RB Rennradschuhe Test Teaserbild Daniel Geiger
RB_0410_Schuhtest_Diadora_Proracer_6524 (jpg)
RB_0410_Schuhtest_Lake_CX-170_6518 (jpg)
RB_0410_Schuhtest_Lake_CX-401_2473 (jpg)
RB_0410_Schuhtest_Mavic_Avenir_6516 (jpg) 17 Bilder

Rennradschuhe von 120 bis 400 Euro im Test

18 Radschuhe im Check: Ist teuer wirklich besser?

Rennradschuhe müssen die Kraft direkt aufs Pedal übertragen. RoadBIKE hat 18 Modellen auf die Sohle gefühlt und sie im Labor aufwendig vermessen.

UPDATE: 19 aktuelle Rennradschuhe aus dem 2015er Test: Das komplette Testfeld finden Sie hier

Ständig Vollgas, ständig Tempo, ständig Stress – ein Rennradschuh hat es wahrlich nicht leicht. Ununterbrochen wird auf ihn eingetreten oder an ihm gezerrt, dass sich die Sohlen biegen. Mit über 1500 Newton belasten Radsportprofis beim explosiven Antritt ihr Fußkleid, wie Messungen der Gesellschaft für Biomechanik Münster (Gebiom) belegen. Das entspricht einer Belastung von etwa 150 Kilogramm pro Schuh, also weit mehr als dem zweifachen Körpergewicht eines durchschnittlichen Rennradprofis – je nach Trittfrequenz über 100-Mal pro Minute.

Auch bei Hobby-Sportlern sollten Schuhe genau sitzen

Und selbst wenn Otto Hobbysportler diese Werte kaum erreichen wird: Auch er beansprucht seine Radschuhe enorm. Um sicherzustellen, dass die Schuhe beim Einsatz auf dem Renner auch langfristig optimale Begleiter sind, sollten Radsportler beim Kauf also genau hingucken.

RoadBIKE hat dazu 18 aktuelle Rennradschuhe getestet. 12 Modelle, darunter 3 Damenschuhe, in der beliebten Mittelklasse um 130 Euro. Anspruchsvolle Sportler finden zudem 6 Spitzenmodelle von 250 bis 400 Euro im Test, wie sie von den Rennradprofis getragen werden. Die Testfelder wurden dabei unabhängig voneinander bewertet, die Ergebnisse sind also nur innerhalb der Kategorien direkt und unmittelbar miteinander vergleichbar.

RB_0410_Schuhtest_Diadora_Proracer_6524 (jpg)
Tests
RB Diadora Aerospeed Comp
Tests
RB_0410_Schuhtest_Lake_CX-170_6518 (jpg)
Tests
RB_0410_Schuhtest_Lake_CX-401_2473 (jpg)
Tests
RB_0410_Schuhtest_Mavic_Avenir_6516 (jpg)
Tests
RB_0410_Schuhtest_Mavic_Zxellium-Ultimate_6530 (jpg)
Tests
RB_0410_Schuhtest_Northwave_Aerlite-SBS_6522 (jpg)
Tests
RB_0410_Schuhtest_Pearl-Izumi_Race-Road_6534 (jpg)
Tests
RB_0410_Schuhtest_Pearl-Izumi_Race-Road-Women_2472 (jpg)
Tests
RB_0410_Schuhtest_Shimano_SH-R105_6532 (jpg)
Tests
RB_0410_Schuhtest_Sidi_Zephyr_6521 (jpg)
Tests
RB_0410_Schuhtest_Scott_Pro-BH
Tests
RB_0410_Schuhtest_Shimano_SH-R310S_6523 (jpg)
Tests
RB_0410_Schuhtest_Shimano_SH-WR60_6509 (jpg)
Tests
RB_0410_Schuhtest_Specialized_BG-Elite-Road_6507 (jpg)
Tests
RB_0410_Schuhtest_Specialized_BG-Torch-Road_6511 (jpg)
Tests
RB_0410_Schuhtest_Specialized_S-Works-Road_2475 (jpg)
Tests

Passform als K.O.-Kriterium für den Rennradschuh

18 Rennrad-Schuhe im Test

RB_0410_Schuhtest_Diadora_Proracer_6524 (jpg) RB_0410_Schuhtest_Lake_CX-170_6518 (jpg) RB_0410_Schuhtest_Lake_CX-401_2473 (jpg) 17 Bilder

Wesentliche Kriterien für einen guten Rennradschuh sind die Passform, bei der auch der Verschluss und die Einlage zum Tragen kommen, sowie die Kraftübertragung. Zudem bewertet RoadBIKE auch das Gewicht und die Verarbeitung. "Am wichtigsten ist die Passform", erklärt RoadBIKE-Experte René Weissinger, Profi beim Team Vorarlberg-Corratec.

