MB Frauen Sattel Specialized Womens Power Mimic 2019 Detail 2 Specialized
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Ergonomie-Spezial: der Rennrad-Sattel

Alles, was Sie über Sättel wissen sollten

Bis zu 80 Prozent des Körpergewichts lasten beim Radfahren dauerhaft auf dem Sattel – dem wohl sensibelsten Kontaktpunkt zwischen Mensch und Maschine. Im letzten Teil der Serie hilft Ihnen ROAD­BIKE dabei, das passende Modell zu finden. Plus: Bewertungen aktueller Sattelmodelle von sechs Herstellern – auf Grundlage einer umfangreichen, ROADBIKE exklusiv zur Verfügung stehenden Studie.

Themenübersicht

Diese Sättel wurden in der Studie untersucht

Kurze Anatomiestunde: Wie sieht der Mensch untenrum eigentlich aus?

Die Sitzbeinhöcker, umgangssprachlich auch Sitzknochen genannt, bilden den untersten Punkt des Beckens. Ihre Verlängerung sind die Schambeinäste, beide Seiten treffen sich mittig am Schambein. Zwischen diesen beiden knöchernen Strukturen liegen die Weichteile – der Bereich zwischen Po und äußeren Geschlechtsorganen mit einem weit verzweigten Geflecht an sensiblen Nerven- und Blutbahnen.

Pressure Map Sattel
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  1. Sitzbeinhöcker: Die untersten Punkte des Beckens. Auf ihnen sollten bis zu 80 Prozent der Sitzlast ruhen.
  2. Schambeinäste: Die Verlängerungen der beiden Sitzbeinknochen – belastbar mit höchstens 40 Prozent der Sitzlast.
  3. Schambeinbogen: Faserknorpelige Verbindung der Schambeinäste. Sollte komplett druckbefreit sein.
  4. Damm: Gut durchbluteter Bereich zwischen Po und äußeren Geschlechtsorganen Sollte komplett druckbefreit sein.
  5. Iliosakralgelenk: Verbindung zwischen Kreuzbein und Beckenkamm.

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Müssen Sitzbeschwerden immer vom Sattel herrühren?

Auf keinen Fall. Auch ein eigentlich perfekt zu Ihrer Kehrseite passender Sattel kann Schmerzen verursachen, wenn Sie zu hoch, zu tief oder zu "lang" sitzen. Checken Sie also zuerst Ihre Sitzposition, bevor Sie teures Geld für einen neuen Sattel ausgeben – eine Anleitung finden Sie unter www.roadbike.de/sitzposition, alternativ bietet sich ein professionelles Bikefitting an. Sitzbeschwerden können aber auch vom Polster Ihrer Radhose ausgelöst werden. Erst wenn alles gecheckt ist und die Beschwerden weiterhin bestehen, sollten Sie einen Sattelneukauf erwägen.

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Warum passt mir nicht jeder Sattel?

Sitzknochenabstand und Schambeinbogenform variieren von Mensch zu Mensch, ebenso die Gewebestruktur und Druckempfindlichkeit im Intimbereich. Darüber hinaus beeinflusst die Fahrerhaltung, wie die Sitzlast auf einem Sattel verteilt ist. Sportwissenschaftler Pascal Ketterer, der für das Radlabor Hunderte Bikefittings und Satteldruckmessungen durchgeführt hat, sagt: "Ist ein Sattel zu breit, rutscht man beim Treten nach vorne und muss sich aktiv wieder nach hinten auf die Sitzflanken schieben – oft spürt man (zu) starken Druck auf die Sitzknochen und bleibt dann dauerhaft zu weit vorne sitzen. Ist der Sattel zu schmal, sitzt man zwar recht stabil, der Druck auf Schambein und Weichteile wird aber zu hoch – als Schonhaltung wird das Becken zurückgeschoben, die Sitzknochen stehen seitlich über die Sattelflanke hinaus." Grobe Orientierung: Man sitzt richtig auf dem Sattel, wenn die hinten an das Gesäß angelegte Hand senkrecht am Sattelende anliegt.

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Was sind die häufigsten Beschwerden?

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Eine zu hohe Belastung der Sitzknochen ist schmerzhaft und führt zu einem instabilen Sitz. Die entstehende Reibung wiederum belastet die Haut stark, die sich entzünden kann. Ist der Druck hingegen an den Schambeinen und im sensiblen Weichteilbereich des Damms zu hoch, drohen Schmerzen, Taubheitsgefühle oder gar innere Entzündungen. Um Schmerzen auszuweichen, verändert der Radsportler oft die Sitzposition – Schmerzen im Rücken, an den Schultern oder im Nacken können dann die Folge sein, aber auch erhöhter Druck oder Taubheitsgefühle an Händen oder Füßen.

