Björn Hänssler

Selbstreflektion mit Augenzwinkern

Rennradfahrertypen: So sind wir!

Diese Typen kennt jeder – oder erkennt sich selbst ein Stück darin. Mit Augenzwinkern und viel Selbstironie porträtiert ROADBIKE Typen, wie man sie immer wieder beim Rennradfahren trifft.

Hinweis: Zur besseren Lesbarkeit wählen wir die maskuline Form, gemeint sind aber alle Rennradfahrenden.

DER ALLESFAHRER:

Er macht es wirklich mit allem und jedem und fährt Rennrad, Crosser, Gravel, MTB und sogar Elektrobike. Außerdem denkt er über die Anschaffung eines Fixies nach. Wäre neben seinem E-Liegerad nicht noch Platz? Kurz: Er kennt überhaupt keinen Stolz. Und genauso sieht seine Ausrüstung aus: vielseitig verwendbar. Rennrad fährt er "auch nur so gelegentlich" und ohne übertriebenen Ehrgeiz, wenn er eben gerade Lust dazu hat. Deshalb steht er auch mit der Beinrasur auf Kriegsfuß. Das Buch der geschriebenen und ungeschriebenen Gesetze des Rennradsports bleibt für ihn eines mit sieben Siegeln, und er interessiert sich auch nicht sonderlich dafür – in diesem Punkt ist er dem Triathleten (siehe unten) nicht unähnlich. Wer war doch gleich Eddy Merckx?

Der Erzfeind des Allesfahrers: Gusseiserne Rennrad-Puristen, für die alles mit breiteren Reifen als 23 mm kein Fahrrad mehr ist, sondern ein Fortbewegungsmittel für Omas.

DER STYLER:

Vom Helm bis zur Socke, ob Lenkerband, Trinkflasche oder Schlauchtäschchen – bei ihm alles perfekt aufeinander abgestimmt. Die weißen Schuhe stets picobello sauber, genauso das Rad, das immer staub- und dreckspritzerfrei mit perfekt geölter Kette in der Sonne funkelt. Auch die Beine sind stets stoppelfrei, sonnen(-studio)-gebräunt und werden vor jeder Tour eingeölt. Die Bräunungskanten an Armen und Beienn sind messerscharf definiert. Nach jeder Ausfahrt wird alles blankgeputzt, das Rad in die Halterung hinter der Wohnzimmercouch gehängt. Problem: Ist das perfekt passende Trikot gerade in der Wäsche oder besteht auch nur die kleinste Gefahr, dass eine Pfütze vom letzten Regen auf der Straße lauert, wird die Tour gecancelt. Denn so ein perfektes Erscheinungsbild lässt sich nur als absoluter Schönwetterfahrer durchhalten. Natürlich müssen auf jeder Ausfahrt zig Bilder für die InstaCommunity gemacht werden.

Der Erzfeind des Stylers: Der Schlurf – und unerwartete Matschpfützen auf dem Weg.

DER STRAVA-JÜNGER:

Sein erstes und wichtigstes Gebot: Ist es nicht auf Strava, ist es nicht passiert! Sollte der Radcomputer nicht einsatz-/aufnahmebereit sein, kann die Tour nicht stattfinden. Der Strava-Jünger zeichnet sogar Familienspaziergänge, das Gassi-Gehen mit Struppi und den Weg zum Glascontainer auf Strava auf, um seine Follower damit zu nerven und vielleicht ein paar Kudos abzugreifen. Er verbringt seine Freizeit damit, Strava nach jedem noch so abgelegenen Strecken-Fitzelchen zu durchsuchen, wo er vielleicht noch als KOM/QOM reüssieren könnte.

Der Erzfeind des Strava-Jüngers: Der Genuss-Fahrer, der sich einen feuchten Sch… für Schnitte, Segmente etc. interessiert. Oder seine Ausfahrten gar komplett für sich behält.

Urwahn
Björn Hänssler
Sind wir nicht alle ein bisschen...? ;-)

DER SCHLURF:

Das absolute Gegenteil vom Styler – er zieht an, "was gerade im Schrank oben lag". "Farbkonzept" ist für ihn ein Fremdwort, neben ihm wirkt jeder Clown fast schon dezent gekleidet. Weil ja auch immer nur von oben gegriffen wird, fährt der Schlurf die immer gleichen Sachen, sie sind also entsprechend abgenutzt: die Socken labberig und gräulich, das Trikot verblasst, die Hose an den entscheidenden Stellen fast durchsichtig geworden. Das Lenkerband hat schon bessere Tage gesehen, "taugt aber doch noch". Auf dem Unterrohr kleben an den Resten von Apfelsaftschorle schon mumifizierte Insekten vom vorletzten Sommer. Seine Kette ist ein einziger schwarzer Strang, einzelne Glieder sind längst nicht mehr zu erkennen. Auch mit der Beinrasur – wenn überhaupt – steht er eher auf Kriegsfuß und versteht den ganzen Heckmeck darum nicht. Er fährt natürlich MTB-Schuhe ("sind praktischer"), Ausfahrten mit ihm (wenn man sich denn traut) sind wegen der knarzenden Kette auch eher nervig. Und seine arg abgefahrenen Reifen würden andere nicht mal auf der Rolle nutzen, Defektpausen sind folgerichtig einzuplanen.

