RB 1118 Licht Lampen Test TEASER1 Björn Hänssler
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Fahrradlicht mit StVZO-Siegel im Test

Fahrradlampen im Labor- und Praxistest

Rennrad fahren bei Dunkelheit? Funktioniert nur mit guter Beleuchtung. Welcher Scheinwerfer auf ganzer Linie überzeugt, klärt der RoadBIKE-Test von 10 Modellen.

Testübersicht

  1. Axa Greenline 50
  2. BBB BLS-105K Swat
  3. Blackburn Central 50 Lux
  4. Busch&Müller Ixon IQ Premium
  5. Busch&Müller Ixon Space
  6. Cateye GVolt 80
  7. Knog Blinder Beam
  8. Lezyne Power Pro 80
  9. Sigma Sport Aura 60
  10. Trelock LS 760 I-Go Vision

Mit dem Rad zur Arbeit? Eine der besten Methoden, um Beruf und Training miteinander zu verbinden – oder aber, um Stress und Hektik hinter sich zu lassen und den Kopf „freizuradeln“. Wer im Sommer auf den Geschmack gekommen ist, muss angesichts kürzerer Herbsttage den Renner nicht in der Garage lassen. Mit der richtigen Beleuchtung – vor allem ein guter Scheinwerfer ist wichtig – lässt sich die Pendelsaison problemlos ausdehnen oder auch eine späte Feierabendrunde ausleuchten.

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RB 1118 Licht Lampen Test TEASER1
10 Fahrradlichter im Test Test: Fahrradlampen mit StVZO-Siegel
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Aber wie viel muss man dafür investieren? ROADBIKE hat zehn aktuelle Frontleuchten mit StVZO-Zulassung zum Test eingeladen. Die Preisspanne reicht von der Aura 60 von Sigma Sport für knapp 50 Euro bis zum Highend-Modell Ixon Space von Busch&Müller für stolze 200 Euro. Ob die teuren Lampen wirklich so viel besser sind? Und wo liegen die wesentlichen Unterschiede? Das herauszufinden, hat sich RoadBIKE zusammen mit den Lichtexperten des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) in einem aufwendigen Labortest und einem ausführlichen Praxistest zur Aufgabe gemacht (siehe: So testet Roadbike).

Gerade im Winter sind die Lichtverhältnisse häufig schlecht und die Lampe darf daher nicht fehlen. Infos zum zum Thema „Rennradfahren im Winter“ finden Sie im Rennrad-Podcast gleich hier im Webplayer sowie aktuell auf iTunes/Apple Podcasts, Spotify, Deezer, CastBox, Google Podcasts und vielen anderen Podcast-Apps und Verzeichnissen.

Labor- und Praxistest

Im Labor des KIT zeigte sich im Test der Lichtverteilung gemäß Vorgaben der StVZO, dass bei mehreren Leuchten eine erhöhte Blendgefahr besteht. Nicht, weil sie insgesamt zu hell sind, sondern weil sie vom hellsten Punkt aus gesehen zu weit nach oben abstrahlen, das Licht also streuen, und somit nicht über eine ausreichend scharfe obere Hell-Dunkel-Grenze verfügen. Betroffen waren die Modelle von Axa, BBB, Blackburn, Cateye, Knog und Sigma, bei denen die Messungen zum Teil deutlich höhere Werte ergaben als den zulässigen Wert von 2 Lux. Bei der GVolt80 von Cateye waren es gar ganze 6,4 Lux. „Diese Scheinwerfer können entgegenkommende Verkehrsteilnehmer blenden“, sagt Prüfstellenleiter Dr. Dieter Kooß. Im Test gab’s dafür in der Disziplin „Ausleuchtung“ Punktabzüge.

Um die Straßenausleuchtung der Scheinwerfer zu vergleichen, wurde in einem zweiten Test das Lichtfeld gescannt und virtuell auf eine ebene Fläche projiziert (siehe Grafiken weiter unten). Dabei wurden sie virtuell so eingestellt, dass der hellste Punkt genau zehn Meter vor dem Rad auf den Boden trifft – wie es die StVO vorschreibt.

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ROADBIKE
Das virtuelle Lichtfeld der Aya Greenline 50. Unscharfe Hell-Dunkel-Grenze mit Blendgefahr.