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Was bieten Industrie und Einzelhandel?

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Um auf diese Beschwerdebilder und die unterschiedlichen menschlichen Anatomien zu reagieren, haben die Sattelhersteller mittlerweile ein schier unüberschaubares Angebot unterschiedlichster Sättel geschaffen. Damit die Kundschaft das individuell passende Modell herausfiltern kann, bieten viele Hersteller eigene Konzepte und Tools an – mal mehr, mal weniger nützlich. Radhersteller montieren an ihre Rennräder werksseitig Modelle, von denen sie sich die höchste Trefferquote versprechen – was jedoch keinen Erfolg garantiert. Lobenswert ist es, wenn ein Radhersteller anbietet, das Sattelmodell selbst zu wählen, etwa in einem Konfigurator. Serviceorientierte Fahrradhändler bieten beim Radkauf ggf. an, den Sattel zu tauschen (oft gegen Gebühr oder Wertausgleich), und verfügen im Idealfall über verschiedene Testsättel, die sie für längere Probefahrten montieren können.

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Brauchen Frauen andere Sättel als Männer?

Die anatomische Beckenform sowie der Weichteilbereich beider Geschlechter unterscheiden sich definitiv: Frauen haben im Schnitt einen breiteren Abstand zwischen den Sitzknochen als Männer, der Schambeinbogen ist weniger hoch. Das heißt: Frauen sollten eher einen breiteren Sattel wählen mit einer zentralen Entlastung (Loch oder Aussparung). "Außerdem sollten Frauensättel vor allem den vorderen Bereich der Weichteile am Schambein entlasten", ergänzt Bikefitter Pascal Ketterer, "während bei Männern vor allem der Dammbereich entlastet sein sollte." Allerdings gibt es auch Frauen mit eher schmaleren Sitzknochenabstand und Männer mit breitem Becken. Deshalb gilt: immer individuell das passende Sattelmodell bestimmen!

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Worauf sollte man sitzen?

Die Sitzknochen können hohen Druck aufnehmen, da hier keine großen Nervenbahnen verlaufen. Der optimale Sattel belastet den Bereich mit bis zu 80 Prozent. Die Schambeinäste sollten druckreduziert sein und "nur" 20 bis maximal 40 Prozent des Drucks aushalten müssen. Schambeinbogen und Dammbereich sollten komplett entlastet sein.

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Die wichtigsten Merkmale eines Rennrad-Sattels

Sättel unterscheiden sich in Breite, Länge, Polsterung, Form, Profil und Oberfläche. Hinzu kommen Qualitäts-, Gewichts- und Preisunterschiede durch unterschiedliche Materialien und Fertigung – so kann beispielsweise ein Sattelgestell aus Titan, Stahl oder Carbon bestehen. Nur am Rande erwähnt seien Unterschiede in Farbe und Design. Die wichtigsten Kriterien, ob ein Sattel anatomisch passt, sind:

1. Länge:

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Von sehr lang bis sehr kurz reicht das Angebot an Sattelmodellen. Aktuell werden Rennradsättel tendenziell eher kürzer, wobei sie – im Gegensatz zu speziellen Zeitfahrsätteln – in der Regel immer noch mindestens 24 Zentimeter lang sind. Grund: Form und Beschaffenheit der Sattelmitte sind entscheidend für die Sitzlast und das subjektive Druckgefühl. Die Sattelnase – das zeigen Druckmessungen – wird nicht belastet – und kann somit auch verkürzt werden, nicht zuletzt, um Gewicht zu sparen.

2. Breite:

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Lange Zeit galt: Den individuellen Abstand der Sitzknochen zu messen ist der einfachste Weg, den passenden Sattel zu finden. Nicht berücksichtigt ist hierbei jedoch die Sitzposition: Wer z. B. sportlich-gestreckt sitzt, kippt das Becken nach vorne und sitzt dann eher auf den enger beieinanderliegenden Schambeinkufen anstelle der Sitzknochen. Der Abstand der Sitzbeinhöcker ist nur ein Kriterium bei der Sattelsuche, aber keinesfalls das einzige, das eine Rolle spielen sollte.

