rb-0418_Helmtest_001-teaser Thomas Streubel/streubelphoto.de
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Test: 24 Rennradhelme zwischen 75 und 200 Euro

Günstig gegen teuer: 24 Rennradhelme im Test

Wie gut schützen Rennradhelme? RoadBIKE hat 24 Einsteiger- und Mittelklassehelme verglichen, in der Praxis getestet und gemeinsam mit dem TÜV Süd im Labor gecrasht. Mit teils überraschenden, teils beunruhigenden Ergebnissen.

Diese Helme hat ROADBIKE getestet:

Helme/Link zum Testbericht Preis Bewertung Hier können sie die Helme kaufen
Alpina Campiglio 119,95 Euro Gut (62 Punkte) Preisvergleich
Alpina Valparola RC 139,95 Euro Gut (67 Punkte) Preisvergleich
Bell Formula MIPS (Testsieger) 99,99 Euro Sehr gut (76 Punkte) Preisvergleich
Bell Stratus MIPS 149,99 Euro Gut (70 Punkte) Preisvergleich
Giant Rev 99,90 Euro Gut (69 Punkte) Preisvergleich
Giant Pursuit 169,90 Euro Gut (66 Punkte) Preisvergleich
Giro Foray MIPS 99,99 Euro Gut (67 Punkte) Preisvergleich
Giro Cinder MIPS 149,99 Euro Gut (68 Punkte) Preisvergleich
Kask Rapido 80 Euro Gut (60 Punkte) Preisvergleich
Kask Mojito 129 Euro Gut (72 Punkte) Preisvergleich
Lazer Blade 94,99 Euro Schwach (46 Punkte) Preisvergleich
Lazer Genesis 159,99 Euro Gut (63 Punkte) Preisvergleich
Limar 778 99,95 Euro Gut (68 Punkte) Preisvergleich
Limar Ultralight+ 179,95 Euro Schwach (49 Punkte) Preisvergleich
Mavic Aksium Elite (Preis-Leistungs Tipp) 75 Euro Gut (62 Punkte) Preisvergleich
Mavic Ksyrium Pro 140 Euro Gut (62 Punkte) Preisvergleich
Rudy Project Rush 89,95 Euro Gut (68 Punkte) Preisvergleich
Rudy Project Sterling+ 149,95 Euro Gut (66 Punkte) Preisvergleich
Scott Arx Plus MIPS 109,95 Eur Gut (73 Punkte) Preisvergleich
Scott Centric Plus MIPS 199,95 Euro Sehr gut (75 Punkte) Preisvergleich
Specialized Propero 3 99,90 Euro Gut (68 Punkte)  
Specialized Airnet MIPS 179,90 Euro Gut (61 Punkte) Preisvergleich
Uvex Quatro XC 99,95 Euro Gut (68 Punkte) Preisvergleich
Uvex Race 1 149,95 Euro Gut ( 66 Punkte) Preisvergleich

Wie viel Geld muss ein Guter Rennradhelm kosten?

Reicht ein Modell der Einsteigerklasse um 100 Euro, oder lohnt es sich, 30 bis 60 Euro mehr zu investieren? Was können die teuren besser, und wo liegen die wesentlichen Unterschiede?

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24 Rennradhelme im Test
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Fragen, die wohl jeden Radsportler umtreiben, der über einen Helmkauf nachdenkt. Um Antworten zu liefern, hat RoadBIKE von zwölf Herstellern Helme der Einstiegsklasse sowie das jeweils darüber angesiedelte Modell zum Test angefordert. Die Preisspanne reicht vom 75 Euro teuren Aksium Elite von Mavic bis zum Centric Plus MIPS von Scott, für den knapp 200 Euro fällig werden.

Alle 24 Helme mussten sich einem umfangreichen Testprozedere unterziehen, die zwölf Geschwisterpärchen traten zusätzlich noch zum herstellerinternen Vergleich an: Was unterscheidet den günstigen Helm vom teureren Modell, und lohnt der finanzielle Mehraufwand? Schließlich wurden alle Helme gemeinsam mit dem TÜV Süd im Crash- und Roll-Off-Test auf ihre Schutzwirkung geprüft – leider nicht durchgängig mit positiven Ergebnissen!

Teurer, aber nicht leichter

Die Annahme, dass ein teurer Helm auch leichter sein muss, ist ein Trugschluss. Das zeigt der Preisklassenvergleich: Von den zwölf Herstellern im Test ist nur bei vieren das Mittelklassemodell leichter als der Einsteigerhelm. Und nur bei Alpina ist die Differenz mit 35 Gramm signifikant. Bei Kask sind es nur deren fünf, bei Uvex und Limar lediglich drei Gramm.

