Christian Brunker/ROADBIKE

The Hawk: Rennrad-Brille von Naked Optics im Test

Im Test: Radbrille Naked Optics The Hawk Eine Radbrille für alle Ansprüche

Neuzugang im Sortiment von Naked Optics: "The Hawk" heißt der Nachfolger der "The Falcon". Die vielseitige Multisportbrille soll in vielen Details im Vergleich zum Vorgänger verbessert worden sein. ROADBIKE konnte die neue Brille bereits testen.

Die neue "The Hawk" soll der "perfekte Begleiter bei sportlichen Aktivitäten" sein – das verspricht Naked Optics für den Nachfolger der "Falcon". Egal ob auf dem Rennrad, dem Gravel- oder Mountainbike, die Hawk soll sich dank großer Anpassungsfähigkeit für alle Sportarten eignen. Dank des Zubehörs bestehe die Möglichkeit, die Multifunktionsbrille innerhalb weniger Sekunden in drei verschiedenen Set-Ups zu konfigurieren. Zudem sei das magnetische Schweißband ein absolutes Highlight. Es halte nicht nur die Augen während schweißtreibenden Einheiten trocken, sondern sorge auch dafür, dass die Brille dort bleibt, wo sie hingehört. Das Nasenstück kann individuell angepasst werden und sorge zusammen mit den gummierten Bügelenden für einen sicheren Halt.

Naked Optics

Die Eigenschaft "multifunktional" komme aber nicht von irgendwo her: Die Sportbrille kann durch ein Goggle-Upgrade zu einer leichten Bikebrille oder Skibrille umfunktioniert werden. Durch sechs verschiedene Ersatzgläser mit unterschiedlichen Tönungen mit oder ohne Polarisierung behält der Fahrer sowohl bei Sonnenschein am Berg als auch bei dunklen Verhältnissen im Wald den Durchblick.

Die Brille besteht laut Naked Optics aus dem CO2RE-Material, das aus 50% pflanzlich-basiertem Kunststoff besteht, um die CO2-Emissionen zu senken. Das Material soll trotzdem extrem haltbar sein und auch harten Schlägen standhalten. Zum Lieferumfang gehören die Brille samt Schweißband, ein Case sowie ein Microfaserbeutel und ein Befestigungsband.

Preislich beginnt die Hawk bei 79,99 Euro inklusive einem Filter. Zusatzfilter kosten 29,99 Euro, das Goggle-Upgrade liegt bei 9,99 Euro.

Naked Optics Hawk Rennrad Brille Sonnenbrille
Christian Brunker/ROADBIKE

Der ROADBIKE-Test

ROADBIKE hatte Gelegenheit, die Brille bereits ausführlich zu testen. Sehr gut gefallen hat das große Sichtfeld, zudem schützt die Hawk die Augen hervorragend vor dem Fahrtwind. Mit 31 g ist sie trotz der Konstruktion als Vollrahmen-Brille auch nicht zu schwer und dank der gummierten Bügel und des biegbaren Nasenpads sitzt sie sehr sicher auf der Nase. Ebenfalls erfreulich: Obwohl sich die Bügelenden nicht individuell zurecht biegen lassen, war die "The Hawk" mit bisher allen ausprobieren Helmen kompatibel, bzw. gab es keine größeren Probleme.

Lob gibt es auch für den Filterwechsel, der sehr intuitiv funktioniert, ein Blick in die Anleitung war nicht notwendig. Kleiner Nachteil: Dafür ist muss der Filter angefasst werden, Fingerabdrücke sind die Folge. Aber dank der vielen erhältlichen Filter lässt sie sich so sehr schnell an die jeweiligen Lichtverhältnisse anpassen.

Das oben angesetzte, per Magnet fixierte Schweißband ist allerdings Geschmackssache: Nicht jeder mag es, wenn der Schaumstoff an den Augenbrauen anliegt – aber es lässt sich problemlos abnehmen.

Unterwegs zeigte sich der Filter allerdings etwas anfällig für Beschlag und Verschmutzungen. Insbesondere an einem heißen Tag sammelte sich auf der Innenseite eine Mischung aus Schweiß und Sonnencreme und trübte die Sicht etwas ein. Das ist natürlich bei vielen Brillen ein Problem, allerdings fühlte es sich bei der Naked Optics etwas stärker an. Ein genereller Tipp: Ein Microfaser-/Brillenputztuch kann da unterwegs echte Wunder bewirken.

Dieser Artikel kann Links zu Anbietern enthalten, von denen roadbike eine Provision erhält. Diese Links sind mit folgendem Icon gekennzeichnet:
Zur Startseite