3. Polsterung:

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Klar, dicke Polster suggerieren Komfort. Dafür sinken die Sitzknochen stärker ein, Nerven, Muskeln und Sehnen können rebellieren. Und je aufrechter die Sitzposition, desto mehr Gewicht lastet auf dem Sattel. Deshalb gilt: Mit dünner Polsterung und gut gewählter Sattel-Hose-Kombination fährt man auf dem Rennrad langfristig besser.

4. Grundform des Sattels

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Flach (links im Bild): Die Sitzlast ruht vor allem auf den Sitzknochen, der Dammbereich wird entlastet – gut für Menschen, die beim Radeln an Taubheitsgefühlen im Genitalbereich leiden.

Halbrund (mittig im Bild): Die Sitzlast verteilt sich auf die Innenseite der Sitzknochen und die Schambeinäste – gut für Menschen, die empfindlich auf Druck auf den Sitzknochen reagieren.

Rund (rechts im Bild): Die Sitzlast ruht vor allem auf dem Dammbereich – gut für Menschen mit knöcherner Beckenanatomie und gut ausgeprägter Beckenbodenmusku­latur.

5. Profil des Sattels

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Gerade: Der Klassiker verteilt die Sitzlast je nach Grundform und Typ recht gleichmäßig – potenziell eine gute Basis für viele Rennradler.

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Gestuft: Das "Heck" des Sattels steigt in einem deutlich sichtbaren Absatz/einer Stufe nach oben an – gut für Menschen, die eine deutliche Druckentlastung des Schambeins und gesamten Intimbereichs suchen.

6. Satteltyp

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Geschlossen (links im Bild): Der Klassiker – optisch sehr harmonisch. Eine geschlossene Satteldecke kann aber Druck auf den Intimbereich mit sich bringen, wenn das Schambeindreieck tief, das Weichteilvolumen groß oder das Becken nach vorne rotiert ist.

Aussparung (mittig im Bild): Eine zentrale Vertiefung in der Mitte der Satteldecke entlastet die Nervenbahnen im Damm- und Intimbereich. Die verringerte Auflagefläche erhöht jedoch den seitlichen Druck.

Loch (rechts im Bild): Gleiches Prinzip wie bei der Aussparung, allerdings großflächiger bzw. als echtes Loch in der Satteldecke. Kann den Dammbereich stark entlasten, bringt aber auch stärkere Kanten als die Aussparung mit sich – und somit ein noch größeres Potenzial für Druckstellen.

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Wie finde ich in diesem riesigen Angebot nun den zu mir passenden Sattel?

Wer nicht das Glück hat, dass der werksseitig am Rennrad montierte Sattel passt wie angegossen, bemerkt dies nach einer Weile an immer wiederkehrenden Sitzbeschwerden. Um einen besser passenden Sattel zu bestimmen bzw. die Auswahl zumindest einzugrenzen, sollte man anhand der Art der Beschwerden den eigenen Sitztyp bestimmen und ggf. anhand des individuellen Sitzknochenabstands die Sattelbreite feinjustieren. ROADBIKE stützt sich bei der folgenden Anleitung auf eine neue, RB exklusiv zur Verfügung stehende Studie der Technischen Universität München, die Sportwissenschaftler und Biomechaniker Pascal Ketterer in Zusammenarbeit mit David Jesinghausen erstellt hat. "Dafür haben wir mit 20 männlichen Probanden 9 Sattelmodelle in insgesamt 21 Ausführungen und mit 20 Probandinnen 7 Damensättel in insgesamt 18 Ausführungen untersucht – alle Modelljahr 2019 und von 6 großen Herstellern", so Ket­terer. "Für alle Sättel und Probanden wurden je zwei Druckmessungen durchgeführt: einmal in komfortabler und einmal in sportiver Rennradposition. Und zudem wurde das subjektive Empfinden zu jedem Sattelmodell und jeder Sattelbreite abgefragt. Darüber hinaus haben wir bei weit über 300 Personen die Sitzknochenabstände gemessen. Mir ist keine andere Studie mit einer so breiten empirischen Basis bekannt." Anhand der hier beschriebenen Beschwerdebilder können Sie sich einem der drei identifizierten Sitztypen zuordnen und die Auswahl der für Sie vermutlich passenden Sattelmodelle eingrenzen. Sollte sich trotzdem kein Erfolg einstellen, können Sie noch über eine professionelle Sitzpositionsanalyse und/oder Satteldruckmessung nachdenken. Im Radlabor bewährten sich die Erkenntnisse der Studie bereits: "In 30 Fällen haben wir individuell Sättel empfohlen. Nur in einem Fall war der Kunde nicht zufrieden."