„Alle Verteilungen wurden mit dieser Einstellung berechnet, um eine Vergleichbarkeit zu gewährleisten“, sagt Prüfstellenleiter Kooß. „Das führt aber dazu, dass Scheinwerfer, die eine erhöhte Blendung verursachen, eine größere Reichweite vortäuschen.“ Die Grafiken sagen also nichts über die Reichweite einer Leuchte aus. Eher ist das Gegenteil der Fall: Sind die simulierten Lichtfelder in den Abbildungen kürzer, spricht das für eine klar definierte obere Hell-Dunkel-Grenze.

Zudem: „Bei einer klaren Grenze kann man den Scheinwerfer so ausrichten, dass er weiter strahlt und trotzdem nicht blendet – vorausgesetzt, das Maximum der Lichtverteilung sitzt ziemlich genau unter der Hell-Dunkel-Grenze“, sagt Kooß. Dies trifft im Test vor allem auf die beiden Modelle von Busch&Müller, die Power Pro 80 von Lezyne und die LS 760 I-Go Vision von Trelock zu, die deshalb auch bei der Ausleuchtung punkten.

Knackpunkt Kurvenausleuchtung

Doch nicht nur unter Laborbedingungen, auch in der Praxis mussten sich die Leuchten beweisen. Dabei überzeugte vor allem die Ixon Space von Busch&Müller mit einem sehr hellen und großen Lichtfeld und bestätigte damit das gute Laborergebnis. In der Praxis gefiel insbesondere die sehr gute Kurvenausleuchtung, was den Testern immer ein sicheres Gefühl vermittelte. Auch die Blinder Beam 300 von Knog wusste zu überzeugen; hier lobten die Tester in erster Linie das sehr gleichmäßige und breite Lichtfeld, das ebenfalls mit einer guten Kurvenausleuchtung punktete. Die attestierten die Tester auch der GVolt80 von Cateye mit ihrem sehr breiten Lichtfeld. Kritik hingegen gab es sowohl für die Aura 60 von Sigma Sport wie auch für die Axa Greenline 50, deren Lichtfeld eher klein und schmal ausfiel. Hauptsächlich in Kurven hatten die Tester häufiger das Gefühl, „ins Nichts zu fahren“. Auch bei der Central 50 von Blackburn kritisierten die Tester das schmale Lichtfeld.

In Sachen Ausdauer überzeugte speziell die preisattraktive Ixon IQ Premium von Busch&Müller – mit großem Abstand. Mehr als 4,5 Stunden hielt sie auf maximaler Stufe durch, und auch danach war – dann abgedimmt – noch lange nicht Schluss. Insgesamt leuchtete sie fast elf Stunden. Ebenfalls starke Ausdauer bewiesen die Power Pro 80 von Lezyne und Blackburns Central 50 mit rund vier Stunden bei voller Helligkeit, danach schalteten sie allerdings recht schnell ab. Bei den Modellen von Cateye, Knog und BBB gingen im Gegensatz dazu bereits nach zwei bzw. zweieinhalb Stunden die Lichter aus.

Doch Lichtfeld und Ausdauer bringen nur dann etwas, wenn sich die Lampen sicher am Lenker montieren lassen. Die Halterung der Axa Greenline erwies sich im RB-Test als schwach, auf rauerem Untergrund wackelte die Lampe stark. Deutlich überzeugender war die Halterung von Trelock, die sich dank eines flexiblen Gurts um nahezu jede Lenkerform legen ließ und zudem für extrem sicheren Halt sorgte.

Bei der Bedienung punkten vorzugsweise die beiden Modelle mit Display, die Ixon Space von Busch&Müller sowie die LS 760 I-Go Vision von Trelock. Zahlreiche Leuchtstufen und eine verlässliche Anzeige der verfügbaren Restlaufzeit ermöglichen sehr gutes Akku-Management, vom Kapazitätsende wird man so nie überrascht. Nettes Feature: Beide Lampen lassen sich auch als Powerbank nutzen, beispielsweise um den Radcomputer oder das Smartphone unterwegs aufzuladen. Als einzige Lampe hat die Power Pro von Lezyne den Knopf auf der Rückseite, dieser lässt sich aber vom Oberlenkergriff aus gut mit dem Daumen bedienen. Kritik der Tester gab es hingegen an dem vor allem mit Handschuhen schlecht zu ertastenden Schalter bei Knog.

