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Zwift und UCI: Cycling eSports Weltmeisterschaften 2020

Zwift und UCI arbeiten erneut zusammen

Zwift und UCI Cycling werden die ersten Cycling eSports Weltmeisterschaften 2020 gemeinsam ausrichten. Wir erklären, wie es zu der Zusammenarbeit kommt und was die Firmen vorhaben.

Zwift (globale Online-Trainings- und Rennplattform für Sportler) und UCI (Radsportweltverbund) haben sich darauf geeinigt, die ersten UCI Cycling eSports Weltmeisterschaften gemeinsam auszurichten. Der Einzug des Radsportes in die eSports-Welt soll ein wichtiger Meilenstein für die Sportart sein.

2020 wird die erste UCI Cycling Weltmeisterschaft stattfinden. Offizielle Formate, Informationen zum Veranstaltungsort und Details zu den Qualifikationsveranstaltungen werden in den kommenden Monaten veröffentlicht.

Um für Fair Play zu sorgen, wollen Zwift und UCI im kommenden Jahr zudem ein neues UCI Regelwerk für Cycling eSports ausarbeiten.

Kurz zu Zwift

Zwift ist eine virtuelle Trainingsplattform. Die Plattform ermöglicht es Sportlern mit Hilfe von Multiplayer-Gaming-Technologien, Outdoor-Erlebnisse nach Innen zu verlegen. Teilnehmer können ihre vorhandenen Geräte (z.B. Fahrradtrainer, Leistungsmesser, Laufbänder, Herzfrequenzmesser, etc.) über ANT+ und BLE drahtlos mit der Plattform verbinden. Anschließend können sie in 3D-generierten Welten trainieren und auch an Wettbewerben mit anderen Sportlern teilnehmen.

Ein paar Worte zu UCI

1900 wurde UCI als Dachverband für den Radsport in Paris gegründet. Der Verbund betreut Disziplinen des Radsports und ausübende Sportler unabhänig von ihrem Fitnesstand.

Hintergründe der Zusammenarbeit

Zwift und UCI verbindet bereits eine lange Beziehung: Für die WM 2018 setzten sie erstmals einen UCI Road World Championship Kurs virtuell auf der Zwift-Plattform um. Ein Jahr später war auch der Yorkshire Course 2019 auf der Plattform zu finden.

„Wir haben uns schon seit geraumer Zeit mit Zwift mit der Entstehung von eSports beschäftigt“, sagt David Lappartient, Präsident der UCI. „Als Dachverband des Sports müssen wir offen bleiben für technische Innovationen und Veränderungen und für alle Zielgruppen relevant bleiben. Zwift ist eine Plattform, die von Menschen aller Altersgruppen und Fähigkeiten genutzt wird. Es gibt jedoch eine besonders spannende Möglichkeit durch eSports, durch die wir versuchen ein jüngeres Publikum für das Radfahren zu gewinnen. Gemeinsam haben wir die Möglichkeit, die Fitness von Jugendlichen durch die Schaffung eines neuen nachhaltigen Sports zu unterstützen.“

„Das Schöne an der Entwicklung einer neuen Radsportdisziplin ist, dass wir keine Einschränkungen haben“, fügt Craig Edmondson, CEO von Zwift eSports hinzu. „Parität ist uns bei Zwift unglaublich wichtig, und gemeinsam mit der UCI werden wir daran arbeiten, einen gleichen Wettbewerb für Männer und Frauen zu schaffen. Das bedeutet die gleiche Anzahl von Rennen, die gleiche Abdeckung für Rennen und natürlich das gleiche Preisgeld. Wir werden den Standard für Fairplay und Gleichberechtigung setzen.“

Zwifts Start in die eSports-Welt

Bereits im Januar startete Zwift mit der Gründung der KISS Super League in die eSports-Welt. KISS ist übrigens die erste eSports Liga mit Profisportlern.

Um die eSports-Plattform entwickeln zu können, musste Zwift eine Finanzierungsrunde, geleitet von Highland Europe, Causeway, True und Novator, starten, die 120 Millionen Dollar einbrachte.

