Alles zum Thema Radfahren und Corona-Virus
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Rennrad fahren in Zeiten von Corona

Sollten wir noch Rennrad fahren oder es besser lassen?

Die ROADBIKE-Redaktion bezieht Stellung: Dürfen wir noch Rennradfahren? Sollen wir noch Rennradfahren? Das Statement der Redaktion plus unser Corona-Live-Ticker.

Hier geht es direkt zum Corona-Ticker von ROADBIKE

Das sagt die ROADBIKE-Redaktion zur Corona-Krise

Die Coronakrise hat eine Dimension angenommen, die auch uns als ROADBIKE-Redaktion vor Herausforderungen stellt, mit denen wir noch vor wenigen Tagen nicht gerechnet haben. Um unsere sozialen Kontakte nahezu auf Null zu fahren, arbeiten auch wir alle im Home-Office. Aber wir sind natürlich weiterhin "on" und für alle Rennradfahrer da!

Die Produktion unserer Hefte läuft weiterhin auf Hochtouren. Dazu wollen wir euch mehr denn je mit digitalen Inhalten rund um das Thema Rennradfahren auf dem Laufenden halten. Oder auch einfach Geschichten zum Träumen zeigen: tolle Reiseziele, tolle Räder, tolle Parts. Irgendwann werden wir uns ja alle auf den Straßen dieser Welt wiedersehen!

Wir halten auch unseren Testbetrieb aufrecht, aber bewegen uns dabei der Situation angemessen. Grundsätzlich dürfen ja auch noch fast alle von uns mit dem Fahrrad unterwegs sein, und gegen moderate Bewegung an der frischen Luft ist nichts einzuwenden. Im Gegenteil.

Damit das so bleibt, sollten wir Rennradfahrer uns in diesen besonderen Zeiten auch an besondere "Regeln" halten:

  • Das Fahren in Gruppen ist tabu! Fahren Sie alleine oder maximal zu zweit (und auch nur, wenn beide im selben Haushalt wohnen). #FlattenTheCurve
  • Abstand halten! Auch auf der Straße, auf dem Feldweg und an der Ampel gilt: Bleiben Sie so gut es geht auf Abstand, um die Ansteckungsgefahr zu reduzieren.
  • Bewegen Sie sich am komfortabelsten Rand Ihrer Komfortzone: Stürzen ist verboten! Vielleicht sollten Sie im Moment nicht gerade Freihändig fahren üben und zum Weste ausziehen anhalten. Kein Krankenhaus der Welt möchte gerade jetzt Kapazitäten für Rennradfahrer*innen mit Armbruch verwenden. Unter Umständen ist in so einem Fall nicht mal mehr die medizinische Versorgung gewährleistet. #staysafe
  • Fahren Sie langsam – auch berghoch. Das Immunsystem zu stärken ist sicherlich sinnvoll. Das Immunsystem durch Training im Maximalbereich zu belasten kann bei einer womöglichen Corona- oder auch Influenza-Infektion auch für fitte Rennradfahrer*innen lebensgefährlich sein. Auch wenn man (noch) keine Symptome zeigt.
  • Auch eine entspannte Ein-StundenTour auf Nebenstraßen und Radwegen macht Spaß

Wir haben dazu auch den Arzt des Rennradteams BORA-hansgrohe, Jan-Niklas Droste befragt. Hier sein Statement vom 18.03.2020:

"Grundsätzlich dürfen wir bei der doch teilweise sehr dramatischen Darstellung der Entwicklung und häufigen Vermischung der Argumente nicht vergessen, dass ein Teil des Lebens weitergeht. Stand heute gibt es in Deutschland behördlich keine Einschränkungen für Radfahren als sportliche Aktivität an der frischen Luft. Und wir dürfen auch nicht vergessen, dass Bewegung und Sport sowohl für das physische wie auch psychische Wohlbefinden wichtig sind. Solange es nicht verboten ist, würde ich also weiter dafür plädieren sich fit und gesund zu halten. Man muss ja nicht mit einer Trainingsgruppe unterwegs sein und danach noch gemeinsam im Café sitzen. Sozialkontakte sollten wir in jedem Fall auf ein Minimum reduzieren! Das Infektionsrisiko an der frischen Luft ist allgemein geringer einzuschätzen als in schlecht belüfteten, geschlossenen Räumen. Zu der Frage nach der Belastung des Gesundheitssystems im Falle eines Sturzes wäre ich mit meiner Prognose zurückhaltend. Wir fahren auch noch Auto, wir gehen Treppen hoch und runter oder schneiden beim Kochen unsere Lebensmittel mit Messern – ein Verletzungsrisiko besteht bei all diesen Aktivitäten. Ob ich in der aktuellen Lage ein bewusst hohes Risiko über meine Aktivitäten eingehen muss, sollte jeder sehr kritisch abwägen."

In diesem Sinne: Passen Sie auf Sich auf! Bleiben Sie gesund!

Ihre ROADBIKE-Redaktion am 18.03.2020, aktualisiert am 23.03.2020

Cannondale SuperSix Evo 2020 Test

Corona-Live-Ticker der ROADBIKE-Redaktion

04.05.2020

Die Eurobike-Messe findet 2020 aufgrund der Corona-Pandemie erst im November statt – und ohne Publikumstag. Da Großveranstaltungen in Deutschland bis 31. August untersagt sind, hat sich die Messe Friedrichshafen gegen das Risiko entschieden, am ursprünglich geplanten Termin vom 2. bis 5. September festzuhalten. Mit einer reinen B2B-Ausrichtung trifft sich die Fahrradbranche in diesem Jahr erst im Zeitfenster von Dienstag, 24. bis Donnerstag, 26. November in Friedrichshafen. Auf bewährte Bausteine, wie den Publikumstag, die Eurobike Party, Test- und Demo-Areas sowie einzelne Inhalte im Rahmenprogramm, verzichten die Veranstalter in diesem Jahr, im Gegenzug verringern sich die Standpreise für Aussteller. Am ursprünglichen Termin Anfang September findet mit der "Bike Biz Revolution – Conference for Visionaries" eine Digital-Konferenz statt.

