Cateye GVolt 70 im Test

GVolt 70: Rennrad-Beleuchtung von Cateye

Eine perfekte Lösung für Rennrad-Fahrer? Cateyes neue Frontleuchte GVolt 70 wird – anders als klassische Beleuchtung – hängend montiert. Das schafft Platz am Lenker. Aber überzeugt sie auch in der Praxis? ROADBIKE hat es getestet.

Frühe Dunkelheit und generell schlechte Lichtverhältnisse sind im Winter ständige Begleiter auf dem Rad. Wer dennoch zur Arbeit pendeln oder ausgiebige Touren fahren möchte, sollte sein Rennrad auf jeden Fall mit sehr guter Beleuchtung ausstatten, alles andere ist grob fahrlässig bis lebensmüde. Doch gerade Frontleuchten am Rennrad sind oft problematisch, weil sie entweder nur schlecht auf den Lenker passen, oder das Lichtfeld beispielsweise vom Radcomputer gestört wird – insbesondere bei den beliebten Aerohalterungen, die nach vorne über den Lenker hinausragen.

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Kurz&Knapp

  • Hersteller: Cateye
  • Modell: GVolt 70
  • Preis (UVP): 79,95 Euro
  • StVZO-Zulassung: Ja
  • Leuchtdauer: 2 bis 15 Stunden (Herstellerangabe)
  • Leuchtstufen: 3 (70 Lux, 50 Lux, 10 Lux)
  • Leistung: 70 Lux
  • Gewicht: 96,5 g

Eine Lösung bietet jetzt die neue GVolt 70 von Cateye: Denn anders als die allermeisten klassischen Fahrradlampen wird sie hängend montiert, kommt also unter den Lenker und nicht obendrauf. Das erhält einerseits oben auf dem Lenker eine cleane Optik, andererseits wird das Lichtfeld nicht durch Radcomputer, Klingel, etc. beeinträchtigt. Mitgeliefert wird eine klassische Halterung mit einem Band aus Kunststoff, die insgesamt recht flexibel ist und sich an viele Lenkerformen anpassen kann. Zusätzlich gibt es noch einen Adapter (ca. 8 Euro) mit dem sich die Lampe auch an Go-Pro-Halterungen anbringen lässt. Eine solche ist beispielsweise in der HideMyBell von CloseTheGap (www.closethegap.cc) enthalten, sodass die Cateye GVolt 70 beispielsweise unter der Klingel angebracht werden kann. Damit ist das Rennrad mit Lampe und Klingel sehr gut und trotzdem sehr gut versteckt ausgestattet.

Christian Brunker
Das Lichtfeld der GVolt 70 von Cateye ist breit und leuchtet die Straße gut aus.

Aber überzeugt nicht nur die Aufhängung, sondern auch die Lichtleistung? Positiv ist, dass die GVolt 70 drei verschiedene Leuchstufen mit 10, 50 und 70 Lux hat, sodass sich das Licht zum einen dem jeweiligen Bedarf anpassen lässt, zum anderen natürlich auch Akku gespart werden kann. Wobei die erste Stufe wirklich nur dazu dient, etwa im Stadtverkehr, gesehen zu werden. Ein Nachteil der hängenden Montage ist allerdings, dass der Knopf für die Bedienung nicht ganz so gut zu erreichen ist. Auch ist nicht auf den ersten Blick erkennbar, in welcher Stufe man sich gerade befindet.

Die Ausleuchtung der Straße bietet hingegen keinerlei Anlass zur Kritik, schon in der zweiten, besonders aber in der hellsten Stufe wird die Straße sehr gut und auch breit ausgeleuchtet, sodass man auch in Kurven nicht ins Ungewisse lenkt. Das ist gerade bei vielen günstigeren Lampen mit sehr kleinem und vor allem schmalen Lichtfeld ein Problem. So gibt die GVolt 70 aber ein sehr gutes, sichereres Gefühl, auch wenn man in der stockfinsteren Nacht auf einem unbeleuchteten Wirtschaftsweg unterwegs ist. Auch Straßenunebenheiten, Schlaglöcher etc. sind gut bei korrekt ausgerichteter Lampe zu erkennen.

Die Akku-Laufzeit ist mit 2 Stunden auf hellster Stufe nicht überragend, da bieten andere Modelle deutlich mehr Power. Deshalb ist die GVolt 70 jetzt auch nichts für ausgedehnte Nachfahrten oder gar 24-Stunden-Rennen. Aber für einen Einsatz am Pendler-Rad sind ist die Akku-Kapazität völlig ausreichend, zumal mit der Stromsparstufe, die im Stadtverkehr meist völlig ausreichend ist.

FAZIT: Dank seiner innovativen, hängenden Aufhängung ist die GVolt 70 für Rennradfahrer definitiv eine Überlegung wert, zumal sie ein sehr gutes, breites Lichtfeld bietet und so auch in der Dunkelheit ein gutes Gefühl vermittelt. Ein Nachteil ist aber definitiv die mit nur 2 Stunden knapp bemessene Akku-Laufzeit auf hellster Stufe, damit ist sie nicht für jeden Einsatzzweck geeignet, fürs tägliche Pendeln reicht es aber allemal.

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