Sitzt der Schuh nicht richtig, sind Druckstellen oder rutschende Füße programmiert. Beide Fälle können den Spaß an der Tour verhageln. Deshalb hat RoadBIKE genau hingeschaut, um die Passform der 18 Schuhe im Test optimal beurteilen zu können: Bei den Vermessungsexperten der corpus.e AG wurde das Innenleben der Schuhe exakt ermittelt.

Hier erfahren Sie, wie RoadBIKE getestet hat

Die Schuhhersteller legen die Größen unterschiedlich aus

Die Ergebnisse in den Testbriefen geben Aufschluss über Breite, Länge, Höhe und Sohlenkrümmung der einzelnen Modelle. Wer die Form seiner Füße kennt, kann so abschätzen, welche Modelle in Frage kommen. Wer sich unsicher ist, muss entweder ausprobieren oder seine Füße vermessen lassen. Zum Beispiel bei den Partnern von corpus.e.

Bei der Studie der Mess­ergebnisse fällt besonders die unterschiedliche Größenauslegung der Hersteller auf. So ist der Mavic Zxellium Ultimate in Größe 43 ganze 1,5 Zentimeter länger als der Race Road von Pearl Izumi. Auffällig ist auch, dass sich die Herren- und Damenmodelle der Hersteller in ihren relativen Dimensionen sehr ähneln. "Das legt den Verdacht nahe, dass viele Damenschuhe einfach kleinere Versionen der Herrenschuhe sind", sagt corpus.e-Vorstand Dirk Rutschmann.

Zusätzlich zur Vermessung im Labor haben die RoadBIKE-Testfahrer die Passform der Schuhe im Einsatz auf der Straße erfahren. Ihr Urteil: Besonders die Beschaffenheit des Oberschuhs wirkt sich stark auf die Passform aus. Das Material sollte geschmeidig sein, aber nicht so weich, dass die Kraftübertragung leidet.

Die Mittelklasse-Schuhe im Detail

18 Rennrad-Schuhe im Test

RB_0410_Schuhtest_Diadora_Proracer_6524 (jpg) RB_0410_Schuhtest_Lake_CX-170_6518 (jpg) RB_0410_Schuhtest_Lake_CX-401_2473 (jpg) 17 Bilder

Tester-Lob gab es vor allem für die bequemen Modelle von Scott und Specialized. Northwaves Vertigo fällt sehr breit aus, alle RoadBIKE-Tester hatten darin ein schwammiges Gefühl. Beim Vertigo und dem Sidi Zephyr monierten die Tester ein leichtes Hochrutschen der Ferse.

Gro­ßen Einfluss auf die Passform hat aber nicht nur das Obermaterial, sondern auch der Verschluss. Er muss gewährleisten, dass sich der Schuh optimal um den Fuß legt. "Der Verschluss darf nicht zu weit oben sitzen und nicht zu schmal sein, damit der Spann nicht eingeschnürt wird", erklärt Weissinger. Zudem sollte er schnell und einfach zu bedienen sein – auch während der Fahrt.

Northwaves Ratsche lässt sich stufenweise öffnen

Dazu setzen die Hersteller auf drei Verschlussarten: Klettverschluss, Ratsche und Drehverschluss. Bei den Mittelklasseschuhen im Test bestimmt die Ratsche kombiniert mit zwei Klettverschlüssen das Geschehen. 6 Herrenmodelle sowie 2 Damenschuhe setzen auf dieses System, das sich während der Fahrt einfach enger ziehen lässt. Dabei sticht der Northwave-Verschluss hervor, dessen Ratsche sich auch stufenweise öffnen lässt.

Weniger begeistert zeigten sich die Tester von der Mavic-Ratsche: Der leichte Verschluss rutschte beim Festziehen regelmäßig durch – besonders während der Fahrt ärgerlich. Bei einem Testmodell ließ er sich nach kurzer Zeit gar nicht mehr richtig schließen. Shimano und Sidi setzen auf eine reine Klettlösung, wobei der Shimano-Verschluss sich nur mit etwas Mühe vernünftig zuziehen lässt. Lake gönnt dem CX 170 als einziger Hersteller einen Drehverschluss, der sich sehr gut anpassen lässt und auch während der Fahrt schnell und einfach zu bedienen ist.