Umgekehrt sind die Unterschiede mitunter deutlich: Bei Lazer ist der teure Genesis 40 Gramm schwerer als der preiswerte Blade, bei Rudy Project liegen zwischen dem günstigen Rush und dem teureren Sterling+ sogar 45 Gramm. Der Grund dafür liegt in den unterschiedlichen Schwerpunkten der Hersteller bei der Entwicklung der Helme – die es in Einklang mit den Normvorgaben zu bringen gilt.

Gerade bei den teureren Modellen ist Gute Belüftung ein wesentliches Entwicklungsziel. Das bedeutet aber: größere Belüftungsöffnungen und breitere Kanäle in der Helmschale. Damit diese „offenen“ Schalen dennoch sicher schützen und ausreichend stabil sind, muss das wenige Material stärker verdichtet, die Querstege müssen verstärkt werden, was sich oft mit höherem Gewicht bemerkbar macht.

Aber ist die bessere Belüftung nicht nur in Computersimulationen, sondern auch in der Praxis spürbar? Dazu haben mehrere Tester die Helme auf einer festgelegten Runde ausprobiert und ihre Eindrücke notiert. Und tatsächlich schnitten bei den meisten Herstellern die teureren Helme besser ab. Allerdings waren die Unterschiede zwischen den verschiedenen Anbietern oft deutlich größer, als die zwischen den Modellen eines Herstellers.

Bestnoten für die Belüftung gab es für den Stratus MIPS von Bell und für den Centric Plus MIPS von Scott. Beide zeichnet aus, dass nicht nur die Stirn ausreichend belüftet ist, sondern auch am Hinterkopf genug Luft ankommt. Bei einigen günstigen Modellen hingegen beschränkte sich die Belüftung fast ausschließlich auf den Stirnbereich.

Tipp: Schauen Sie sich den Helm vor dem Kauf genau an. Damit die Luft Gut über den Kopf strömen kann, sollte die Helmschale über möglichst breite Kanäle verfügen, die zudem am Hinterkopf offen sein müssen, damit sich die Luft nicht unter dem Helm staut. Günstige Helme haben zwar oft ähnlich viele Belüftungsöffnungen wie teure Modelle, doch ist der Luftstrom über den Kopf hinweg oft eher eingeschränkt. Der Kühleffekt fällt dann vergleichsweise gering aus.

Eine weitere, für den Tragekomfort des Helms entscheidende Größe ist seine Passform, die mit dem eigenen Kopf harmonieren muss. Verstellsystem, Riemen und Polster runden das Komfortpaket ab. Gerade auf längeren Touren kann eine anfangs leichte Druckstelle am Kopf mit der Zeit extrem störend oder gar schmerzhaft werden. Damit das nicht passiert, sollten Sie vor dem Kauf unbedingt mehrere Helme unterschiedlicher Hersteller anprobieren. Nur so finden Sie heraus, welches Modell am besten zu Ihrer Kopfform passt.

Sicherer Halt auf dem Kopf

Im Idealfall sollte der Helm satt auf dem Kopf sitzen, ohne zu drücken, und auch bei geöffneten Riemen nicht vom Kopf rutschen. Objektive Kriterien für Guten Tragekomfort sind weiche Pads, die ausreichend dimensioniert sind, um eventuelle Kanten der Helmschale Gut abzudecken. Die Riemen sollten nicht zu unflexibel sein und nicht auf der Haut stören oder gar kratzen. Auch die Weitenverstellung kann drücken – vorzugsweise am Hinterkopf. Die Clips zur Anpassung des Riemendreiecks über dem Ohr fallen bei einigen Modellen recht klobig aus – auch das kann stören.

Bestnoten für den Tragekomfort vergaben die Tester an den Formula und den Stratus von Bell, den Sterling+ von Rudy Project sowie den Ksyrium Pro von Mavic. Beim Race 1 von Uvex störten sich die Tester an spürbaren Kanten der Helmschale an der Stirn, die nicht ausreichend durch Pads abgedeckt waren. Auch beim Kask Rapido kritisierten sie Druckstellen im Stirnbereich und die zu große Weitenanpassung am Hinterkopf, die leicht drückte.

Die Helmanpassung gefiel den Testern bei Bell am besten: Die Clips zur Riemeneinstellung lassen sich leicht bedienen, das Rädchen zu der in vier Stufen höhenverstellbaren Kopfweiten-Einstellung ist Gut zu greifen und fein gerastert. So ist der Helm in wenigen Minuten und zudem sehr bequem auf den Kopf anzupassen.

Roll-Off-Test mit Ausfällen

Im TÜV-Labor mussten die Helme schließlich zeigen, wie Gut sie die Energie bei einem Aufprall absorbieren können, ob die Helmschale auch bei einem Sturz auf eine vermeintliche Schwachstelle stabil bleibt, und ob das Verschlusssystem den Helm sicher auf dem Kopf fixiert.

Durchweg erfreulich waren die Ergebnisse des ersten Impact-Tests gemäß der aktuellen Norm EN 1078: Alle Helme erfüllten die Anforderung von 250 g Restbeschleunigung – mit deutlichen Reserven. Selbst der letztplatzierte Helm in diesem Ranking, der Kask Mojito, unterbot die Norm um fast 50 g.

