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Gaerne G.Ice Storm: Neuer Rennrad-Winterschuh

Neuheit: Gaerne G.Ice Storm Winterschuh

Warme und trockene Füße im Winter – und das unter allen Bedingungen. Das verspricht Gaerne für den neuen G.Ice Storm Winterschuh, den es sowohl als Straßen- wie auch als Mountainbike-Version gibt. ROADBIKE hat den Schuh ausprobiert.

„Der neue G.Ice Storm ist ideal in extrem kalten Wetterbedingungen oder bei Regen“, betont Gaerne. Das Obermaterial kombiniert laut Gaerne zum einen die sehr atmungsaktive „G.active Airflow“ Microfaser mit einer „Duratherm“-Membran von Gore-Tex. Diese Kombination soll eine sehr gute Atmungsaktivität mit Wasserdichtigkeit und einer sehr guten Isolation gewährleisten. Ein elastischer Schaft soll einen hohen Tragekomfort und dichten Sitz am Unterschenkel bringen, für die Sichtbarkeit sind Reflektoren angebracht. Verstärkungen an den Seiten und der Fußspitze sollen vor Beschädigungen schützen.

Um zu verhindern, dass die Kälte über die Sohle in den Schuh eindringt, verwendet Gaerne eine Zwischensohle mit einer wärmereflektierenden Aluminium-Beschichtung. Zur Anpassung dient ein IP1-Drehverschluss von Boa.

Bei der Sohle setzt Gaerne auf eine carbonverstärkte Nylonsohle, die zum einen maximal steif sein soll, andererseits auch extrem dünn, um den Fuß ergonomisch günstig nahe an die Pedalachse zu bringen. Anti-Rutsch-Stopper an der Spitze und der Ferse sollen zudem für einen sicheren Stand sorgen.

Erster Eindruck

Der erste, generelle Tipp bei Winterschuhen: Auf jeden Fall auch eine Nummer größer als gewohnt anprobieren und vergleichen. Denn ein Winterschuh sollte auch noch mit einem paar dickeren Socken passen und nicht zu eng sein oder gar drücken. Der G.Ice Storm von Gaerne lässt sich auf jeden Fall gut anziehen, dank des weicheren Schafts und der kleinen Schlaufe gleitet der Fuß gut rein. Per Drehverschluss lässt sich der Druck auch gut auf dem Spann verteilen. Ein Plus: Der Drehverschluss bleibt auch während der Fahrt gut erreichbar und ist nicht wie bei anderen Modellen unter einer weiteren Lage versteckt, sodass man ihn auch unterwegs bequem nachstellen kann. Außerdem wirken die G.Ice Storm auch nicht so klobig wie andere Modelle.

Kleiner Nachteil: Der Schaft liegt am Unterschenkel nicht ganz eng an, für zwei Finger bleibt locker Platz. Da kann es sowohl reinziehen als auch Nässe (Regen) eindringen. Zur Abhilfe kann man probieren, die Beinlinge oder die Winterhose über die Schuhe zu ziehen, bei manchen Modellen (insbesondere welchen mit Reißverschluss unten) kann das klappen. Überhaupt fällt der Schaft etwas kurz aus und dürfte durchaus länger ausfallen, um noch besser zu schützen. Im ROADBIKE-Test haben sich die Cyclingaiter Hi-Vis Ankle Cuffs von GripGrab an dieser Stelle bewährt. Das sind zwei Überzieher aus Neopren, mit denen man den Übergang von Winter-Tights/Beinlingen zu Überschuhen oder Winterschuhen abdichten kann. Sie kosten nur rund 15 Euro und erhöhen überdies die Sichtbarkeit.

Unterwegs gefällt der Gaerne G.Ice Storm gut, aber man sollte darauf achten, die Cleats soweit nach Innen wie möglich zu montieren, damit der Schuh nicht an der Kurbel schleift – das ist aber ein generelles Problem von Winterschuhen. Nach den ersten Testfahrten bei Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt ist zu konstatieren, dass der Schuh die Füße angenehm warm hält, und – vor allem – die Füße auch nicht schwitzig werden. Vor allem die wärmereflektierende Zwischensohle macht sich positiv bemerkbar, zumindest war keine von unten vordringende Kälte spürbar. Auch Spritzwasser und leichter Regen sind für den G.Ice Storm kein Problem.

Optimierungsbedarf besteht allerdings definitiv bei der Sichtbarkeit. Die sehr kleinen, reflektierenden Elemente könnten deutlich größer ausfallen, um gerade von hinten die Sichtbarkeit bei schlechten Bedingungen zu erhöhen.

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Der G.Ice Storm MTB

Die G.Ice Storm von Gaerne gibt es sowohl als Straßen- wie auch als MTB-Version. Erhältliche Größen: 39 bis 48, halbe Größen von 41,5 bis 45,5. Der bereits erhältliche Schuh kostet 249,95 Euro (Road wie MTB).

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