Der Klassiker

Statistisch tritt dieser Sitztyp mit 60% (Männer) und 44% (Frauen) am häufgsten auf.

  • Sie sitzen instabil auf dem Sattel und wechseln häufg die Position.
  • Unangenehme Gefühle, Schmerzen oder gar Taubheit im Intimbereich sind quantitativ Ihre häufgsten Beschwerden.
  • Unterschiedliche Sattelmodelle und Breiten lösen bei Ihnen sehr unterschiedliche Beschwerden aus – mal unangenehmen Druck auf dem Intimbereich, mal zu starke Belastung der Sitzknochen.

Es ist zu empfehlen, auf ergonomische Modelle mit leichter Stufe und/ oder Aussparung zu setzen, um das Risiko für Beschwerden im Intimbereich zu minimieren. Die Härte des Sattels ergibt sich aus Gewöhnung und Ihrer Sensibilität. Wichtig ist, den Sitzknochenabstand zu ermitteln und ein Sattelmodell mit dazu passender Breite zu wählen.

Der Schambeinbelaster

Statistisch tritt dieser Sitztyp in rund 20% (Männer) und 39% (Frauen) der Fälle auf.

  • Sie kennen keine Druckgefühle auf den Sitzknochen.
  • Egal welches Sattelmodell und welche Breite – Sie haben vor allem Beschwerden im Intimbereich, z.B. Druck­ und Taubheitsgefühle sowie Schmerzen im Weichteilbereich (Männer) bzw. an den Schamlippen (Frauen).
  • Sie haben das Gefühl, die Sitzlast gar nicht richtig auf den Sitzknochen platzieren zu können.

Ihr Sattel sollte eine große Vertiefung/Aussparung aufweisen, damit Sie die Sitzlast auf die Sitzknochen verlagern können. Vermeiden Sie aber (zu) harte Sättel mit Loch aufgrund der Druckspitzen an den Kanten. Ein sogenannter Stufensattel ist meist eine sehr gute Wahl. Überprüfen Sie die Sattelbreite, damit die Sitzknochen auch tatsächlich auf den Sattelflanken aufliegen und die Sitzlast tragen können.

Der Sitzknochenbelaster

Statistisch tritt dieser Sitztyp in etwa 20% (Männer) und 17% (Frauen) der Fälle auf.

  • Sie sind generell eher wenig anfällig für Sitzbeschwerden.
  • Sie spüren im Intimbereich keinen Druck oder schmerzhafte Beschwerden.
  • Sie spüren hohe punktuelle Belastungen auf den Sitzknochen.

  • Je länger eine Ausfahrt dauert, umso spürbarer der Druck auf Ihren Sitzknochen.

Die erfreuliche Nachricht: Sie können potenziell mit vielen Sätteln glücklich werden. Bei empfndlichen Sitzknochen sollte Ihr Sattel die Belastung auf eine möglichst große Fläche verteilen und dabei nicht zu hart sein. Flache Modelle, bei denen die Belastung auch auf die Schambeinäste verteilt wird, bieten sich an. Große Löcher oder Aussparungen benötigen Sie nicht, dennoch verringert eine Vertiefung das Risiko, im Intimbereich Beschwerden zu bekommen.

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Beeinflusst meine Sitz­position die Sattelwahl?

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Baschi Bender

Die zahlreichen Satteldruckmessungen im Rahmen von Ketterers Studie zeigten: Nur bei einem einzigen Sattel (SQlab) verbessert sich die Druckverteilung in der sportiven Position. In allen anderen Fällen gilt: Eine sportlichere Sitzposition geht einher mit einer stärkeren Druckbelastung im Intimbereich. Das bedeutet: Wer weiß, dass er/sie mehrheitlich sportlich-gestreckt und mit nach vorne gekipptem Becken Rennrad fährt, sollte tendenziell ein Sattelmodell wählen, das den genannten Bereich eher entlastet – etwa durch eine Aussparung oder eine Stufe.

Sattel
Baschi Bender

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Taugen die jeweiligen Hersteller-konzepte, um den individuell passenden Sattel zu finden?

