brillentest

Die Ergebnisse zeigen – im Wortsinn – Licht und Schatten. Verlässlichen UV-Schutz bieten alle getesteten Brillenmodelle, die meisten nach dem gängigen australischen Standard 400 nm. Fast alle Brillen gefallen mit hohem Tragekomfort, bei den meisten lassen sich Bügel und Nasenpads individuell anpassen. Bei den Fahrtests waren beschlagene Scheiben, Zugluft oder gar tränende Augen mit keiner der Brillen ein echtes Problem.

Nur vier der 13 Brillen zeigten sehr gute Ergebnisse beim Test der Kratzfestigkeit, vier schnitten hier unterdurchschnittlich ab. Auffällig ist, dass kein signifikanter Qualitätsunterschied zwischen günstigen und teuren Brillen feststellbar war. Im Gegenteil: Während die günstigeren Modelle qualitativ dicht beieinanderliegen, entpuppten sich die beiden teuersten Brillen im Vergleich – die Evil­Eye von Adidas und Oakleys Flight Jacket – als wenig kratzfest und zeigten auch andere Schwächen.

Vor- und Nachteile von selbstönenden Brillengläser

In Sachen Fotochromie unterscheiden sich die Kandidaten stark: Manche Brillen ersetzen eher schwach getönte Modelle, andere decken einen weiten Bereich zwischen hell und dunkel ab, wenige verändern ihre Tönung nur minimal. Alles auch eine Frage persönlicher Vorlieben.

Alle Gläser tönen sich schnell ein und hellen zügig wieder auf, wenn auch nicht so schnell, dass abrupt wechselnde Lichtsituationen – etwa im Wald oder bei Tunneldurchfahrten – kompensiert werden können. Die Reaktionszeiten der Brillen miteinander zu vergleichen, ist aufgrund der individuell unterschiedlichen Tönungsspektren kaum sinnvoll möglich – sie wurden deshalb nicht bewertet. Übrigens: Einige Brillen dunkeln grenzwertig bis zur Sonnenbrillenkategorie 4 ein (nicht für den Straßenverkehr geeignet).

Testfazit kompakt

Die fotochromatischen Brillen im Test zeigen sehr unterschiedliche Stärken und Schwächen. In der Preiseklasse bis 120 Euro gab es den Testsieg für Alpinas günstige Eye-5 mit 78 von 100 möglichen Punkten (Sehr Gut) . Besonders kratzfest war in dieser Preisklasse die Casco SX-61, sie erhielt 76 Punkte (Sehr Gut). Auch für die Uvex Sportstyle gab es mit 74 Punkten noch ein Sehr Gut, allerdings werden die Gläser dieser Brille bei voller Tönung sehr dunkel.

13 Rennradbrillen im Test: Test: Photochromatische Radbrillen

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Auch bei den Brillen über 120 Euro holte die Alpina S-Way QVM+ mit 77 Punkten (Sehr Gut) das beste Ergebnis. Ein sehr breites Tönungsspektrum zeigte die SiwssEye Iconic 3.0 (76 Punkte, Sehr Gut). Auch für die Rudy Project Tralyx (72 Punkte) und die Shimano S-Phyre X1-PL (72 Punkte) gab es ein 'Sehr Gut'.

In der Fotostrecke gibt es alle Testergebnisse im Detail.

Die Radbrillen im tagesaktuellen Preisvergleich:

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