Christian Brunker/ROADBIKE

Neue Minipumpe: Lezyne Pocket Drive

Lezyne Pocket Drive Minipumpe im ersten Test

Klein, leicht und doch mit sehr guter Pumpleistung bis zu 11 bar: So bewirbt Lezyne seine neue Pocket Drive Minipumpe. Doch kann sie wirklich im Rennrad-Alltag überzeugen? ROADBIKE hat den Test gemacht.

Gerade einmal 75 g bringt die neue Pocket Drive Minipumpe von Lezyne auf die Waage und zählt damit ganz klar zu den leichtesten Minipumpen auf dem Markt, einzig die Airboy von SKS ist mit knapp 60 g noch einmal deutlich leichter. Mit einer Länge von 15 cm ist sie zudem ausgesprochen kompakt und passt problemlos in jede Trikottasche. Alternativ macht sie mit der inklusiven Rahmenhalterung auch am Rennrad eine sehr gute, weil ausgesprochen dezente Figur.

Kurz&Knapp

  • Name: Lezyne Pocket Drive
  • Preis: 29,95 Euro
  • Gewicht: 75 g (ohne Halterung)
  • Länge: 15 cm
  • Maximaler Druck: 11 bar (Herstellerangabe)
  • Ventilkompatibilität: Presta/Schrader

Zum Aufpumpen verfügt die Pocket Drive über einen CNC gefrästen Handgriff und einen in die Pumpe integrierten, aufsetzbaren Schlauch. Der Ventilaufsatz wird für eine sicherere Verbindung auf das Ventil am Schlauch aufgeschraubt. Allerdings: Anders als bei den etwas teureren Minipumpen enthalt die Pocket Drive jedoch kein Tool, um den Ventilkern vorher festzuziehen oder ihn wieder festzuschrauben, sollte er doch mit dem Ventilaufsatz herausgeschraubt worden sein. Deshalb empfiehlt es sich, ein passendes Tool dabeizuhaben.

Doch was kann die Pocket Drive? Zu Testzwecken wurde ein 25er Reifen komplett entleert und mit der Pocket Drive aufgepumpt. Nach 400 Hüben zeigte das Test-Manometer ordentliche 4,9 bar – genug, um mit dem Reifen nach Hause zu rollen. Pumpt es sich bis hierhin noch ganz angenehm und leichtgängig, wird ab ca. 500 Hüben der Kraftaufwand immer größer, nach 578 Hüben fast kaum noch stemmbar. Das Manometer zeigte dann gute 6,4 bar. Von daher bietet die Pocket Drive eine sehr gute Pumpleistung, auch wenn die Herstellerangabe von 11 bar nicht erreicht wurde. Wobei auch kein Rennradfahrer 11 bar im Reifen braucht.

Beim Pumpen gefiel die leicht geriffelte Oberfläche der Pocket Drive die für einen guten Griff sorgt, nur das untere Ende drückte beim Pumpen bei hohem Kraftaufwand unangenehm in die Handfläche. Immerhin: Trotz der hohen Drücke wurde die Minipumpe nicht unangenehm heiß.

RB Minipumpen Test 2016
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Zubehör Tests Gobik Longlseeve Cobbleold Auric Gobik Longlseeve, Assos Mille GT, Alé Warm Race Langarmtrikots von Gobik, Assos und Alé im Test

Ein gutes Langarmtrikot gehört zur Grundausstattung von Rennradfahrern....

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