Die besten Dämpfungswerte lieferte der Pursuit von Giant, der die auf den Kopf wirkende Restbeschleunigung auf nur 137 g reduziert. Auch den Versuch, die Helmschalen mit einem zweiten Einschlag zu spalten, überstanden alle Helme. Allerdings kamen einige Modelle dabei an ihre Grenzen.

Beim Roll-Off-Test offenbarten sich dann die größten Unterschiede. Zunächst wurden die Helme einem leicht verschärften Normtest ausgesetzt. Dabei zogen die Tester die Riemen am Kinn nicht maximal straff (wie es die Norm vorschreibt), sondern wählten eine komfortablere Einstellung. „Wir wollten wissen, ob auch eine praxisnahe Einstellung den Helm sicher am Kopf halten kann“, erklärt Diplom-Ingenieur Frank Wittmann vom TÜV Süd.

Die Top-Werte in diesem Test lieferten der Campiglio von Alpina und der 778 Superlight von Limar, die sich trotz des 3 kg schweren Fallgewichts nur um 11 Grad bzw. 12 Grad verschoben. Der Rapido von Kask, der Blade von Lazer und der Ultralight+ von Limar rutschten hingegen komplett vom Kopf – und bestanden den verschärften Test nicht. Um das Ergebnis zu überprüfen, entschieden RoadBIKE und TÜV Süd, diese drei Modelle einem weiteren Test – exakt nach Norm – zu unterziehen.

Das Ergebnis: Der Rapido von Kask bestand die Norm-Prüfung gerade so, die beiden anderen Modelle fielen durch. Beim Limar Ultralight+ riss der Gurtanker hinten aus der Helmschale, und auch beim Blade von Lazer hielt eine Gurtverankerung der Belastung nicht stand. Damit dürften die Modelle nach der Einschätzung von TÜV-Ingenieur Wittmann in Deutschland eigentlich nicht verkauft werden. RB hat deshalb entschieden, in den Testbriefen zwar die in den übrigen Testdisziplinen erreichte Punktzahl anzugeben, das Gesamturteil lautet dennoch „Schwach“ – wegen nicht bestandenem Normtest.

Die Europäische Norm 1078

Alle Fahrradhelme, die in Deutschland verkauft werden, müssen der Europäischen Norm (EN) 1078 entsprechen – erkennbar am CE-Zeichen sowohl im Helm als auch auf der Verpackung. Diese gilt gleichermaßen für City-, Mountainbike- oder Rennradhelme, egal ob sie 15 oder 250 Euro kosten.

Die EN 1078 legt Anforderungen und Prüfmethoden fest, die ein Helm nachweislich erfüllen muss, bevor er in Deutschland verkauft werden darf. Dazu dient eine Baumusterprüfung, die vor der Markteinführung erfolgt. Unter anderem muss ein Helm mit einem zwischen 3,1 und 6,1 kg schweren Prüfkopf bei einem Sturz aus 1,5 m Höhe auf einen flachen Sockel mit 19,5 km/h Aufprallgeschwindigkeit die Beschleunigung auf weniger als 250 g (1 g = 9,81 m/s) reduzieren.

Außerdem müssen die Helme einen Aufprall aus 1,1 m Höhe auf einen keilförmigen Untergrund überstehen und dabei ebenfalls die Beschleunigung auf weniger als 250 g reduzieren. So soll sichergestellt werden, dass jeder Fahrradhelm dazu beitragen kann, Sturzverletzungen zu verringern. Außerdem muss das Gurt- und Verstellsystem so beschaffen sein, dass gewährleistet ist, dass der Helm auch bei einem Sturz auf dem Kopf bleibt. Der sogenannte Roll-Off-Test dient dazu, das zu überprüfen. Allerdings: Angesichts immer schnellerer Fahrräder (vor allem E-Bikes und Pedelecs) mehren sich die Stimmen, die eine Verschärfung der circa 25 Jahre alten EN 1078 fordern, um einen besseren Schutz der Radfahrer bei Stürzen zu gewährleisten. Bislang sind dazu aber keine konkreteren Schritte bekannt geworden.

Diese Helme hat ROADBIKE getestet:

Alpina

Nur 20 Euro liegen zwischen dem neuen Campiglio von Alpina und dem darüber angesiedelten Valparola RC. Kopfweitenverstellung, Einstellrädchen, Clips und Riemen sind identisch, zudem bieten beide ein integriertes, leider nicht herausnehmbares Insektennetz, das die vorderen Helmöffnungen abdeckt. Im TÜV-Test machten beide eine Sehr gute Figur, die Anforderungen bestanden sie problemlos. Das dicke, eher grob strukturierte Material der Riemen minimiert den Tragekomfort etwas und macht die Anpassung der Clips fummelig. Das Einstellrädchen ist Gut zu greifen und gerastert, das Feedback könnte jedoch klarer sein. Der Valparola RC punktet im Vergleich mit dem Campiglio mit etwas höherem Tragekomfort dank weicherer Pads und einem klaren Gewichtsvorteil von 35 Gramm. Bei der Belüftung liegen beide auf ähnlich hohem Niveau.