Bessere Kraftübertragung durch Einlagen und steife Sohlen

18 Rennrad-Schuhe im Test

RB_0410_Schuhtest_Diadora_Proracer_6524 (jpg) RB_0410_Schuhtest_Lake_CX-170_6518 (jpg) RB_0410_Schuhtest_Lake_CX-401_2473 (jpg) 17 Bilder

Ein effektive Tuning-Möglichkeit für Radschuhe bildet die Einlegesohle. Denn eine zum Fuß passende Einlage sorgt nicht nur für einen bequemen Sitz, sie verbessert auch die Kraftübertragung. "Nur mit einer perfekt passenden Einlage kommt die Trittkraft optimal aufs Pedal", erklärt René Weissinger. Laut dem RoadBIKE-Experten fahren 80 bis 90 Prozent der Profis mit individuell angefertigten Einlagen. Auch er selbst schwört darauf, seit sie seine Knieprobleme als Folge einer Fehlstellung der Füße beseitigten.

Der passende Unterleger macht also auch aus medizinischer Sicht Sinn. Individuelle Einlagen gibt es beim Orthopäden ab etwa 80 Euro. Günstiger sind anatomisch vorgeformte Einlagen von Anbietern wie Conformable, SQ-Lab, Northwave oder Specialized. Um die passende Einlage zu finden, sollten Sie ihre Füße beim Händler vermessen lassen. Dass der Aufwand sich lohnt, belegt ein Blick auf die Mittelklasseeinlagen: Die meisten Hersteller statten ihre Modelle mit eher einfachen Fußmatten aus. Speziell Sidi legt nicht viel mehr als eine dünne Kunststoffschicht unter den Fuß. Positiv fallen die Einlagen von Specialized, Scott und Pearl Izumi auf.

Power to the pedal

Zwar ist die Passform mit all ihren Facetten, die dazu beitragen, wichtig für die Kraftübertragung. Ebenso wichtig ist dafür aber auch eine steife Sohle. Bei den Mittelklasseschuhen setzen die Hersteller fast durchgängig auf Kunststoffsohlen. Vorteil: Sie sind recht kratzunempfindlich und eignen sich auch für kurze Fußwege. Nachteil: Der Kunststoff ermüdet mit den Jahren, die Kraftübertragung lässt nach.

Um dem entgegenzuwirken, verstärken alle Hersteller bis auf Diadora ihre Nylonsohlen mit Glasfaser. Sidi und Northwave verbauen zusätzlich Carbonfasern. Einzig Shimano setzt statt Kunststoff auf einen Verbund aus Glasfaser und Carbon und erntet dafür das Sonderlob der Testfahrer. Insgesamt überzeugen aber alle Mittelklasseschuhe im Test mit einer Kraftübertragung, die ambitionierten Hobbysportlern ausreicht.

Zum Abschluss des Tests mussten die Schuhe noch durch die Qualitätskontrolle und sich schließlich auf der Waage beweisen. Radprofi Weissinger erklärt: "Es ist wichtiger, dass ein Schuh passt als dass er leicht ist. Zu schwer sollte der Schuh aber dennoch nicht sein."

In der Mittelklasse beeindruckt Scotts Road Pro als einziger Schuh in der Unter-300-Gramm-Klasse. Am anderen Ende der Skala liegt der Lake CX 170, der pro Schuh ganze 86 Gramm mehr wiegt. In der Verarbeitung verteilten die Tester durchweg hohe Noten. Nur bei ganz wenigen Schuhen monierten sie minimalen Fadenzug an den Nähten oder etwas unsauber verklebte Sohlen.

Mit diesen Schuhen fahren die Profis

18 Rennrad-Schuhe im Test

RB_0410_Schuhtest_Diadora_Proracer_6524 (jpg) RB_0410_Schuhtest_Lake_CX-170_6518 (jpg) RB_0410_Schuhtest_Lake_CX-401_2473 (jpg) 17 Bilder

Neben den Mittelklassemodellen hat RoadBIKE auch die aktuellen Radschuhe der Profis getestet – die Formel eins der Rennradschuhe also. Hier werden die neuen Technologien und Materialien entwickelt, die mittelfristig auch in die niedrigeren Preisklassen einfließen.