Alles, was recht ist: StvZo

Die Rechtslage: Nach der aktuell geltenden Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO, § 67) müssen alle Fahrräder mit einer Front- und Rückleuchte ausgestattet sein. Seit der Novelle der StVO im Jahr 2013 dürfen diese auch per Akku und nicht nur per Dynamo betrieben werden. Mitte 2017 fiel schließlich auch der Passus, dass die Lampen immer mitgeführt werden müssen.

Stattdessen heißt es: „Scheinwerfer, Leuchten und deren Energiequelle dürfen abnehmbar sein, müssen jedoch während der Dämmerung, bei Dunkelheit oder wenn die Sichtverhältnisse es sonst erfordern, angebracht werden.“ Als Beleuchtung zugelassen sind nur speziell gekennzeichnete Lampen, erkennbar an einer K-Nummer und einer wellenförmigen Linie. Rücklichter dürfen demnach nur nicht blinkendes rotes Licht ausstrahlen. Blinklichter oder Ähnliches sind am Rad verboten. Frontleuchten dürfen den Gegenverkehr keinesfalls blenden.

So testet Roadbike

Ausleuchtung: Um die Qualität der Leuchten zu ermitteln, hat RoadBIKE alle Modelle gemeinsam mit dem Lichttechnischen Institut Karlsruhe einem Test nach standardisiertem Verfahren unterzogen. Zunächst wurden alle Leuchten gemäß „Technische Anforderungen an Fahrzeugteile bei der Bauartprüfung nach § 22a StVZO, TA 23: Scheinwerfer für Fahrräder“ geprüft. Erwiesen sich die Modelle heller als erlaubt und bestand somit Blendgefahr, gab es Punktabzug. Anschließend wurde per Scan die Lichtverteilung erfasst, um zu ermitteln, wie sich das Licht bei vorschriftsgemäßer Einstellung (hellster Punkt zehn Meter vor dem Rad) auf der Straße verteilt (siehe Grafiken in den Testbriefen). Anschließend wurden alle Modelle einem Praxistest auf einer festgelegten Runde mit verschiedenen Lichtverhältnissen (Stadt, Land) unterzogen. Dabei notierten die Tester ihre Eindrücke zu den Leuchten, dem Lichtfeld und der Qualität der Aus­leuch­tung. Beispielsweise, wie breit und gleichmäßig die Lichtfelder erscheinen, und ob Kurven gut ausgeleuchtet werden. Das Gesamtergebnis aus Labor- und Praxistest ergibt 40 % der Endnote.

Leuchtdauer: Alle Frontleuchten wurden nach mehreren Ladezyklen vollständig aufgeladen und auf maximale Leuchtstufe gestellt. Anschließend wurde gestoppt, wie lange die Scheinwerfer durchhielten, ehe sie entweder auf einen Stromsparmodus abregelten oder komplett ausgingen. Ventilatoren simulierten Fahrtwind, um eine Überhitzung zu verhindern. Zur Ermittlung der Note wurde die Leuchtdauer auf hellster Stufe mit 100 %, die verbleibende Leuchtdauer auf Stromsparstufe mit 50 % gewichtet – für 30 % der Endnote.

Halterung/Handling: Wie gut lassen sich die Frontleuchten an verschiedenen Lenkern montieren, wie sicher halten sie auch auf rauem Untergrund, und wie klappt die Bedienung während der Fahrt (auch mit Handschuhen)? Um das zu ermitteln, wurden sämtliche Modelle sowohl auf klassisch runde Rennradlenker wie auch auf flächige Aero-Lenker montiert, und es wurde erfasst, ob und wie gut das alles auf den standardisierten Testrunden funktioniert. Das Ergebnis macht 20 % der Endnote aus.

Gewicht: Zum Abschluss wurden alle Lampen gewogen – inklusive Halterung. Das Gewicht macht 10 % der Endnote aus.