Fazit: Das deutlich geringere Gewicht und der höhere Tragekomfort sprechen klar für den Valparola RC, der im Vergleich zu seinem Markenkollegen Campiglio lediglich 20 Euro teurer kommt.

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Benjamin Hahn
Alpina Campiglio

Modell: Campiglio

Preis/Gewicht (M): 119,95 Euro/290 g

Größen: 51–56; 55–59; 57–61

Schutzwirkung (30%):

Belüftung (20%):

Tragekomfort (20%):

Gewicht (20%):

Anpassbarkeit (10%):

Bewertung: Gut (62 Punkte)

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Helmtest
Benjamin Hahn
Alpina Valparola RC

Modell: Valparola RC

Preis/Gewicht (M): 139,95 Euro/256 g

Größen: 51–56; 55–59; 58–63

Schutzwirkung (30%):

Belüftung (20%):

Tragekomfort (20%):

Gewicht (20%):

Anpassbarkeit (10%):

Bewertung: Gut (67 Punkte)

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Bell

Der US-amerikanische Hersteller Bell hat erst kürzlich sein Line-up aufgefrischt, die Modelle Stratus und Formula sind als erste mit der neuen MIPS-Generation („Multidirectional Impact Protection System“) ausgestattet. Die größte Verbesserung: Die bewegliche Innenschale, die bei einem Sturz Rotationskräfte am Kopf reduzieren soll, ist in die Kopfweitenverstellung integriert. Im direkten Vergleich der Helme zeigen sich viele Gemeinsamkeiten: Verschluss, Kopfweitenverstellung, Einstellrädchen, Gurte und Clips sind jeweils gleich – und funktionieren erstklassig. Die angenehmen Pads garantieren beim Formula wie auch beim Stratus hohen Tragekomfort. Im TÜV-Test schnitt der günstige Formula etwas besser ab, zudem ist er leichter als der teurere Stratus, der sich wiederum durch seine etwas bessere Belüftung auszeichnet.

Fazit: Überzeugend beim Schutz, mit hohem Tragekomfort und zudem leichter als der ebenfalls Sehr gute Stratus– der Bell Formula setzt hohe Maßstäbe und sichert sich den Testsieg bei den Einsteiger-Helmen!

mb-0418-helmtest-bell-formula-mips (jpg)
Benjamin Hahn
Bell Formula

Modell: Formula MIPS (Testsieger)

Preis/Gewicht (M): 99,99 Euro/278 g

Größen: 52–56; 55–59; 58–62

Schutzwirkung (30%):

Belüftung (20%):

Tragekomfort (20%):

Gewicht (20%):

Anpassbarkeit (10%):

Bewertung: Sehr gut (76 Punkte)

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Helmtest
Benjamin Hahn
Bell Stratus MIPS

Modell: Stratus MIPS

Preis/Gewicht (M): 149,99 Euro/292 g

Größen: 52–56; 55–59; 58–62

Schutzwirkung (30%):

Belüftung (20%):

Tragekomfort (20%):

Gewicht (20%):

Anpassbarkeit (10%):

Bewertung: Gut (70 Punkte)

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Giant

Bei Giant haben der Einsteiger- und der Mittelklassehelm einen deutlich unterschiedlichen Charakter. Ist der Rev ein klassischer Straßenhelm, soll der Pursuit zudem einen deutlichen Aero-Vorteil bieten – der allerdings in diesem Test nicht überprüft wurde. Das gesamte Einstellsystem inklusive Riemchen und Einstellrädchen ist bei beiden Modellen identisch und funktioniert Gut. Erfreulich auch die Ergebnisse des TÜV-Tests, wo der Pursuit bei der Impact-Dämpfung den Bestwert im Test lieferte. Aber auch der Rev konnte überzeugen, wenn auch andere beim Roll-Off-Test besser abschnitten. Erstaunlich Gut für einen Aero-Helm funktioniert die Belüftung des Pursuit – vor allem dank großer Luftkanäle in der Helmschale. Diese werden allerdings mit eher schmalen Auflagestegen erkauft, was den Tragekomfort etwas mindert. Der ist beim Rev besser, auch die Belüftung gefällt, zudem ist er 34 Gramm leichter.

Fazit: Wer einen Guten Helm mit klassischer Optik sucht, liegt mit dem Rev von Giant richtig. Er ist zudem günstiger und leichter als der Pursuit. Darüber hinaus bietet er einen etwas höheren Tragekomfort.