Im Testfeld findet sich etwa der Lake CX 401 von Tour-Sieger Carlos Sastre, der Specialized S-Works Road von Zeitfahrweltmeister Fabian Cancellara oder der Mavic Zxellium Ultimate, mit dem Tony Martin unterwegs ist. Preislich liegen die Top-Modelle zwischen 250 und 400 Euro. Und der Preisunterschied zu der Mittelklasse ist sichtbar, etwa an den hochwertigen Materialien des Oberschuhs. Den auffälligsten Unterschied zu den günstigeren Schuhen bildet aber die Sohle. Hier setzen die Hersteller durch die Bank auf Carbon pur.

Die Profi-Modelle überzeugten mit sehr guter Kraftübertragung

Entsprechend überzeugen alle 6 Schuhe im Test durch eine hervorragende Kraftübertragung. Auch die Verschlüsse der Top-Schuhe heben sich von der Mittelklasse qualitativ ab. Mavic, Diadora, Northwave und Shimano setzen auf die Ratsche in Kombination mit Klettverschlüssen. Dabei fällt der Verschluss an Northwaves Aerlite SBS allerdings so weit aus, dass er sich im Test selbst in der engsten Stellung nur mit Mühe richtig fest an die Füße der Tester schmiegen ließ.

Lake gönnt dem CX 401 einen Boa-Drehverschluss, der den Fuß gleichmäßig umschließt und sich auch während der Fahrt einwandfrei bedienen lässt. Die beste Lösung zeigt jedoch Specialized: Am S-Works sitzen gleich zwei Boa-Verschlüsse, die sich zudem in beide Richtungen verstellen lassen. Auch in Sachen Passform kann der Specialized-Schuh überzeugen. Nur die Custom-Fit-Modelle von Lake und Shimano, die sich individuell an die Fußform des Sportlers anpassen lassen, sitzen noch etwas besser.

Bis auf Lake spendieren die Hersteller ihren Top-Modellen zudem höherwertige Einlagen. Bestnoten verteilten die Fahrer hier an die Shimano-Einlage, die sich ebenfalls individuell an die Fußform des Sportlers anpassen lässt und so fast mit der Einlage vom Orthopäden konkurrieren kann.

Sowohl was die Kraftübertragung als auch was die Passform betrifft, haben deshalb alle Profi-Schuhe die Nase vor den Mittelklasseschuhen – allerdings ist das mit einem saftigen Mehrpreis verbunden. Unter 250 Euro geht bei den Profi-Modellen nichts. Der Lake CX 401 kostet sogar 400 Euro. Wer glaubt, dass er für so viel Geld auch absoluten Leichtbau bekommt, irrt zudem.

Alle Schuhe im Test liegen innerhalb einer Spanne von weniger als 100 Gramm, die sich von Scott (Mittelklasse) bis Lake (ebenfalls Mittelklasse) erstreckt. Einziger – äußerst positiver – Ausreißer: Der S-Works von Specialized mit fast schon sagenhaften 238 Gramm pro Schuh.

So montieren Sie die Pedalplatten richtig

18 Rennrad-Schuhe im Test

RB_0410_Schuhtest_Diadora_Proracer_6524 (jpg) RB_0410_Schuhtest_Lake_CX-170_6518 (jpg) RB_0410_Schuhtest_Lake_CX-401_2473 (jpg) 17 Bilder

"Falsch eingestellte Pedalplatten vermindern die Kraftübertragung und können Knieschmerzen bewirken", erklärt Florian Geyer, Sportwissenschaftler im Radlabor Freiburg.

Ausrichtung des Cleats

RB_0410_Schuhtest_Einstellung_2482 (jpg)
Cleat gut montiert ist halb gewonnen.

Das Cleat sollte so positioniert sein, dass das Großzehengrundgelenk, die breiteste Stelle des Fußes, auf einer Höhe mit der Pedalachse liegt. Ziehen Sie den Schuh an, markieren Sie die breiteste Stelle des Fußes. Schrauben Sie das Cleat locker an und halten das Pedal gegen den Schuh. Justieren Sie das Cleat so, dass die Pedalachse auf Höhe Ihrer Markierung am Schuh sitzt. Auch die seitliche Stellung muss stimmen. Achten Sie darauf, wie Sie die Füße beim Gehen aufsetzen, und montieren Sie das Cleat im gleichen Winkel, bevor Sie es festschrauben.

Austausch der Cleats

Wenn Sie die perfekte Einstellung gefunden haben, markieren Sie vor dem Cleat-Wechsel deren Position. So sparen Sie sich eine erneute Justage.