Der Erzfeind des Schlurfs: Der Styler, der sich nicht mal hinter ihm in die Schlange vor der Eisdiele stellen würde

DER KLUGSCHEIßER:

Jede Ausfahrt mit ihm wird zu einem Monolog über die verschiedensten Themen, von Profisport, Rennradmarken bis zu aktuellen Entwicklungen. Egal ob Disc oder Felge, Schlauch oder Tubeless, Carbon oder Alu, mechanisch oder elektronisch: Er hat zu allem und jedem eine klare Meinung. Von der lässt er nicht ab, niemals, und er wird nicht müde, seine Ansichten mit missionarischem Eifer unters Volk zu bringen. Er weiß – natürlich – alles am besten, und das soll jeder erfahren. Natürlich hat er alle großen Events/Radmarathons mit hervorragendem Ergebnis gefinisht, taucht allerdings nie in den Ergebnislisten auf, "der Transponder war irgendwie kaputt". Auch "wäre er damals um ein Haar Profi geworden", hätte ihm nicht "diese blöde Kniegeschichte" einen Strich durch die Rechnung gemacht. In der Jugend stand er mit vielen späteren Profis am Start – und hat sie um Längen geschlagen. Natürlich kennt er Gott und die Welt, über seine Schwägerin oder den Cousin des angeheirateten Nachbarn von Profi X weiß er deshalb ganz genau, was gerade im Profi-Peloton abgeht.

Der Erzfeind des Klugscheißers: Jeder, der nicht gläubig an seinen Lippen hängt. Oder wer eswagt, seine nach außen getragene Expertise öffentlich zu widerlegen

DER TRIATHLET:

Er ist vorzugsweise auf langen, flachen, kreuzungsfreien Strecken unterwegs, um auf seinem verboten teuren Zeitfahrrad Kilometer zu schrubben und für den nächsten Jedermann-Triathlon zu trainieren. Blöd nur, wenn er trotz maximaler Aero-Haltung und dem Blick stur auf den Radcomputer gerichtet mit knapp über 23 Sachen über die Landstraße schleicht (was natürlich nur seinem aktuellen Trainingsplan geschuldet ist, in Wirklichkeit könnte er viel schneller …). An seinem ärmellosen Einteiler, gerne mit weißen Armlingen kombiniert, ist er schon von Weitem zu erkennen. Radbeherrschung? Fahrtechnik? Fehlanzeige. Das Einzige, was für ihn zählt, ist die Watt-Anzeige des Leistungsmessers. Schon bei einfachsten technischen Problemen ist er völlig aufgeschmissen, selbst zum Reifenflicken muss das Rad zum Händler. Das Rennrad ist für ihn ein reines Zweckgerät, der ganze mystische Zauber, die ganze Radsport-Kultur sind ihm völlig fremd. Coppi? Ist das nicht diese italienische Biermarke? Bartali? Heißt so nicht eine Nudelsoße? Lebt seinen Traum von der Ironman-Teilnahme auf Hawaii, die Realität ist aber eher der Volkstriathlon in Pusemuckel.

Der Erzfeind des Triathleten: Gruppenfahrer und Genießer, die ihn, Mettbrötchen mampfend, überholen

DER GENUSSFAHRER:

Ausfahrten sind für ihn nur die Etappen zwischen Cafés und Eisdielen, spätestens alle zehn Kilometer steht ein gastronomischer Zwischenstopp an – was die Streckenplanung stark beeinflusst: "Da willst du lang? Da gibt es doch kein schönes Café. Wollen wir nicht da lang fahren? Da gibt’s diese leckeren Bocadillos." Dabei geht er nie ohne mindestens drei Silberlinge (Spezialität: Mettbrötchen in Alufolie) in der Trikottasche auf Tour. Seine Kondition ist entsprechend, an jedem kleineren Hügel handelt er sich einen mehrminütigen Rückstand ein. Er sieht es auch partout nicht ein, auf dem Rad seine Komfortzone zu verlassen. Windschattenfahren beherrscht er nicht, immer lässt er ein Loch reißen. Weiterer wesentlicher Charakterzug: die völlige Abwesenheit sportlichen Ehrgeizes. Er fährt bevorzugt sonntags bei gutem Wetter und dann am liebsten flach. Selbst die zehn Meter hohe Bahnüberführung umfährt er lieber weiträumig – bis er sich endlich das ersehnte E-Rennrad zugelegt hat.