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Benjamin Hahn
Giant Rev

Modell: Rev

Preis/Gewicht (M): 99,90 Euro/250 g

Größen: 51–55; 55–59; 59–63

Schutzwirkung (30%):

Belüftung (20%):

Tragekomfort (20%):

Gewicht (20%):

Anpassbarkeit (10%):

Bewertung: Gut (69 Punkte)

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Helmtest
Benjamin Hahn
Giant Pursuit

Modell: Pursuit

Preis/Gewicht (M): 169,90 Euro/284 g

Größen: 51–55; 55–59; 59–63

Schutzwirkung (30%):

Belüftung (20%):

Tragekomfort (20%):

Gewicht (20%):

Anpassbarkeit (10%):

Bewertung: Gut (66 Punkte)

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Giro

Beim Blick auf die inneren Werte dominieren beim Foray MIPS und beim Cinder MIPS von Giro die Gemeinsamkeiten: Kopfweitenverstellung, Einstellrädchen und „Rutscher“ auf den Riemen zum Einstellen der Riemendreiecke am Ohr sind identisch. Der einzige Unterschied: etwas dünnere und angenehmere Riemen am Cinder. Auch die Pads sind beim teureren Modell minimal weicher. Beide Helme sitzen sehr satt und angenehm auf dem Kopf, beide bieten sehr hohen Tragekomfort. Die Anpassung funktioniert extrem einfach und problemlos. Auch im TÜV-Labor lieferten beide Helme Top-Werte und lagen bei der Dämpfung, der Stabilität und dem Roll-Off-Test dicht beieinander. Die Belüftung des Cinder ist minimal besser, Anlass zur Kritik gibt hier aber keiner der beiden. Allerdings: Mit 290 und 306 Gramm zählen beide Helme nicht zu den Leichtgewichten, das MIPS-System trägt daran seinen Anteil.

Fazit: 50 Euro liegen zwischen dem Foray MIPS und Cinder MIPS von Giro, in der Praxis sind Unterschiede kaum spürbar. Beide Helme bieten ein Sehr gutes, rundes Gesamtpaket ohne größere Schwächen.

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Benjamin Hahn
Giro Foray

Modell: Foray MIPS

Preis/Gewicht (M): 99,99 Euro/290 g

Größen: 51–55; 55–59; 59–63

Schutzwirkung (30%):

Belüftung (20%):

Tragekomfort (20%):

Gewicht (20%):

Anpassbarkeit (10%):

Bewertung: Gut (67 Punkte)

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Helmtest
Benjamin Hahn
Giro Cinder MIPS

Modell: Cinder MIPS

Preis/Gewicht (M): 149,99 Euro/306 g

Größen: 51–55; 55–59; 59–63

Schutzwirkung (30%):

Belüftung (20%):

Tragekomfort (20%):

Gewicht (20%):

Anpassbarkeit (10%):

Bewertung: Gut (68 Punkte)

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Kask

Sowohl der Rapido als auch der Mojito von Kask setzen auf die einzigartige Höhenverstellung der Kopfweitenanpassung: Mit einem Gelenk versehen, passt sie sich stufenlos an. Allerdings wird das System dadurch größer, das kann zu Druckstellen am Hinterkopf führen – vor allem beim Rapido, wo das System im Gegensatz zum Mojito nicht mit einem Pad abgedeckt ist. Überhaupt liegt der größte Unterschied zwischen den beiden Modellen im Tragekomfort: Beim Mojito sind mehr – und weichere – Pads eingesetzt, beim Rapido zeigten sich einige Kanten in der Helmschale nicht ausreichend abgepolstert. Auch bei der Belüftung zeigt sich der Mojito mit seinen durchgehenden Kanälen spürbar besser, da kühler als der Rapido, der nicht über entsprechende Kanäle verfügt. Im TÜV-Test schließlich überzeugte der Rapido zwar mit besseren Dämpfungswerten als sein Markenkollege, den Roll-Off-Test bestand er dafür nur knapp.

Fazit: Leichter, besser belüftet und mit deutlich höherem Tragekomfort – bei Kask sprechen nahezu alle Fakten für den Mojito.

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Benjamin Hahn
Kask Rapido

Modell: Rapido

Preis/Gewicht (M): 80 Euro/225 g

Größen: 52–58; 59–62

Schutzwirkung (30%):

Belüftung (20%):

Tragekomfort (20%):

Gewicht (20%):

Anpassbarkeit (10%):

Bewertung: Gut (60 Punkte)

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Helmtest
Benjamin Hahn
Kask Mojito

Modell: Mojito

Preis/Gewicht (M): 129 Euro/221 g

Größen: 48–58; 59–62

Schutzwirkung (30%):

Belüftung (20%):

Tragekomfort (20%):

Gewicht (20%):

Anpassbarkeit (10%):

Bewertung: Gut (72 Punkte)