Viele Sattelhersteller bieten eigene Konzepte oder (Online-)Tools an, die es den Kunden ermöglichen sollen, den passenden Sattel zu finden. Oft basieren die Herstellerempfehlungen auf der Bestimmung der optimale Sattelbreite, mitunter aber auch auf Messungen zur Beweglichkeit. Wie erfolgversprechend diese Systeme sind, hat Sportwissenschaftler Ketterer in seiner Studie ebenfalls überprüft. Dafür ließen sich alle 40 Testpersonen von den sechs Herstellern ein Sattelmodell (bzw. dessen Breite und Ausführung) empfehlen. Nach Durchführung aller Satteldruckmessungen und Befragungen mit den Probanden wurde abgeglichen, ob diese Empfehlung tatsächlich als beste Wahl empfunden wurde oder ob markenintern ein anderer Sattel besser passte.

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Hersteller

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Pascal Ketterer

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Björn Hänssler
Pascal Ketterer ist Sportwissenschaftler und Bio­mechaniker. Der Mountainbiker und Rennradfahrer war lange Jahre Leiter des Radlabors München und führte Hunderte Bikefittings und Satteldruck­messungen durch.

Hat meine körperliche Beweglichkeit Einfluss auf die Wahl des passenden Sattels?

"Bei der Sitzposition auf dem Rennrad kommen wir – sofern wir gesund sind – nicht an die Grenzen unserer Beweglichkeit", sagt Biomechaniker Pascal Ketterer. "Selbst bei einer sehr sportlichen Rennradposition nicht. Das heißt: Wenn wir vor dem Sattelkauf messen, wie flexibel und beweglich wir sind, kann davon ausgehend nicht bestimmt werden, wie stark der Sportler das Becken auf dem Sattel nach vorne kippt. Und die Kippung des Beckens steht auch in keinem Zusammenhang mit der Druckverteilung auf dem Sattel: Bei jedem Sattel – ob gut oder schlecht – stand das Becken der Probanden im gleichen Winkel. Hier gibt es nur einen Zusammenhang mit der Beckenanatomie." Das bedeutet: Herstellerkonzepte (wie etwa Fizik und Selle Italia), die auf dieser Grundlage Empfehlungen zur Sattelwahl aussprechen, können funktionieren, müssen es aber nicht.

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Wie montiere ich den Sattel korrekt?

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Benjamin Hahn

Zunächst müssen Sie die richtige Sattelhöhe ermitteln, die von Ihrer individuellen Innenbeinlänge abhängt (Innenbeinlänge in Zentimetern x 0,885 = Sitzhöhe). Diese Sitzhöhe stellen Sie von der Mitte des Tretlagers bis zur Oberkante der Sattelmitte ein. Grundsätzlich sollte der Sattel waagerecht montiert werden. Tipp: Verwenden Sie eine Wasserwaage. "Bei zu hohem Druck im Intimbereich kann die Sattelnase leicht abgesenkt werden", rät Pascal Ketterer. "Achten Sie aber darauf, stabil zu sitzen und nicht zu viel Druck auf die Hände zu bringen. Hier geht es wirklich um Millimeter!" Auch die Sitzlänge und -tiefe beeinflusst, wie groß die Sitzlast auf Ihr Gesäß wirkt: Ein kürzerer Vorbau oder etwas geringerer Reach des Lenkers sowie eine höhere Lenkerpositionierung entlasten den Intimbereich – mit einer längeren und tieferen Sitzposition verlagern Sie hingegen mehr Gewicht auf den Lenker und entlasten den Sattel.

Sattel
Benjamin Hahn

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Wie haben die Sättel und Herstellerkonzepte nun in der Studie abgeschnitten?

In der Tabelle finden Sie die wesentlichen Ergebnisse der Studie auf einen Blick. Warum nicht noch mehr Hersteller und Sättel getestet wurden? Die Frage beantwortet ein Blick auf den Aufwand, den die Autoren Pascal Ketterer und David Jesinghaus betrieben haben: 5 Stunden Messdauer pro Proband bei 40 Probandinnen und Probanden, 6 Hersteller, 16 Sättel in 39 Ausführungen, 2 Messungen pro Ausführung … Viele Daten zum Auswerten. Und viel Mehrwert für alle, die den individuell passenden Sattel suchen.

