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Gesundheit: So stärken Sie Ihr Immunsystem im Herbst und Winter

Wechsel-Warm

Das Immunsystem leistet im Herbst Schwerstarbeit. RoadBIKE weiß, wie Sie Ihre Abwehr stärken und Erkältungen vorbeugen können.

Wie mikroskopisch kleine Fallschirmspringer fliegen sie durch die Luft und sind überall ... Für die Augen sind sie unsichtbar, ihre Folgen spürt man umso mehr: Die Nase läuft, der Hals schmerzt, man fühlt sich schlapp, und der Kopf droht zu zerspringen, wenn die Viren wieder mal ins Schwarze getroffen haben.

„Ich habe die Grippe“, lautet deshalb auch die häufigste Krankmeldung während der kalten Jahreszeit. Doch es ist nicht immer Grippe drin, wo Grippe draufsteht, wie Dr. med. Mathias Greiner vom Medical Park Chiemsee erklärt: „Oft muss die Grippe für etwas herhalten, was sie gar nicht ist – den grippalen Infekt oder die Erkältung.“ Nur ein Grippevirus verursacht die echte „Grippe“, die sogenannte Influenza, die sich besonders durch die Schwere des Krankheitsverlaufs vom grippalen Infekt unterscheidet und gegen die man sich impfen lassen kann.

Während eine Erkältung meist schon nach wenigen Tagen auskuriert ist, kann sich die Influenza zu einer schweren Krankheit entwickeln. „Damit es gar nicht so weit kommt, sollte man den Organismus trainieren und ein gesundes Immunsystem aufbauen, so kann es sich am besten gegen eindringende Bakterien und Viren wehren“, sagt der Sportmediziner, der viele Leistungssportler unter seinen Pa­tienten hat.

Vorbeugen kann man, indem man Kreislauf und Schleimhäute auf die extremen Temperaturschwankungen in der kalten Jahreszeit trainiert. Denn wenn wir aus dem warmen Büro an die kalte Luft gehen, muss sich der Körper innerhalb von Sekunden auf den Temperaturwechsel einstellen. Wer sich regelmäßig kalten Temperaturen aussetzt, verringert dadurch die Gefahr, dass seine Blutgefäße in der Nasenschleimhaut überreagieren und sich zu stark zusammenziehen – das heißt: Sport ist auch im Winter äußerst gesund.

Das Immunsystem trainiert man am besten durch moderate Bewegung an der frischen Luft, sagt Greiner. Bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt sollte man es mit dem Training nicht zu sehr übertreiben, denn jeder Atemzug bedeutet Stress für die Lunge. Schützen kann man sich auch mit einem Tuch vor Mund und Nase, durch das die kalte Luft gefiltert wird. „Bei Temperaturen unter zehn Grad minus ist die Belastung für die Schleimhäute zu groß, da würde ich Jedermännern vom Sport im Freien abraten.“

Auch Wechselduschen und Saunabesuche bereiten den Körper bestens auf die kalte Jahreszeit vor: Sie lassen die Körpertemperatur vorübergehend ansteigen, und weil Erkältungsviren empfindlich gegenüber Hitze sind, wird ihre Aktivität gehemmt. Aufgüsse mit Heilkräuter-Extrakten verstärken die positive Wärmewirkung. Wer Kreislaufprobleme hat, sollte jedoch vor dem Saunabesuch einen Arzt aufsuchen.

Ebenso kommt der Ernährung bei der Erkältungs-Prophylaxe eine große Bedeutung zu: Grundsätzlich ist eine vollwertige Ernährung mit viel Obst und Gemüse wichtig. „Besonders die Vitamine A, B, C und E sind bei der Erkältungsabwehr wichtig. Vitamin C fördert die Bildung von Antikörpern und fängt aggressive Sauerstoffverbindungen – die sogenannten freien Radikalen – ab, die das Immunsystem schwächen “, erklärt Greiner, der zusätzlich auf die Spurenelemente Zink und Selen schwört.

Zink schützt die Schleimhäute und kann das Eindringen von Viren erschweren. Ebenfalls im Winter wichtig: Trinken. Mindestens 2 Liter Wasser pro Tag – das hält die Schleimhäute der Atemwege feucht und undurchlässig für Bakterien und Viren. Ohne ausreichende Flüssigkeitszufuhr können zudem giftige Substanzen im Körper nicht mehr ausgeschwemmt werden, lagern sich im Körper ab und schwächen die Immunabwehr.

Großen Wert legt der Oberarzt für Orthopädie und Sportmedizin außerdem auf psychische Ausgeglichenheit. „Man sollte sich bemühen, jeden Stress zu vermeiden – das gilt sowohl für den beruflichen wie für den privaten Bereich –, denn dieser bedeutet eine zusätzliche Belastung fürs Immunsystem. Auch zu wenig Schlaf und zu hohe Trainingsumfänge ohne ausreichende Regeneration öffnen der Erkältung Tür und Tor.