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Lazer

In der Praxis gefallen Blade und Genesis von Lazer durch ihren hohen Tragekomfort, der nicht zuletzt auf dem stufenlos verstellbaren, komplett umlaufenden „Head Ring“ beruht. Durch die Positionierung des Einstellrädchens auf der Helm-Oberseite entfallen potenziell störende Elemente am Hinterkopf, allerdings leidet darunter die Bedienbarkeit etwas. Besonders beim Genesis mit seinem feineren Rädchen ist die Einstellung gerade mit Handschuhen schwierig. Die Belüftung ist beim Genesis etwas besser als beim Blade. Beim TÜV-Test offenbarte der Blade allerdings große Schwächen: Beim Roll-Off-Test riss ein Riemen aus der Helm-Verankerung. Der Genesis hingegen absolvierte alle Tests ohne Probleme – auf sehr gutem Niveau. Wegen nicht bestandenem Norm-Test kann RB als Gesamtnote für den Blade nur ein „Schwach“ aussprechen.

Fazit: Eigentlich wäre der Blade ein Sehr guter Helm, der dem teureren Genesis in wenig nachsteht. Doch im TÜV-Test zeigte der Blade einen gravierenden, sicherheitsrelevanten Mangel: nicht empfehlenswert!

mb-0418-helmtest-lazer-blade (jpg)
Benjamin Hahn
Lazer Blade

Modell: Blade

Preis/Gewicht (M): 94,99 Euro/238 g

Größen: 52–56; 55–59; 58–61

Schutzwirkung (30%):

Belüftung (20%):

Tragekomfort (20%):

Gewicht (20%):

Anpassbarkeit (10%):

Bewertung: Schwach (46 Punkte)

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Helmtest
Benjamin Hahn
Lazer Genesis

Modell: Genesis

Preis/Gewicht (M): 159,99 Euro/278 g

Größen: 55–59; 58–61

Schutzwirkung (30%):

Belüftung (20%):

Tragekomfort (20%):

Gewicht (20%):

Anpassbarkeit (10%):

Bewertung: Gut (63 Punkte)

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Limar

„Die leichtesten Helme der Welt“ – so bewirbt der italienische Hersteller Limar seine Modelle. Und tatsächlich, in puncto Gewicht liegen 778 und Ultralight+ mit klarem Abstand an der Spitze des Testfelds. Die Belüftung wird bei beiden durch das fest verbaute Insektennetz etwas eingeschränkt, liegt aber noch auf Gutem Niveau. Deutlicher sind die Schwächen bei der Anpassbarkeit: Beim 778 verrutschten die Clips an den Riemen leicht, obwohl geschlossen; etwas besser war es beim Ultralight+. Das Einstellrädchen könnte besseres Feedback geben. Die etwas kratzigen, recht dünnen Pads beschneiden den Tragekomfort bei beiden Modellen. Während der 778 beim TÜV-Test zu den besten Modellen gehörte, riss beim Ultralight+ im Roll-Off-Test die Riemen-Verankerung hinten aus der Helmschale, und der Helm rutschte vom Kopf. Dieser nicht bestandene Normtest führte zu einer Abwertung und einem „Schwach“ als Gesamtnote.

Fazit: Mit Guter Schutzwirkung und geringem Gewicht punktet der 778 von Limar. Vom Ultralight+ ist abzuraten, er versagte beim Norm-Test.

Helmtest
Benjamin Hahn
Limar 776

Modell: 778

Preis/Gewicht (M): 99,95 Euro/190 g

Größen: 52–57; 57–62

Schutzwirkung (30%):

Belüftung (20%):

Tragekomfort (20%):

Gewicht (20%):

Anpassbarkeit (10%):

Bewertung: Gut (68 Punkte)

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Helmtest
Benjamin Hahn
Limar Ultralight+

Modell: Ultralight+

Preis/Gewicht (M): 179,95 Euro/187 g

Größen: 53–57; 57–61

Schutzwirkung (30%):

Belüftung (20%):

Tragekomfort (20%):

Gewicht (20%):

Anpassbarkeit (10%):

Bewertung: Schwach (49 Punkte)

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Mavic

Mit einem Preis von nur 75 Euro ist der Aksium Elite der günstigste Helm im Test­ – er hält spielend mit deutlich teureren Modellen mit. Genau wie der Ksyrium Pro, punktet er mit hohem Tragekomfort dank großflächiger Pads mit Insektennetz – die allerdings bei beiden Modellen nicht durch Pads ohne Gitter für noch bessere Belüftung ersetzt werden können. Beim Ksyrium Pro gibt ein zusätzliches Polster im Stirnbereich weitere Komfortpluspunkte. Die Anpassung an den Kopf geht bei beiden Modellen dank leicht einstellbarer Clips und einem fein gerasterten Rädchen schnell vonstatten. So sitzt der Helm satt und angenehm auf dem Kopf. Auch die Belüftung liegt bei beiden dank breiter Luftkanäle auf sehr hohem Niveau, genau wie die Schutzwirkung. Der TÜV-Test stellte weder für den Aksium noch für den Ksyrium eine Herausforderung dar.