Axa Greenline 50

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Benjamin Hahn

Klein, leicht und extrem kompakt: Die günstige Axa Greenline 50 ist eine gute Frontleuchte für alle, die hauptsächlich gesehen werden wollen. Das Lichtfeld fällt vergleichsweise klein und kompakt aus – nicht optimal, um im Rennradtempo eine Straße sicher auszuleuchten. Zudem ergab der Labortest eine unscharfe Hell-Dunkel-Grenze mit Blendgefahr. Ein weiterer Nachteil: Die Lichtmodi lassen sich nicht durchwechseln, ohne dass sich die Lampe zwischendurch ganz ausschaltet. Das Gummiband ist sehr unelastisch, so lässt sich die Lampe nur schwer auf Lenkern mit 32 mm Durchmesser befes­tigen, zudem wackelte die Lampe selbst in der eigentlich fest sitzenden Halterung. Noch knapp „gut“.

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ROADBIKE
Das virtuelle Lichtfeld der Aya Greenline 50. Unscharfe Hell-Dunkel-Grenze mit Blendgefahr.

Technische Daten

Preis/Gewicht: 58,95 Euro/108 g

Leuchtzeit/Leuchtstufen: 3,5 h (<13 h)/2

Bewertung

Ausleuchtung 40 %:

Leuchtdauer 30 %:

Handling/Halterung 20 %:

Gewicht 10 %:

Fazit: Die Axa Greenline 50 ist eine kompakte und leichte Lampe für Gelegenheitspendler, denen es hauptsächlich darauf ankommt, gesehen zu werden.

Wertung: GUT (52 Punkte)

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BBB BLS-105K Swat

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Benjamin Hahn

Die BLS-105K Swat von BBB ist mit die leichteste Lampe im Test, dennoch verteilt das kompakte Modell das Licht breit auf der Straße und leuchtet diese gleichmäßig aus. So vermittelt die BBB Swat unterwegs ein gutes, sicheres Gefühl, allerdings mit sehr unklarer Hell-Dunkel-Grenze, was zu einer hohen Blendgefahr und deshalb zur Abwertung führt. Die Halterung zum Anschrauben fixiert die Lampe sicher, ist dabei aber wenig flexibel und hält nur auf runden Rohrformen. Der Hebel, um die Lampe von der Halterung zu lösen, könnte zudem besser erreichbar sein. Mit einer Ausdauer von nur ca. 2,5 Stunden taugt sie nicht für längere Ausfahrten, mit nur einer Leuchtstufe zeigt sie sich wenig flexibel. Noch „gut“.

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ROADBIKE
Das virtuelle Lichtfeld der BBB BLS-05K Swat. Sehr unklare Hell-Dunkel-Grenze mit Blendgefahr für den Gegenverkehr.

Technische Daten

Preis/Gewicht: 69,95 Euro/105 g

Leuchtzeit/Leuchtstufen: 2,5 h (3 h)/1

Bewertung

Ausleuchtung 40 %:

Leuchtdauer 30 %:

Handling/Halterung 20 %:

Gewicht 10 %:

Fazit: Mit guter Ausleuchtung trotz der sehr kompakten und leichten Bauweise gefällt die BLS-105K Swat von BBB. Schwachpunkt sind die geringe Ausdauer und die Blendgefahr.

Wertung: GUT (52 Punkte)

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Blackburn Central 50 Lux

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Benjamin Hahn

Dank ihres stabilen Gehäuses wirkt die Central 50 von Blackburn sehr wertig – das schlägt sich allerdings auch im vergleichsweise hohen Gewicht nieder. Herausragendes Merkmal ist jedoch die Action-Cam-kompatible Halterung, die es erlaubt, die Central 50 an vielen verschiedenen Halterungen (oder am Helm) zu montieren. In der Halterung lässt sie sich zudem drehen und neigen – und entsprechend gut auf die Straße ausrichten. Das Lichtfeld fällt eher schmal aus, was deutliche Schwächen bei der Kurvenausleuchtung bedingt. Mit ihrer Ausdauer von rund vier Stunden auf hellster Stufe zählt die Central 50 in dieserDisziplin mit zu den besten Leuchten im Testfeld.

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ROADBIKE
Virtuelles Lichtfeld der Blackburnd Central 50 Lux. Lichtfeld fällt eher schmal aus.