„Anfang des Jahres haben wir unsere Ambition bekräftigt, eine E-Sports-Plattform zu entwickeln, aber ich denke, es ist viel mehr als das. Wir wollen eine neue Radsportdisziplin etablieren“, ergänzt Eric Min, Zwift CEO und Mitbegründer. „Diese Partnerschaft ist ein bedeutender Schritt auf diesem Weg zu unserem Ziel, Wettbewerb auf höchstem Niveau im Sport zu bieten. Wir stehen hier bei Zwift am Anfang eines langen und spannenden Weges, um eine neue und innovative Disziplin für den Radsport zu etablieren.“

Zwift möchte mit seinem eSports-Bereich Nachhaltigkeit und Zugänglichkeit verbinden. Auf Grund der neuen Sportart spart die Plattform Gelder, die sonst in Veranstaltungen geflossen wären. Dadurch ist es dem Anbieter möglich, Marken einen kostengünstigen Zugang zum Sport zu bieten. Zudem soll der neue Sport auch das Errichten von Fangemeinschaften für Teams und Fahrer erleichtern.

„Die niedrige Eintrittsbarriere war einer der überzeugendsten Gründe, warum wir uns entschieden haben, mit Canyon ZCC das erste professionelle Radsportteam zu bilden“, erklärt Rhys Howell, Senior Manager, Strategic Partnerships at Canyon und Canyon ZCC Team Manager. „Racing on Zwift steckt noch in den Kinderschuhen, aber im Vergleich zu den Kosten für den Betrieb eines traditionelen Radsportteams war der Start des Canyon ZCC eine gute Gelegenheit. Wir haben eine großartige Chance, einen Schritt in Rictung zukünftigen Wettkampfsport zu wagen, und wir sind begeistert von der Möglichkeit, ein neues Publikum zu erreichen.“

RB Zwift 2018 UCI Road World Championships Innsbruck Tirol
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Der WM-Kurs 2018 in Innsbruck auf Zwift.

Radsport-WM 2018: Strecke auf Zwift

Bereits im Jahre 2018 arbeitete die UCI mit Zwift zusammen. Damals wurde der Original-WM-Kurs aus Insbruck in der Zwift-Welt nachgebaut. Zum ersten Mal konnten Radler im Vorfeld einer Weltmeisterschaft die Strecke virtuell erkunden. Der Kurs basiert auf den UCI Road World Championships in Innsbruck Tirol 2018.

Zielgerichtete Vorbereitung für Profisportler

„Normalerweise würden unsere Athleten den Kurs erstmalig bei ihrer Ankunft in Tirol in Augenschein nehmen“, erklärt Bradley McGee, technischer Direktor des australischen Straßenteams Michelton-Scott. „Dass man schon jetzt mit Zwift auf dem Kurs trainieren kann, ist in diesem Jahr nicht nur ein enormer Vorteil in taktischer Hinsicht, sondern auch förderlich für das Selbstvertrauen der Athleten“, so McGee weiter. Den Sportlern bleiben rund 50 Tage bis zum WM-Start, um die Strecke zu erkunden. Inzwischen fahren über 200 Profis auf Zwift.

Streckensteckbrief

  • Streckenlänge: 24 Kilometer
  • Anstieg: 7,9 Kilometer
  • Durchschnittliche Steigung: 5,9 Prozent
  • Runden Männer: 7
  • Runden Frauen: 3

Authentischer Look

Auch nach der Weltmeisterschaft blieb der Kurs in der Online-Trainingsplattform Zwift bestehen. Für einen authentischen Look sorgten integrierte Sehenswürdigkeiten: Bergisel Sprungschanze, Festung Kufstein, AREA 47. „Die Region ist ein fantastischer Ort für Radfahrer und Radsportler und Zwift wird uns dabei unterstützen, potentiellen Gästen diese Vielfalt zu präsentieren und Lust auf die Region Innsbruck-Tirol zu machen“, erklärte Esther Wilhelm, Kommunikationsdirektorin der Rad WM.

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