Fazit: Günstig, leicht, sehr bequem – der Aksium Elite von Mavic holt sich den Preis-Leistungs-Tipp; der Ksyrium Elite sichert sich dank seiner rundum gelungenen Performance den Testsieg in der Mittelklasse.

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Benjamin Hahn
Mavic AksiumElite

Modell: Aksium Elite (Preis-Leistungs Tipp)

Preis/Gewicht (M): 75 Euro/239 g

Größen: 51–56; 54–59;57–61

Schutzwirkung (30%):

Belüftung (20%):

Tragekomfort (20%):

Gewicht (20%):

Anpassbarkeit (10%):

Bewertung: Gut (62 Punkte)

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Helmtest
Benjamin Hahn
Mavic Ksyrium Pro

Modell: Ksyrium Pro

Preis/Gewicht (M): 140 Euro/251 g

Größen: 54–59; 57–61

Schutzwirkung (30%):

Belüftung (20%):

Tragekomfort (20%):

Gewicht (20%):

Anpassbarkeit (10%):

Bewertung: Gut (62 Punkte)

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Rudy Project

Aufsetzen und wohlfühlen: Das gilt gleichermaßen für den Rush wie auch den Sterling+ von Rudy Project: Beide Helme überzeugen vom ersten Anziehen an durch angenehm weiche, großflächige Pads und schlanke Riemen. Auch der Kinnverschluss ist mit einem Pad abgepolstert. Ein Insektenschutz ist in den Pad-Verbund integriert, beim Sterling+ werden zudem normale Polster mitgeliefert. Damit wurde er gewogen, und so trat er zu den Testfahrten an. Nicht zuletzt deshalb bietet der Sterling+ eine im Vergleich zum Rush etwas bessere Belüftung. Die Anpassung an den Kopf funktionierte einfach und schnell, allerdings neigen die „Rutscher“ zur Einstellung des Riemendreiecks am Ohr zum Verrutschen. Das Rädchen zur Kopfweiteneinstellung ist groß, Gut greifbar und fein gerastert. Auch im TÜV-Test hielten beide Modelle den Anforderungen problemlos stand. Allerdings ist der Sterling+ nicht der leichteste Helm.

Fazit: Rudy Projects Rush und Sterling+ überzeugten im Test, beide auf ähnlichem Niveau. Allerdings ist der Rush leichter, 60 Euro günstiger und deshalb im Familienduell der klare Preis-Leistungs-Sieger.

Helmtest
Benjamin Hahn
Rudy Project Rush

Modell: Rush

Preis/Gewicht (M): 89,95 Euro/246 g

Größen: 51–54; 54–58; 59–62

Schutzwirkung (30%):

Belüftung (20%):

Tragekomfort (20%):

Gewicht (20%):

Anpassbarkeit (10%):

Bewertung: Gut (68 Punkte)

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Helmtest
Benjamin Hahn
Rudy Project Sterling+

Modell: Sterling+

Preis/Gewicht (M): 149,95 Euro/291 g

Größen: 54–58; 59–61

Schutzwirkung (30%):

Belüftung (20%):

Tragekomfort (20%):

Gewicht (20%):

Anpassbarkeit (10%):

Bewertung: Gut (66 Punkte)

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Scott

Scott schickte mit dem Centric Plus MIPS den teuersten Helm in den Test, der Aufschlag zum günstigeren Arx Plus MIPS beträgt satte 90 Euro. Wo liegt der Mehrwert? Sehr guten Schutz bieten beide Helme, das belegt der TÜV-Test deutlich. Zudem sind beide Modelle mit MIPS ausgestattet. Der größte Unterschied zeigte sich bei der Belüftung: Während der Arx Plus eher im Mittelfeld angesiedelt ist, gehört der Centric Plus in dieser Disziplin zur absoluten Spitzengruppe. Trotz – oder wegen – seiner aerodynamischen Anmutung wird sehr viel Luft über den Kopf geleitet, die auch am Hinterkopf einen deutlich spürbar kühlenden Effekt bewirkt. Und das mit einem Mehrgewicht von nur 3 Gramm gegenüber dem Arx Plus. Beim Tragekomfort liegen beide Modelle auf einem ähnlich Guten Niveau – mit leichten Vorteilen für den Arx Plus. Auch die Anpassung der Helme auf den Kopf geht einfach und schnell vonstatten.

Fazit: 90 Euro ist der Centric Plus teurer als sein Markenkollege Arx Plus, dafür punktet er mit besserer Belüftung, das Mehrgewicht ist minimal. Der Tragekomfort ist dagegen bei beiden Modellen Sehr gut.