Technische Daten

Preis/Gewicht: 59,99 Euro/195 g

Leuchtzeit/Leuchtstufen: 4 h (2–6 h)/2

Bewertung

Ausleuchtung 40 %:

Leuchtdauer 30 %:

Handling/Halterung 20 %:

Gewicht 10 %:

Fazit: Eine sehr gute Ausdauer im Verbund mit robustem Gehäuse und einem gleichmäßigen, wenn auch etwas schmalen Lichtfeld, zeichnet die Central 50 von Blackburn aus.

Wertung: GUT (68 Punkte)

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Busch&Müller Ixon IQ Premium

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Benjamin Hahn

Als alle anderen Lampen längst verloschen waren, leuchtete die Ixon IQ Premium von Busch&Müller immer noch. Mit einer Leuchtzeit von rund 4,5 Stunden auf maximaler Stufe und sechsstündiger Restlaufzeit im Stromsparmodus ist sie das Modell für wirklich ausgedehnte Nachtfahrten. Zumal sich die Akkus im Notfall einfach durch vier AA-Batterien ersetzen lassen. Zudem bietet die IQ Premium ein überzeugendes Lichtfeld mit klarer Hell-Dunkel-Grenze, sie erlaubt so eine sehr gute, blendfreie Ausrichtung. Die Halterung ist vor allem bei der Erstmontage etwas fummelig und eignet sich hauptsächlich für runde Lenker. Zudem ist die mittelpreisige Leuchte kein Leichtgewicht.

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ROADBIKE
Das virtuelle Lichtfeld der Busch&Müller Ixon IQ Premium.Überzeugendes Lichtfeld mit klarer Hell-Dunkel-Grenze.

Technische Daten

Preis/Gewicht: 99,90 Euro/225 g

Leuchtzeit/Leuchtstufen: 7,5 h (5–20 h)/2

Bewertung

Ausleuchtung 40 %: 3

Leuchtdauer 30 %: 4

Handling/Halterung 20 %: 4

Gewicht 10 %: 2

Fazit: Eine sehr gute Ausdauer im Verbund mit robustem Gehäuse und einem gleichmäßigen, wenn auch etwas schmalen Lichtfeld, zeichnet die Central 50 von Blackburn aus.

Wertung: SEHR GUT (75 Punkte)

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Busch&Müller Ixon Space

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Benjamin Hahn

Die teuerste Lampe im Testfeld: Sowohl im Labor als auch in der Praxis kann die neue Ixon Space von Busch&Müller überzeugen. Das helle Lichtfeld ist herausragend und leuchtet auch Kurven exzellent aus, dank der sehr guten Hell-Dunkel-Grenze besteht kaum die Gefahr, den Gegenverkehr zu blenden. Durch die stufenlos anpassbare Helligkeit lässt sich zusammen mit der im Display angezeigten Restlaufzeit die Akkulaufzeit perfekt überwachen und managen, da sich die Helligkeit gut an den Bedarf anpassen lässt. Die Halterung ist gegenüber der Ixon Premium etwas verbessert und flexibler. Trotz ihres hohen Gewichts holt sich die teure Ixon Space so den RoadBIKE-Testsieg.

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ROADBIKE
Das virtuelle Lichtfeld der Busch&Müller Ixon Space.

Technische Daten

Preis/Gewicht: 199,90 Euro/253 g

Leuchtzeit/Leuchtstufen: 3,5 h (2–30 h)/stufenlos

Bewertung

Ausleuchtung 40 %:

Leuchtdauer 30 %:

Handling/Halterung 20 %:

Gewicht 10 %:

Fazit: Die Luxuslösung. Die Ixon Space von Busch & Müller überzeugt mit herausragendem Lichtfeld und komfortabler Bedienung dank Display – klarer Testsieg!