Der Erzfeind des Genussfahrers: Der Ehrgeizige und der Asket.

ROADBIKE Ausgabe 10/2020 Oktober 2020
Björn Hänssler
Sind wir nicht alle ein bisschen...? ;-)

DER PIPI-STOPPER:

Gerade erst ist man losgefahren, da muss man auch schon wieder rechts ran: Der Pipi-Stopper nervt seine Mitfahrer mit seiner Sextaner-Blase, die gefühlt alle fünf Minuten geleert werden möchte – und zum Anhalten zwingt.

Der Erzfeind des Pipi-Stoppers: Alle, die das Vergnügen haben, mit ihm unterwegs zu sein und nicht selbst als Pipi-Stopper verschrien sind...

DER ZU-SPÄT-KOMMER:

Er schafft es zuverlässig, jeden noch so langschläferfreundlichen Startzeitpunkt souverän zu verpassen. Natürlich hat er immer die passende Ausrede parat, wenn er den seit 20 Minuten in der knallenden Sonne wartenden Mitfahrern erklären muss, warum er es wieder nicht rechtzeitig geschafft hat. Wahr ist keine davon. Vielmehr hat er erst fünf Minuten vor dem Losfahren gemerkt, dass die Di2-Schaltung noch aufgeladen werden muss, dann war der Radcomputer nicht mehr zu finden und irgendwo lag doch noch der rechte Rennradschuh, bei dem es noch schnell die Schuhplatte zu tauschen galt. Kurz nach dem Losfahren stellt er schließlich fest, dass er irgendetwas total Wichtiges zu Hause vergessen hat (Energie-Riegel, zweite Trinkflasche etc.), was er unbedingt mitnehmen muss. Der Zu-spät-Kommer wird meist früher oder später von genervten Mitfahrern mit Minipumpen malträtiert.

Der Erzfeind des Gewohnheitstiers: Das Gewohnheitstier

DER MISSIONAR:

Rennradfahrer, die den Sport anders als er selbst begreifen und ausüben, hält er für umnachtete, stumpf in die Pedale tretende, "nur geringfügig höher entwickelte Affen". Deshalb hat er es sich zur Aufgabe gemacht, seine Art des Rennradfahrens zu propagieren, übernimmt deshalb in Verein- und Trainingsgruppe mit blindwütigem Eifer alle Funktionen – und duldet keine zweite Meinung neben sich. Handelt es sich zudem um einen Streckenmissionar, plant er jede Ausfahrt und wählt dafür möglichst immer neue, unbekannte Strecken – kein noch so steiler Eselspfad ist vor ihm sicher, Hauptsache, man ist ihn noch nicht gefahren und erschließt so ganz neu altbekanntes Terrain. Ist er eher ein Trainingsmissionar alter Schule, sind ihm gezielte Trainingseinheiten, womöglich gar mit stupiden Wiederholungen und strukturierten Intervallen ein Graus. Gute Form kommt seiner Meinung nach vor allem von regelmäßigem Fahren: Viel hilft viel.

Der Erzfeind des Missionars: Der Klugscheißer, mit dem er sich regelmäßig in die Wolle kriegt, und der Triathlet, der sich für seine Weisheiten einen feuchten Reifenabrieb interessiert.

DER ASKET:

Er wiegt sein Essen ab, obwohl er längst nur noch ein Hemd ist – nur Haut und Knochen, ohne ein Gramm Fett am Körper. Er schaut die Kollegen mit Kuchen beim Café-Stopp schief an, während er einen kleinen Beilagensalat "mit maximal einem Spritzer Olivenöl" und einen Espresso ohne Zucker genießt. Er backt sich seine Energieriegel mit den neuesten Superfoods aus dem Regenwald "von dieser kleinen, familienbetriebenen Plantage auf Ost-Timor" selbst. Er fährt niemals nach Tacho, sondern nach verbrannten Kalorien.