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Benjamin Hahn
Scott ArzPlus

Modell: Arx Plus MIPS

Preis/Gewicht (M): 109,95 Euro/260 g

Größen: 51–55; 55–59; 59–61

Schutzwirkung (30%):

Belüftung (20%):

Tragekomfort (20%):

Gewicht (20%):

Anpassbarkeit (10%):

Bewertung: Gut (73 Punkte)

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rb-1018-rennradhelme-test-BHF-scott-centric-plus (jpg)
Benjamin Hahn/RoadBIKE
Scott Centric Plus MIPS

Modell: Centric Plus MIPS

Preis/Gewicht (M): 199,95 Euro/263 g

Größen: 51–55; 55–59; 59–61

Schutzwirkung (30%):

Belüftung (20%):

Tragekomfort (20%):

Gewicht (20%):

Anpassbarkeit (10%):

Bewertung: Sehr gut (75 Punkte)

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Specialized

Schon länger hat sich Specialized bei seinen Helmen von Clips zur Einstellung des Riemendreiecks verabschiedet und setzt stattdessen auf fest eingestellte Riemen – so gibt es keine störenden oder dicken Clips auf den Wangen. Allerdings muss die Länge zum Kopf passen – Verstellen ist nicht. Sowohl der Propero 3 als auch der Airnet MIPS setzen dafür auf ein fein gerastertes Einstellrädchen, angenehm schlanke Riemen sowie weiche Pads auf Helminnenseite. So sitzen beide Helme bequem auf dem Kopf und glänzen mit sehr hohem Tragekomfort. Im TÜV-Labor haben zudem beide bewiesen, dass sie zuverlässig schützen und alle Anforderungen problemlos bestehen.

Als kleines Plus ist der Airnet mit MIPS ausgestattet. Die Belüftung liegt bei beiden auf gleichem, sehr hohem Niveau: kein Anlass zur Kritik. Mit stattlichen 311 Gramm ist der Airnet aber der schwerste Helm im Test, was Punkte kostet.

Fazit: Sehr guter Schutz, Gut belüftet, angenehm zu tragen und leichter als das Top-Modell – der Propero 3 kann rundum überzeugen.

Helmtest
Benjamin Hahn
Specialized Propero3

Modell: Propero 3

Preis/Gewicht (M): 99,90 Euro/275 g

Größen: 51–56; 55–59; 57–63

Schutzwirkung (30%):

Belüftung (20%):

Tragekomfort (20%):

Gewicht (20%):

Anpassbarkeit (10%):

Bewertung: Gut (68 Punkte)

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Helmtest
Benjamin Hahn
Specialized Almet MIPS

Modell: Airnet MIPS

Preis/Gewicht (M): 179,90 Euro/311 g

Größen: 51–56; 55–59; 57–63

Schutzwirkung (30%):

Belüftung (20%):

Tragekomfort (20%):

Gewicht (20%):

Anpassbarkeit (10%):

Bewertung: Gut (61 Punkte)

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Uvex

Bei der Schlagdämpfung gehören der Quatro XC und der Race 1 von Uvex zur Spitzengruppe, Letzterer lieferte mit einer Restbeschleunigung von 144 g den zweitbesten Wert im Test. Auch bei der Stabilität der Helmschale und im Roll-Off-Test gab es bei beiden im Labor nichts zu beanstanden. Das Verstellsystem ist Gut anpassbar, allerdings sind die Riemchen recht kräftig, sodass sich die Clips nicht immer ganz einfach bedienen lassen. Das Einstellrädchen ist Gut zu greifen, und die Höhe lässt sich in sieben Stufen anpassen. Bei der Belüftung können beide Modelle nicht mit der Spitzengruppe mithalten. Das gilt auch für den Tragekomfort: Beim Race 1 ist die Stirnpartie nicht ausreichend mit Pads abgedeckt, sodass Kanten der Helmschale auf die Stirn drücken; auch beim Quatro XC sind die Pads recht dünn, was schnell zu Druckstellen führen kann.

Fazit: Sowohl der Quatro XC als auch der Race 1 punkten in Sachen Gewicht und Schutzwirkung. Beim Tragekomfort allerdings sind andere Hersteller besser.

mb-0418-helmtest-uvex-quatro-xc (jpg)
Benjamin Hahn
Uvex Quatro XC

Modell: Quatro XC

Preis/Gewicht (M): 99,95 Euro/245 g

Größen: 52–57; 56–61

Schutzwirkung (30%):

Belüftung (20%):

Tragekomfort (20%):

Gewicht (20%):

Anpassbarkeit (10%):

Bewertung: Gut (68 Punkte)

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Helmtest
Benjamin Hahn
Uvex Race1

Modell: Race 1

Preis/Gewicht (M): 149,95 Euro/242 g

Größen: 51–55; 55–59

Schutzwirkung (30%):

Belüftung (20%):

Tragekomfort (20%):

Gewicht (20%):

Anpassbarkeit (10%):

Bewertung: Gut ( 66 Punkte)

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