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Ergon Herrensattel

Sattel
Ergon
SR Pro Men

Breiten: S, L

Preis: 129,95 Euro

Gewicht laut Hersteller: 220 g

Druckspitzen Intimbereich:

Druckspitzen Sitzknochen:

Belastungsverteilung:

Gesamtbewertung:

Eignung Typ Klassiker:

Eignung Typ Sitzknochen:

Eignung Typ Schambein:

Fazit: Angenehm an den Sitzknochen, im Verhältnis viel Belastung auf den Schambeinästen, jedoch ohne dass hohe Druckspitzen auftreten.

Waren die Probandinnen und Probanden mit den Sattelempfehlungen der Hersteller zufrieden?

Wie wird unterstützt bzw. was wird vermessen? Abfrage Sportlerprofl, Messung Breite Sitzknochen

Unterstützt das Herstellersystem bei der Auswahl?

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Fizik Herrensättel

Sattel
Fizik
Aliante R3 Open

Breiten: R, L

Preis: 139,00 Euro

Gewicht laut Hersteller: 235 g

Druckspitzen Intimbereich:

Druckspitzen Sitzknochen:

Belastungsverteilung:

Gesamtbewertung:

Eignung Typ Klassiker:

Eignung Typ Sitzknochen:

Eignung Typ Schambein:

Fazit: Mit hohen Druckspitzen an Sitzknochen und im Intimbereich ist dieser Sattel nur in Einzelfällen eine Option.

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Sattel
Fizik
Antares R3 Open

Breiten: R, L

Preis: 139,00 Euro

Gewicht laut Hersteller: 215 g

Druckspitzen Intimbereich:

Druckspitzen Sitzknochen:

Belastungsverteilung:

Gesamtbewertung:

Eignung Typ Klassiker:

Eignung Typ Sitzknochen:

Eignung Typ Schambein:

Fazit: Durch die flache Form hohe Druckwerte im Intimbereich; mit mittleren Druckwerten angenehm für die Sitzknochen.

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Sattel
Fizik
Arione R3 Open

Breiten: R,L

Preis: 139,00 Euro

Gewicht laut Hersteller: 230 g

Druckspitzen Intimbereich:

Druckspitzen Sitzknochen:

Belastungsverteilung:

Gesamtbewertung:

Eignung Typ Klassiker:

Eignung Typ Sitzknochen:

Eignung Typ Schambein:

Fazit: Die flache Form bringt viel Belastung auf den Intimbereich, die harten Sitzflächen bringen hohe Druckwerte. Eher für Sitzknochenbelaster, die es hart mögen.

Waren die Probandinnen und Probanden mit den Sattelempfehlungen der Hersteller zufrieden?

  • Wie wird unterstützt bzw. was wird vermessen? Messung Beweglichkeit an der Brust (zur Modellbestimmung); Abfrage Gewicht und durchschnittliche Geschwindigkeit (zur Breitenbestimmung)
  • Unterstützt das Herstellersystem bei der Auswahl?

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Selle Italia Herrensättel

Sattel
Selle Italia
SLR TM Flow

Breiten: S, L

Preis: 115,00 Euro

Gewicht laut Hersteller: 205 g

Druckspitzen Intimbereich:

Druckspitzen Sitzknochen:

Belastungsverteilung:

Gesamtbewertung:

Eignung Typ Klassiker:

Eignung Typ Sitzknochen:

Eignung Typ Schambein:

Fazit: Durch die flache Form Belastung auf dem Schambein und Intimbereich. Positioniert sich universal im Mittelfeld.

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Sattel
Selle Italia
SLR TM Superflow

Breiten: S, L

Preis: 130,00 Euro

Gewicht laut Hersteller: 205 g

Druckspitzen Intimbereich:

Druckspitzen Sitzknochen:

Belastungsverteilung:

Gesamtbewertung:

Eignung Typ Klassiker:

Eignung Typ Sitzknochen:

Eignung Typ Schambein:

Fazit: Druckspitzen an der Lochkante auf den Intimbereich und hohe Druckspitzen auf die Sitzknochen.

Waren die Probandinnen und Probanden mit den Sattelempfehlungen der Hersteller zufrieden?

  • Wie wird unterstützt bzw. was wird vermessen? Messung Trochanterbreite* (Sattelbreite) und Beweglichkeit unterer Rücken (Modell)
  • Unterstützt das Herstellersystem bei der Auswahl?

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Specialized Herrensattel

Sattel
Specialized
Toupé Pro

Breiten: 130, 143, 155 mm

Preis: 129,90 Euro

Gewicht laut Hersteller: 216 g

Druckspitzen Intimbereich:

Druckspitzen Sitzknochen:

Belastungsverteilung:

Gesamtbewertung:

Eignung Typ Klassiker:

Eignung Typ Sitzknochen:

Eignung Typ Schambein:

Fazit: Der Specialized findet Fans bei allen, die keine maximale IntimEntlastung benötigen und harte Sitzflächen bevorzugen.