Wertung: SEHR GUT (77 Punkte)

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Cateye GVolt 80

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Benjamin Hahn

Mit ihrem sehr breiten Lichtfeld punktet die GVolt 80 von Cateye. Kurven werden sehr gut ausgeleuchtet, und auch sonst vermittelte die GVolt 80 im Praxistest unterwegs stets ein gutes, sicheres Gefühl. Im Labor allerdings zeigte sich, dass die Leuchte eine erhöhte Blendgefahr aufweist. Überzeugend ist die Halterung: Dank flexiblem Kunststoff­riemen lässt sich die GVolt 80 sehr gut auch an flacheren Aero-Lenkern befestigen und hält dabei extrem sicher. Allerdings: Bereits nach rund 1,5 Stunden regelte die Leuchte ab, nach einer weiteren Stunde war sie ganz aus. Bei der Ausdauer kann die Leuchte daher mit den meis­ten Mitbewerbern nicht mithalten, zudem ist sie eher schwer. Knapp „gut“.

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ROADBIKE
Das virtuelle Lichtfeld der cateye GVolt 80. Erhöhte Blendgefahr aufgrund unklarer Hell-Dunkel-Grenze.

Technische Daten

Preis/Gewicht: 119,99 Euro/178 g

Leuchtzeit/Leuchtstufen: 2 h (2–18 h)/3

Bewertung

Ausleuchtung 40 %:

Leuchtdauer 30 %:

Handling/Halterung 20 %:

Gewicht 10 %:

Fazit: Die GVolt 80 von Cateye gefällt mit ihrem sehr breiten Lichtfeld und der universell passenden Halterung. Die Ausdauer ist allerdings ein klarer Schwachpunkt.

Wertung: GUT (51 Punkte)

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Knog Blinder Beam

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Benjamin Hahn

Schon auf den ersten Metern überzeugt das Lichtfeld der Blinder Beam von Knog: Die Straße wird gleichmäßig und sehr breit ausgeleuchtet, auch beim Einlenken in Kurven sieht man früh, was einen erwartet. Der Labor­test bestätigt die großflächige und gleichmäßige Ausleuchtung, zeigt aber auch eine etwas unklare Hell-Dunkel-Grenze. Dank des flexiblen Gummizugs, der per kleinem Hebel zusätzlich gespannt wird, lässt sich die Lampe zudem schnell und flexibel an verschiedensten Lenkerformen sicher befestigen. Allerdings ist die versenkte Taste nicht wirklich gut zu bedienen, besonders mit Handschuhen. Zudem könnte die Leuchte in puncto Ausdauer etwas mehr Stehvermögen beweisen.

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ROADBIKE
Das virtuelle Lichtfeld der Knog Blinder Beam. Gleichmäßige und großflächige Ausleuchtung, aber unklare Hell-Dunkel-Grenze.

Technische Daten

Preis/Gewicht: 129,99 Euro/156 g

Leuchtzeit/Leuchtstufen: 2,5 h (1,5–4,4 h)/3

Bewertung

Ausleuchtung 40 %:

Leuchtdauer 30 %:

Handling/Halterung 20 %:

Gewicht 10 %:

Fazit: Die Blinder Beam von Knog gefällt mit einem sehr guten Lichtfeld, das auch Kurven überzeugend ausleuchtet. Nur der Akku verfügt über zu wenig Ausdauer.

Wertung: GUT (63 Punkte)

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Lezyne Power Pro 80 (Preis-Leistungs Tipp)

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Benjamin Hahn

Die sehr gute, breite Ausleuchtung und das äußerst solide Gehäuse der Power Pro 80 von Lezyne sind zwei ihrer herausragenden Merkmale. Aber auch sonst kann sie überzeugen: Mit rund vier Stunden auf hellster Stufe punktet sie bei der Ausdauer, der Knopf auf der Rückseite ist mit den Händen am Oberlenker gut bedienbar. Die Halterung mit Gummizug und Adapter lässt sich universell auf verschiedenen Lenkerformen gut anbringen, auch wenn das Einhaken etwas fummelig ist und sich die Lampe nicht von der Halterung trennen lässt. Einzig das hohe Gewicht kostet einige Punkte. Angesichts des vergleichsweise günstigen Preises verdient sich die Power Pro einen klaren Preis-Leistungs-Tipp.

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ROADBIKE
Das virtuelle Lichtfeld der Lezyne Power Pro 80. Sehr gute Ausleuchtung und starker Akku.