Der Erzfeind des Asketen: Der Genussfahrer

DER PENDLER:

Seit er bemerkt hat, dass er mit dem Rennrad etwas schneller im Büro ist und "sich obendrein noch fitter fühlt", fährt er nun bei Wind und Wetter, sommers wie winters auf seinem mit Schutzblechen ausgestatteten Gravelrenner zur Arbeit. Weder Schneesturm, Glatteis noch Sommergewitter können ihn stoppen. Über die Monate und Jahre hat er seine Ausrüstung perfektioniert, er ist für jede Temperatur- und Wettersituation gewappnet. Dabei geht Funktion klar vor Optik. Auf seiner Pendelstrecke kennt er jeden Schleichweg, jede Abkürzung, jeden Stau, an dem er fröhlich winkend vorbeifährt. Nach Jahren des Pendelns erkennt er die Autos an den Nummernschildern, an denen er nahezu immer an der gleichen Stelle und zur gleichen Zeit vorbeifährt. Er weiß, welcher der bedauernswerten Autofahrer mal wieder verschlafen hat. Auf der Arbeit liebt er die mitleidig-neidischen Blicke seiner Kollegen, wenn er triefend nass, aber mit überlegenem Lächeln im Gesicht eintrifft. Aus dem Stegreif kann er aufzählen, wie viel Geld er in den vergangenen fünf Jahren für Benzin, Parktickets und Autoverschleißteile gespart hat.

Der Erzfeind des Pendlers: Der Styler

Rose ProSL
Björn Hänssler
Sind wir nicht alle ein bisschen...? ;-)

DER VOLLGAS-PILOT:

Rennradfahren heißt für ihn: schnell fahren – zumindest schneller als alle Mitfahrer. Fährt er neben einem, muss sein Vorderrad ein paar Zentimeter vor dem des Nebenmannes sein, selbst wenn der Pulsmesser explodiert. Das Tempo muss ihm, vor allem aber den anderen, weh tun. Wichtigstes Kriterium für eine gelungene Ausfahrt: die Durchschnittsgeschwindigkeit auf dem Tacho. Dass der Durchschnittspuls jedes sinnvolle Maß übersteigt – geschenkt. Bei jeder Bergwertung ist er vorn dabei, keinem Ortsschildsprint geht er aus dem Weg. Sinkt das Tempo, attackiert er auch im Flachen. Wird er überholt, geht er jede Geschwindigkeit mit – oder versucht es zumindest. Auch wenn er nach wenigen hundert Metern zu explodieren droht, versucht er mit stoischer Miene gegenzuhalten und hofft auf die nächste Gelegenheit zum Abbiegen. Ausfahrten unter 150 Kilometern "lohnen sich nicht", Stopps sind für ihn unnötige Zeitverschwendung.

Der Erzfeind des Vollgas-Piloten: Der Genussfahrer

DAS GEWOHNHEITSTIER:

Er kommt absolut pünktlich zum Treffpunkt. Immer. Egal ob bei Hitze, Regen oder Schnee. Höchstens ein Erdbeben oder ein Kometeneinschlag könnten das Gewohnheitstier von der gemeinsamen Ausfahrt mit den Radsportkameraden abhalten. Vor Ort unterstellt er sich widerspruchslos dem Willen der Gruppe, entwickelt keine eigene Initiative zur Festlegung der zu fahrenden Distanz, Strecke oder Intensität. Er schätzt es allerdings, wenn es keine großen Überraschungen gibt und er wie immer die immer gleichen Kilometer in der immer gleichen Gruppe auf der immer gleichen Strecke abspulen kann – Stopp im Stamm-Café inklusive. Fährt er doch einmal alleine, dann immer auf seiner Hausrunde, auf der er jeden Stein, jedes Leitpföstchen und jede Blase im Asphalt kennt, denn sein Orientierungssinn hat über die Jahre doch arg gelitten.

Der Erzfeind des Gewohnheitstiers: Unerwartete Streckensperrungen oder ein Ausfall des GPS-Geräts

DER FAMILIENMEMSCH:

Er ist ein genügsamer, umgänglicher, grundsätzlich gern gesehener Zeitgenosse und pflegeleichter Mitfahrer – wenn er denn dabei ist. Regelmäßig sagt er kurz vor knapp die seit langem geplante Ausfahrt ab, "irgendwas ist immer mit den Kindern" (Kotzerei, Fieber, vom Hochstuhl gefallen …). Unzuverlässiger ist nur der Zu-SpätKommer, aber immerhin sagt der Familienmensch ab und lässt den Rest der Truppe nicht unnötig warten. Ist er dabei, nervt er die Mitfahrer mit Kindergeschichten und jammert, "wie selten er doch zum Radfahren komme". Folglich steht er mangels Form mit Tempoverschärfungen auf Kriegsfuß und schaut während des obligatorischen Cappuccino-Stopps immer wieder nervös auf die Uhr: Er muss ja rechtzeitig zu Hause sein. Im Trainingslager ohne Familie neigt er zum Exzess und hofft inständig, dass keiner der Vereinskollegen seine Eskapaden der Familie steckt.

Der Erzfeind des Familienmenschen: Das Gewohnheitstier

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