Waren die Probandinnen und Probanden mit den Sattelempfehlungen der Hersteller zufrieden?

  • Wie wird unterstützt bzw. was wird vermessen? Messung Breite Sitzknochen
  • Unterstützt das Herstellersystem bei der Auswahl?

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SQlab Herrensattel

Sattel
SQlab
612 Ergowave

Breiten: 12, 13, 14, 15 cm

Preis: 129,95 Euro

Gewicht laut Hersteller: 175 g

Druckspitzen Intimbereich:

Druckspitzen Sitzknochen:

Belastungsverteilung:

Gesamtbewertung:

Eignung Typ Klassiker:

Eignung Typ Sitzknochen:

Eignung Typ Schambein:

Fazit: Bietet die beste Entlastung auf den Intimbereich, jedoch zum Preis hoher Druckspitzen auf die Sitzknochen. Eignet sich nicht für den Sitztyp "Sitzknochenbelaster".

Waren die Probandinnen und Probanden mit den Sattelempfehlungen der Hersteller zufrieden?

  • Wie wird unterstützt bzw. was wird vermessen? Messung Breite Sitzknochen
  • Unterstützt das Herstellersystem bei der Auswahl?

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Terry Herrensattel

Sattel
Terry
Arteria Fly

Breiten: Std, Max

Preis: 89,95 Euro

Gewicht laut Hersteller: 270 g

Druckspitzen Intimbereich:

Druckspitzen Sitzknochen:

Belastungsverteilung:

Gesamtbewertung:

Eignung Typ Klassiker:

Eignung Typ Sitzknochen:

Eignung Typ Schambein:

Fazit: Sehr ausgewogener Sattel mit weicher Sitzfläche und sehr guter Entlastung. Für ambitionierte Fahrer vermutlich zu weich und schwer, Kauftipp für Einsteiger.

Waren die Probandinnen und Probanden mit den Sattelempfehlungen der Hersteller zufrieden?

  • Wie wird unterstützt bzw. was wird vermessen? Messung Breite Sitzknochen
  • Unterstützt das Herstellersystem bei der Auswahl?

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Ergon Damensattel

Sattel
Ergon
SR Pro Women

Breiten: S, L

Preis: 129,95 Euro

Gewicht laut Hersteller:

Druckspitzen Intimbereich:

Druckspitzen Sitzknochen:

Belastungsverteilung:

Gesamtbewertung:

Eignung Typ Klassiker:

Eignung Typ Sitzknochen:

Eignung Typ Schambein:

Fazit: Bei den Sitztypen "Sitzknochen-" und "Schambeinbelaster" generiert der Sattel gute Ergebnisse, bei den "Klassikern" kommt er nicht gut an, da er zu hohe Druckspitzen an der Lochkante aufweist.

Waren die Probandinnen und Probanden mit den Sattelempfehlungen der Hersteller zufrieden?

  • Wie wird unterstützt bzw. was wird vermessen? Messung Breite Sitzknochen
  • Unterstützt das Herstellersystem bei der Auswahl?

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Fizik Damensattel

Sattel
Hersteller
Luce

Breiten: R, L

Preis: 99,00 Euro

Gewicht laut Hersteller: 250 g

Druckspitzen Intimbereich:

Druckspitzen Sitzknochen:

Belastungsverteilung:

Gesamtbewertung:

Eignung Typ Klassiker:

Eignung Typ Sitzknochen:

Eignung Typ Schambein:

Fazit: Empfiehlt sich durch angenehmen Druck auf die Sitzknochen für den Sitztyp "Sitzknochenbelaster". Durckspitzen an der Lochkante führt zu Abzügen.

Waren die Probandinnen und Probanden mit den Sattelempfehlungen der Hersteller zufrieden?

  • Wie wird unterstützt bzw. was wird vermesse? Abfrage Gewicht und durchschnittl.Geschwindigkeit (Breitenbestimmung)
  • Unterstützt das Herstellersystem bei der Auswahl?