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Fünf wichtige Tipps für ein starkes Immunsystem

1. Duschen Sie die Nase

Zugegeben – mit Meersalz versetztes Wasser durch die Nase hochzuziehen, ist nicht jedermanns Sache, aber die Nasendusche hilft, Erkäl-
tungen vorzubeugen. Die Schleimhäute bleiben geschmeidig, können die Atemluft besser filtern und schützen vor grippalen Infekten.

2. Abstand halten

Halten Sie Abstand von Menschen, die erkältet sind, denn die Erreger werden in erster Linie durch Hautkontakt übertragen. Regelmäßiges Händewaschen ist wichtig. Wer ganz sicher gehen will, wäscht die Hände, bevor er seinen Mund oder seine Nase berührt.

3. Genug Trinken

Ausreichend trinken (mindes­tens zwei Liter am Tag) ist wichtig, um die Schleimhäute schön feucht zu halten. Nur so können Sie Ihre Abwehrfunktion gegen Krankheitserreger aufrechterhalten.

4. Ab in die Sauna

Ein ideales Training für das Immunsystem sind regelmäßige Saunabesuche. Die gleichmäßige Wärme sorgt für eine verstärkte Durchblutung des Körpers. Auch wenn’s schwer fällt: Die Abkühlung nach jedem Gang muss sein, nur der Wechsel zwischen warm und kalt sorgt für Abhärtung.

5. Ausreichend Schlaf

Zur Vorbeugung zählt auch genügend Schlaf: Nur so bleibt dem Körper genug Kraft, um gegen Viren anzukämpfen.

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Diese Mittel stärken Ihr Immunsystem

Aus dem Sonnenhut

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Echinacin Liquidum

Vorbeugen mit Tradition: Der Saft des Sonnenhutes, auch Echinacea genannt, verursacht einen Anstieg der weißen Blutkörperchen. Diese Abwehrzellen können Erreger im Gewebe, im Blut und in der Lymphe auffressen. Ist eine Erkältung im Anmarsch, kann eine Stoßtherapie helfen. 50 ml von Madaus kosten 7,84 Euro.

Spurenelemente

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Spurenelemente (Unizink-Kombikraft)

Das Multitalent: Zink wirkt vorbeugend gegen Erkältungskrankheiten und ist vor allem in Hülsenfrüchten, Rind-, Geflügel- und Lammfleisch, Käse und Vollkornbrot enthalten. Wer sichergehen will, dass er ausreichend Zink zu sich nimmt, greift auf hochwertige Zinkpräparate aus der Apotheke zurück.

Manuka-Honig

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Manuka-Honig

Genießen und Heilen: Eine besonders ausgeprägte antibakterielle Wirkung hat man beim neuseeländischen Manuka-Honig (Teebaum-Honig) entdeckt. Selbst Bakterienstämme, die unempfindlich gegen Antibio­tika waren, hatten gegen diesen Honig keine Chance. 250 Gramm kos­ten 32,90 Euro.

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Grippeschutzimpfung: Pro und contra

Pro

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Grundsätzlich gilt: Eine Impfung schützt vor der Grippe, die oft unterschätzt wird, und kann eine Reihe von schweren Komplikationen vermeiden – wie eine Lungen- oder Herzmuskelentzündung.

Die Grippeschutzimpfung ist sinnvoll für Sportler, die sehr viel trainieren und deren Immunsystem aus diesem Grund geschwächt ist. Wer im Winter regelmäßig erkältet ist, sollte sich impfen lassen.

Je mehr Menschen geimpft sind, desto langsamer breitet sich eine Grippe in der Bevölkerung aus.

Fazit: Für alle, die mit vielen Menschen in Kontakt kommen und ein geschwächtes Immunsys­tem haben, ist eine Impfung sinnvoll.

Contra

Bei der Grippeschutzimpfung wird der Körper mit dem Grippevirus infiziert, um dagegen Antikörper zu bilden. Das heißt: Leichte Grippe-Symptome können auftreten. Training ist in den ersten zwei Tagen nach der Impfung tabu.

Kritiker warnen davor, dass die Impfung zwar vor Grippe schützt, aber auch die körpereigenen Abwehrkräfte verringert.

Wer sich für die Grippeschutzimpfung entscheidet, muss den Schutz jedes Jahr erneuern lassen, weil der Virus sich schnell verändert.

Fazit: Wer nur hin und wieder an einem Infekt erkrankt, kann auf die Grippeschutzimpfung verzichten und sollte sein Immunsystem stärken.

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