Technische Daten

Preis/Gewicht: 89,95 Euro/222 g

Leuchtzeit/Leuchtstufen: 4 h (4,5–13 h)/3

Bewertung

Ausleuchtung 40 %:

Leuchtdauer 30 %:

Handling/Halterung 20 %:

Gewicht 10 %:

Fazit: Sehr gute Ausleuchtung mit starkem Akku, dazu mit einer vielseitigen Halterung und günstig: Die Power Pro 80 von Lezyne verdient sich den Preis-Leistungs-Tipp!

Wertung: SEHR GUT (73 Punkte)

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Sigma Sport Aura 60

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Benjamin Hahn

Schnell montiert, dazu leicht und kompakt: Die günstige Aura 60 von Sigma Sport eignet sich sehr gut für kürzere Runden in der Stadt und der Dämmerung. Das eher schmale, aber durchaus helle Lichtfeld leuchtet den Nahbereich ordentlich aus, zeigt jedoch in Kurven klare Schwächen und vermittelt auch bei Überlandfahrten nur bedingt ein sicheres Gefühl, zudem könnte die Hell-Dunkel-Grenze klarer sein. Die Ausdauer ist mit 3,5 Stunden für ein gerade mal 103 g schweres Gerät überraschend stark, die Taste bietet einen klaren Druckpunkt und ist auch mit Handschuhen problemlos zu bedienen. Der fest mit der Leuchte verbundene Gummizug ist flexibel und passt sich vielen Lenkerformen an.

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ROADBIKE
das virtuelle Lichtfeld der Sigma Sport Aura 60. Eher schmales, aber durchaus helles Sichtfeld.

Technische Daten

Preis/Gewicht: 49,95 Euro/103 g

Leuchtzeit/Leuchtstufen: 3,5 h (3,5 h)/3

Bewertung

Ausleuchtung 40 %:

Leuchtdauer 30 %:

Handling/Halterung 20 %:

Gewicht 10 %:

Fazit: Gut und günstig – die Aura 60 von Sigma Sport kombiniert eine ordentliche Ausleuchtung mit solider Akku-Laufzeit, die Ausleuchtung ist bei anderen Leuchten besser.

Wertung: GUT (62 Punkte)

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Trelock LS 760 I-Go Vision

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Benjamin Hahn

Keine bösen Überraschungen mehr: Dank der sehr guten Anzeige der Restlaufzeit und fünf Helligkeitsstufen lässt sich bei der LS 760 I-Go Vision von Trelock der Akku perfekt managen. Auch die Ausleuchtung mit dem klar abgegrenztem, sehr hellen Lichtfeld überzeugte unter fast allen Bedingungen, es könnte allerdings etwas breiter sein, um Kurven besser auszuleuchten. Ein weiterer Pluspunkt der Trelock-Leuchte: die gute, sehr flexible Halterung, mit der sich die LS 760 an fast allen Lenkerformen schnell und verlässlich befestigen lässt. Größter Schwachpunkt – neben dem höheren Gewicht – ist die Ausdauer: Auf höchster Stufe hält die Leuchte nicht einmal ganz 1,5 Stunden durch.

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ROADBIKE
Das virtuelle Lichtfeld der Trelock LS760 i-Go Vision. Klar abgegrenztes und sehr helles Lichtfeld.

Technische Daten

Preis/Gewicht: 124,99 Euro/177 g

Leuchtzeit/Leuchtstufen: 2,5 h (<9 h)/5

Bewertung

Ausleuchtung 40 %:

Leuchtdauer 30 %:

Handling/Halterung 20 %:

Gewicht 10 %:

Fazit: Sehr gute Ausleuchtung und die besonders flexible, dennoch sichere Halterung sind die Stärken der LS 760 I-Go Vision von Trelock. Die Leuchtdauer könnte besser sein.

Wertung: SEHR GUT (72 Punkte)

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Fazit

Testfazit kompakt

Nicht wirklich überraschend bietet die teuerste Frontleuchte im Test, die Ixon Space von Busch&Müller, das beste Gesamtpaket und sichert sich den Testsieg, ein klarer Tipp für Vielfahrer. Doch auch einige deutlich günstigere Lampen können durchaus überzeugen – allen voran die Power Pro von Lezyne, die sich den Preis-Leistungs-Tipp verdient.

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