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Selle Italia Damensattel

Sattel
Selle Italia
SLR Lady Flow

Breiten: S, L

Preis: 125,00 Euro

Gewicht laut Hersteller: 185 g

Druckspitzen Intimbereich:

Druckspitzen Sitzknochen:

Belastungsverteilung:

Gesamtbewertung:

Eignung Typ Klassiker:

Eignung Typ Sitzknochen:

Eignung Typ Schambein:

Fazit: Auffällige Druckspitzen an den Lochkanten und den Sitzknochen. Der Sattel zeigt aber eine gute Belastungsverteilung, nur die Druckspitzen führen zu Abzügen

Waren die Probandinnen und Probanden mit den Sattelempfehlungen der Hersteller zufrieden?

  • Wie wird unterstützt bzw. was wird vermessen? Messung Trochanterbreite* (Sattelbreite)
  • Unterstützt das Herstellersystem bei der Auswahl?

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Specialized Damensättel

Sattel
Spezialiced
Women’s Oura Expert Gel

Breiten: 143, 1565, 168 mm

Preis: 149,90 Euro

Gewicht laut Hersteller: 263 g

Druckspitzen Intimbereich:

Druckspitzen Sitzknochen:

Belastungsverteilung:

Gesamtbewertung:

Eignung Typ Klassiker:

Eignung Typ Sitzknochen:

Eignung Typ Schambein:

Fazit: Druckspitzen im Intimbereich stehen einer guten Belastungsverteilung gegenüber, dadurch landet der Oura im Mittelfeld. Beim Sitztyp "Klassiker" landet er knapp auf Rang 4.

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Sattel
Spezialiced
Women’s Oura Expert Gel

Breiten: 143, 155, 168 mm

Preis: 129,90 Euro

Gewicht laut Hersteller: ca. 200 g

Druckspitzen Intimbereich:

Druckspitzen Sitzknochen:

Belastungsverteilung:

Gesamtbewertung:

Eignung Typ Klassiker:

Eignung Typ Sitzknochen:

Eignung Typ Schambein:

Fazit: Die Neuentwicklung kann nicht überzeugen. Zwar sichert sich der Power durch den Mimic-Einsatz niedrige Druckspitzen im Intimbereich, aber der Intimbereich wird insgesamt stärker belastet als die Sitzknochen.

Waren die Probandinnen und Probanden mit den Sattelempfehlungen der Hersteller zufrieden?

  • Wie wird unterstützt bzw. was wird vermessen? Messung Breite Sitzknochen
  • Unterstützt das Herstellersystem bei der Auswahl (Women’sOura Expert Gel)?
  • Unterstützt das Herstellersystem bei der Auswahl(Women’sPower Expert Mimic)?

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SQlab Damensattel

Sattel
Hersteller
612 Ergowave

Breiten: 12, 13, 14, 15 cm

Preis: 129,95 Euro

Gewicht laut Hersteller: 175 g

Druckspitzen Intimbereich:

Druckspitzen Sitzknochen:

Belastungsverteilung:

Gesamtbewertung:

Eignung Typ Klassiker:

Eignung Typ Sitzknochen:

Eignung Typ Schambein:

Fazit: In der Gesamtwertung hat der 612 die Nase vorn, die Sitzknochen werden stärker als bei den anderen Modellen belastet. SQlab zeigt, dass ihr System keinen speziellen Damensattel benötigt.

Waren die Probandinnen und Probanden mit den Sattelempfehlungen der Hersteller zufrieden?

  • Wie wird unterstützt bzw. was wird vermessen? Messung Breite Sitzknochen
  • Unterstützt das Herstellersystem bei der Auswahl?

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Terry Damensattel

Sattel
Terry
Butterfly Arteria Gel Women

Breiten: Std, Max

Preis: 89,95 Euro

Gewicht laut Hersteller: 275 g

Druckspitzen Intimbereich:

Druckspitzen Sitzknochen:

Belastungsverteilung:

Gesamtbewertung:

Eignung Typ Klassiker:

Eignung Typ Sitzknochen:

Eignung Typ Schambein:

Fazit: Sehr ausgewogener Sattel mit weicher Sitzfläche und sehr guter Entlastung. Terry überzeugt bei allen Sitztypen. Etwas weich und schwer – eher für Einsteiger geeignet.

Waren die Probandinnen und Probanden mit den Sattelempfehlungen der Hersteller zufrieden?

  • Wie wird unterstützt bzw. was wird vermessen? Messung Breite Sitzknochen
  • Unterstützt das Herstellersystem bei der Auswahl? 0

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Wissen
RB 1009 Lady-Renner - Parts im Detail - Lenker
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