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Rennradfahren bei Nässe

Die 15 wichtigsten Tipps fürs Rennradfahren bei Regen und Nässe

Es gibt viele gute Gründe auch bei Regen aufs Rennrad zu steigen. Trotzdem sollten sie einige Vorsichtsmaßnahmen beachten. Hier sind die 15 wichtigsten Tipps.

Wenns draußen der Regen prasselt, ist das für viele Grund genug das Rennrad im Keller zu lassen. Aber es gibt viele Gründe sich auch bei Regenwetter in den Sattel zu schwingen:

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  • Sie sind für einen Rennrad-Marathon/ ein Rennen angemeldet und am Renntag regnet es eben nunmal
  • etc.

Damit die Rennrad-Tour im Regen keine Horror-Tour wird, haben wir hier für Sie die 15 wichtigsten Tipps, die Sie beim Fahren im Regen beachten sollten.

Regenjacke einpacken

So banal es klingt, packen Sie eine Regenjacke ein! Wenn es schon beim Losfahren regnet, wird man das gute Stück kaum vergessen. Aber lassen Sie sich nicht unterwegs von einem Regenschauer ohne Regenjacke überraschen. Das Wetter schlägt oft schneller um, als dem Rennradfahrer lieb ist.

Üben Sie das Anziehen der Regenjacke

Eine Regenjacke bei voller Fahrt auf dem Rennrad anzuziehen erfordert Übung. Probieren Sie es zuerst bei gemäßigtem Tempo aus. Sollten Sie in einer Gruppe oder gar bei einem Rennen unterwegs sein, lassen sie sich unbedingt ans Ende der Gruppe zurückfallen. Nicht, dass Sie am Ende noch einen Mitfahrer zu Fall bringen.
Im Zweifelsfall halten Sie lieber kurz an, um die Jacke anzuziehen, zum Beispiel nach einem Anstieg.

Trockene Füße

Selbst wenn es von oben nicht zu doll regnet: Von der nassen Straße wir immer ordentlich Spritzwasser auf die Rennradschuhe geworfen. Schützen Sie sich mit wasserdichten Überschuhen und evtl. sogar wasserdichten Socken.

Regenhose

Sieht es nach mehreren Stunden Dauerregen aus? Dann scheuen Sie nicht den Griff zur Regenhose. Wenn es nicht zu kalt ist, tut es meist eine Shorts oder eine 3/4-Regenhose. So vermeiden Sie Schwitzklima an den Beinen.

Neue Reifen unbedingt einfahren

Am Tag des Radmarathons regnet es wie aus Eimern. Zum Glück haben Sie sich extra für diesen Fall neue Rennrad-Regenreifen besorgt. Aber Vorsicht: Neue Reifen sollten vorher eingefahren werden. Bei Faltreifen tritt am Anfang oft noch Wachs aus, was den Reifen im Nassen unter Umständen sehr rutschig machen kann.

Nicht zu viel Druck

Und nochmal die Reifen: Halten Sie den Reifendruck bei starkem Regen und nassen Straßen eher am unteren Ende des empfohlenen Bereichs. Hart aufgepumpte Rennradreifen Rollen in der Regel zwar besser, rutschen in Kurven aber auch leichter weg.

Achten Sie auf den Straßenbelag

Regnet es zum ersten Mal nach einer längeren Trockenperiode wieder, kann der Regen den Straßenstaub zur regelrechten Schmierseife verwandeln. Auch sind Fahrbahmarkierung wie Zebrastreifen und neuer Asphalt oft besonders rutschig. Seien Sie hier extra vorsichtig.

Trotzdem Trinken

Bei dem ganzen Regen fällt es vielleicht nicht so auf, aber ihr Köper verliert auch beim Rennradfahren im Nasskalten ordentlich Flüssigkeit. Vergessen Sie nicht zu trinken, auch wenn der Durst nicht so spürbar sein sollte.

Nicht auskühlen

Wenn Sie ihre Rennrad-Tour im Regen erfolgreich hinter sich gebracht haben, entledigen Sie sich so schnell wie möglich der nassen Rennrad-Kleidung. Wenn Sie bei einem Rennrad-Marathon oder Jedermann-Rennen am Start waren, nehmen Sie die oft im Zielbereich angebotenen Plastikdecken in Anspruch und wickeln sich fürs erste damit ein.

Handschuhe

Auch wenn die Temperaturen es vielleicht noch nicht erfordern... Greifen Sie bei Regen gerne auch mal auf lange Rennradhandschuhe zurück. Im Idealfall sind die Handschuhe wind- und wasserdicht. Aber selbst feuchte Handschuhe sind bei Abfahrten im Regen angenehmer als nasse Finger ohne jeglichen Schutz.

Bremsen bei Nässe

Bei Regen verringert sich die Bremskraft der Rennradbremsen. Wenn Sie mit Carbonfelgen unterwegs sind, sogar erheblich. Besonders bei Bergabfahrten müssen die Bremsflanken zunächst mit mehrmaligem kurzem Ziehen am Bremshebel "trocken gebremst" werden, bevor die Bremsen zugreifen können. Aber Vorsicht: Sie müssen unbedingt verhindern, dass die Räder blockieren. Bremsen Sie deshalb dosiert vorne und hinten – hier lohnt es sich, vorher einmal abseits der Straße die Grenzbereiche vorsichtig auszuloten.

Lenken bei Nässe

Fahren Sie vorausschauend, so dass Sie heftige Lenkbewegungen vermeiden können. Sind die Straßen nur nass, aber sauber, können Sie sich mit einem guten Reifen auch bei Regen leicht in die Kurve legen. Doch übertreiben Sie es nicht – manche Modelle rutschen bei Nässe ohne Ankündigung weg. Drosseln Sie Ihr Tempo vor der Kurve so weit, dass Sie ohne zu Bremsen durchrollen können.

Vorsicht bei Laub

Liegt Laub auf der Straße, ist erhöhte Aufmerksamkeit gefordert. Denn auch wenn die Straßen an anderen Stellen trocken sind, müssen Sie damit rechnen, dass es unter den Blättern feucht ist. Wenn Sie jetzt zu stark bremsen oder lenken, kann es sehr schnell passieren, dass Ihr Rennrad auf der Blätterschicht ausrutscht wie ein Fußgänger auf einer Bananenschale. Auch hier gilt: langsam verzögern und vorsichtig mit beiden Stoppern bremsen.

Kontrolle behalten

Wenn das Rennrad doch in einer Kurve mal ins Rutschen geraten sollte, bleiben Sie ruhig! Versuchen Sie jetzt nicht hektisch beide Bremsen bis zum Anschlag zu ziehen. Am besten ist es, wenn Sie sich langsam wieder aufrichten und das tempo kontrolliert verlangsamen. Das ist natürlich leichter gesagt als getan. Es hilft, wenn Sie das Manöver vorher im Trockenen ein paar mal geübt haben.

Helle Brillengläser

Ein Rennradbrille kann bei Regenwetter gute Dienste leisten. Sie hält im Idealfall sowohl den Regen, als auch das Spritzwasser vom Vordermann von den Augen fern. Allerdings sollte sie dabei nicht auch gleich das sowieso schon spärlich Licht herausfiltern. Wählen Sie daher eine Brille oder Wechselgläser mit einer hellen bzw. gar keiner Tönung.

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