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Gaviapass: Alles wichtigen Infos

Wer diesen Anstieg im Nationalpark Stilfser Joch bezwingen will, muss 1400 Höhenmeter hinaufklettern.

Passhöhe 2.618 m
Länge 26 km
Höhenmeter 1.400 Hm
Steigung Ø 6,3 %
Steigung max. 16 %
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Der Berg: Vor dem Gaviapass hat sich lange Zeit der ein oder andere Radfahrer gedrückt. Nicht nur wegen der knackigen Steigung, sondern auch aufgrund der sehr schlechten Straßenverhältnisse. Erst Ende des letzten Jahrhunderts ließen die Italiener die Südrampe durchgängig asphaltieren.

Der Anstieg: Einer der schönsten Hochgebirgspässe Europas lässt sich von zwei Seiten bezwingen.

Nordrampe: Auf der zweispurigen, relativ gut ausgebauten Nordrampe schrauben sich Rennradfahrer auf zehn Serpentinen zum Gipfel und klettern dabei auf 26 Kilometern 1401 Höhenmeter hinauf. Von dieser Seite des Bergs haben Sie eine weite Sicht bis zum Ortler. Wenn Sie in Bormio, entlang des Torrente Frodolfo starten, passieren Sie Santa Caterina. Bevor Sie anschließend den Wald verlassen, sollten Sie sich auf einige starke Steigungsspitzen gefasst machen. Dennoch wartet auch eine herrliche Graslandschaft nach der Baumgrenze. Nachdem Sie das Rifugio Beri passiert haben, verlaufen die letzten Kilometer bis zur Passhöhe weitgehend flach.

Südrampe: Die 18 Kilometer lange Südrampe (1360 Höhenmeter) bewerten viele Rennradfahrer als den schöneren Aufstieg von beiden. Auch diese Strecke beginnt auf einer gut ausgebauten Straße, die mäßig steil ist. Später wird sie einspurig, und es sind ein paar knackige Rampen mit mehr als 15 Prozent zu bewältigen. Die Südrampe schlängelt sich in 15 Kehren mit griffigem Asphalt hinauf. Da die Serpentinen sehr eng sind und die Straße zum Teil nur 1,5 bis 3 Meter breit ist, meiden Autofahrer diese Auffahrt. Auf dem Weg zum Pass müssen Sie einen etwa 800 Meter langen unbeleuchteten Tunnel durchqueren, der parallel zur alten, schlecht befahrbaren Passstraße liegt. Von der Südrampe haben Sie nicht nur einen schöne Aussicht auf die Adamello-Presonella-Berggruppe, 3 Kilometer vor der Passhöhe bietet sich auch ein traumhafter Blick auf den Lago Nero inmitten der moosgrünen Felslandschaft.

Die Traumtour: Die 107 Kilometer lange Tour startet in Ponte di Legno (1258 Meter). Ein weiteres Highlight nach dem Passo di Gávia ist der westlich parallel verlaufende 1851 Meter hohe, extrem steile Passo del Mortirolo. Insgesamt sind bei dieser Runde 3000 Höhenmeter zu erklettern.
Ponte di Legno – Gaviapass – Bormio – Grosio – Mortirolopass – Ponte di Legno

Beste Zeit: Juni bis September

Anfahrt: Von München etwa 290 Kilometer und 4 Stunden Fahrt.

Infos: Tourismusverein Sulden am Ortler, Tel.: +39 473/61 30 15

Karte: Regionalkarte Italien 03 Trentino–Südtirol, 1:200 000

RoadBIKE-Top-Tipp:
Achtung! Der Tunnel an der Südrampe ist 800 Meter lang und unbeleuchtet. Zu Ihrer eigenen Sicherheit sollten Rennradfahrer eine Akkuleuchte mitnehmen.

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