Diese Schuhe lassen sich individuell anpassen

18 Rennrad-Schuhe im Test

RB_0410_Schuhtest_Diadora_Proracer_6524 (jpg) RB_0410_Schuhtest_Lake_CX-170_6518 (jpg) RB_0410_Schuhtest_Lake_CX-401_2473 (jpg) 17 Bilder

Kein Schuh kann besser passen als das speziell für den eigenen Fuß angefertigte Maßmodell. Diesen Service bietet der französische Hersteller Carnac mit seinem Modell Helios an. Wer die ab 320 Euro teure Anschaffung plant, muss seine Füße von einem Team vermessen lassen, das zwischen den Carnac-Händlern in Deutschland pendelt. Wann das Vermessungsteam in Ihrer Stadt unterwegs ist, erfahren Sie ab Ende März auf
carnac-sport.com

Custom Fit von Lake und Shimano

RB Schuhanpassung Vakuum
Anpassung eines Shimano-Schuhs unter Vakuum.

Schneller kommen Sie an die Custom-Fit-Schuhe von Lake und Shimano, die es mit dem Shimano SH-R240 ab 280 Euro gibt. Diese Schuhe lassen sich durch Erwärmen an die Anatomie des Fußes anpassen.

Shimano empfiehlt ausdrücklich die Anpassung bei autorisierten Fachhändlern, Lake liefert eine Anleitung auf DVD mit.

Labor und Praxis: So testet RoadBIKE die Schuhe

18 Rennrad-Schuhe im Test

RB_0410_Schuhtest_Diadora_Proracer_6524 (jpg) RB_0410_Schuhtest_Lake_CX-170_6518 (jpg) RB_0410_Schuhtest_Lake_CX-401_2473 (jpg) 17 Bilder

Im Labor hat sich RoadBIKE das Innenleben der 18 Radschuhe im Test ganz genau angeschaut. Dazu haben die Stuttgarter Vermessungsexperten der corpus.e AG jedes Modell mit einem aufwendigen 3-D-Scan millimetergenau vermessen. Die Ergebnisse wie Länge, Breite und Höhe in den Testbriefen zeigen sehr genau, zu welcher Fußform der jeweilige Schuh besonders gut passt.

Praxistest auf der Straße

RB 0410 Radschuhe Test 3D Vergleich
Schuhe im 3D-Vergleich

Frei nach dem Motto: "Was wirklich zählt, ist auf der Straße", mussten sich die Schuhe im Anschluss an den Labortest auch im harten Einsatz auf dem Rennrad beweisen. Im RoadBIKE-Testeinsatz unter der Frühlingssonne Mallorcas achteten die Tester während der Ausfahrten vor allem auf die subjektive Passform, die Kraftübertragung vom Fuß aufs Pedal, die Qualität der Einlegesohlen und die Funk­tionalität der verschiedenen Verschlusssysteme der einzelnen Testkandidaten.

Fazit: Auch für weniger Geld gibt es erstklassige Schuhe

18 Rennrad-Schuhe im Test

RB_0410_Schuhtest_Diadora_Proracer_6524 (jpg) RB_0410_Schuhtest_Lake_CX-170_6518 (jpg) RB_0410_Schuhtest_Lake_CX-401_2473 (jpg) 17 Bilder

Die Profi-Modelle bilden das Nonplusultra für den Radsportlerfuß mit optimaler Passform und hervorragender Kraftübertragung und Top-Verschlüssen, wobei der S-Works von Specialized sich in diesem Testfeld knapp den Sieg sichert.

Anspruchsvolle Hobbysportler dagegen können viel Geld sparen und sich mit einem Mittelklassemodell trotzdem einen erstklassigen Rennradschuh leisten. Speziell die Modelle von Scott und Specialized überzeugten die Tester mit toller Passform, unterstützender Einlage und guter Kraftübertragung. Dabei liegen beide Modelle in der Endnote genau auf Augenhöhe, weshalb RoadBIKE in dieser Kategorie zwei Testsiege vergibt.

Zur Startseite
Zubehör Tests Überschuhtest 2018 4 Winterschuhe und 11 Überschuhe im Test Test: Winterschuhe vs. Überschuhe

Nie wieder kalte Füße! Doch braucht es für die Rennradrunde bei Kälte...

Mehr zum Thema Aktuelle Rennräder und Rennrad-Parts im Test
rb-0619-radtest-rennrad-tourer-TEASER1-DG-RB-08-04-2019-DG695354-HR (jpg)
Rennrad-Tests
rb-0619-teiletest-fotochromatische-Brillen_TEASER
Tests
rb-0419-reifentest-TEASER
Tests
rb-pd-f-sks-pumpe-60-0034-2019-rs2834-rk-jubi-image-1966-06
Sonstiges