Messe Friedrichshafen/Alwin Buchmaier
November statt September: Die Eurobike 2020 wird verschoben.

04.05.2020

Kreativ im Umgang mit der Corona-Krise zeigten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eines Wettbewerbs des spanischen Teams Movistar und seines italienischen Bekleidungsausrüsters Alé Cycling: Es galt, eine Sonderedition des Teamtrikots zu entwerfen, das die Mannschaft um Alejandro Valverde beim ersten UCI-WorldTour-Rennen nach der Corona-bedingten Zwangspause tragen wird. Per Social Media konnten die Fans über die Entwürfe abgestimmt – gewonnen hat ein leicht psychedelisch angehauchtes Trikotdesign eines italienischen Radfahrers und Künstlers. Nach Verwendung in besagtem ersten UCI-Rennen – wann immer dieses auch stattfinden wird – werden die Teamtrikots mit den Unterschriften aller Fahrer versehen und versteigert, den Erlös spenden Movistar und Alé an das Spanische Rote Kreuz und den italienischen Zivilschutz.

Team Movistar - Ale Cycling
Das Siegertrikot, das vom Team Movistar beim ersten UCI-WorldTour-Rennen nach der Zwangspause getragen werden wird.

30.04.2020

Rad-am-Ring abgesagt

Das 24h-Rennen am Nürburgring wird 2020 nicht stattfinden. Der Veranstalter hatte bis zuletzt gehofft, dass Rennen doch durchführen zu können, sah sich aber gezwungen, das 24h-Rennen, das Zeitfahren, und die Tourenfahrten abzusagen. In einem Video richtet sich der Veranstalter Hanns-Martin Fraas an die Teilnehmer mit der Bitte, nicht alle Startgebühren zurückzufordern. Laut Fraas "reichen unsere liquiden Mittel nach 8 Monaten Vorarbeit für nur rund 50 % Rückerstattung der bis dato eingegangenen Gebühren. Mit einem erheblichen privaten Beitrag können wir die Rückzahlungsquote auf 70 % steigern. Um aber überleben zu können, bitten wir euch intensiv auf die restlichen 30 % zu verzichten. Das erwarten wir selbstverständlich nicht von Personen, die durch die Corona-Krise selbst in Not geraten sind."

Keine Deutsche Meisterschaften, keine Deutschland Tour 2020, Kein Vuelta-Start in den Niederlanden

Die Deutschen Meisterschaften und die Deutschland Tour werden in diesem Jahr nicht stattfinden, sondern auf 2021 verschoben. Hier gibt es alle Infos.

Auch der Vuelta-Start wird in diesem Jahr nicht wie geplant in den Niederlanden stattfinden. Die Spanien-Rudnfahrt war auf einen noch unbestimmten Termin im Oktober verschoben worden. Hier gibt es alle Infos.

22.04.2020

Neue Podcast-Folge

Aus dem Corona-Ausnahmezustand wird immer mehr der Corona-Alltag. Welche Auswirkungen das auf das Rennradfahren, Training und Events hat, besprechen die ROADBIKE-Redakteure im Podcast.

17.04.2020

Ötztaler Radmarathon abgesagt

Auch der Ötztaler Radmarthon wird 2020 nicht stattfinden. Als Ersatztermin hat der Veranstalter den 29. August 2021 angegeben. Die Absage kam nach der Ankündigung der Österreichischen Regierung bis Ende August keine Großveranstaltungen zu erlauben. "Uns ist bewusst, dass sich die aktuellen Aussagen der Politik auf Kulturveranstaltungen beziehen. Aber wenn in diesem Bereich schon derartige Maßnahmen ergriffen werden, wäre es im Sinne der Sicherheit unserer Teilnehmer und Teilnehmerinnen nicht redlich, einen sportlichen Event in dieser Größe durchzuziehen", so Oliver Schwarz, Direktor von Ötztal Tourismus. All jene, die für die diesjährige Ausgabe einen der begehrten Startplätze ergattert haben, können diesen ins nächste Jahr mitnehmen.

16.04.2020

Fahrradläden dürfen wieder öffnen

Ab dem 20.04. (27.04. in Bayern) dürfen Fahrradläden wieder für den Verkauf von Fahrrädern geöffnet haben. Bisher mussten Fahrradläden, wie alle anderen Einzelhändler, geschlossen bleiben. Ausgenommen waren Fahrradläden mit angeschlossener Werkstatt. Reparaturen und der Kauf von Ersatzteilen waren weiterhin möglich. Ab nächstem Montag dürfen alle Fahrradhändler unabhängig von Ladengröße wieder öffnen und auch der Verkauf von Fahrrädern ist wieder erlaubt. Allerdings gilt es weiterhin den Sicherheitsabstand von zwei Metern einzuhalten.

15.4.2020

Neuer Termin für die Tour de France

Die Tour de France 2020 wird auf September verschoben. Das gab UCI-Präsident David Lappartient am 15.4. in einem Video auf dem UCI Twitterkanal bekannt. Auch die WM, der Giro d'Italia und die Vuelta Espana werden auf den Herbst verschoben. Hier gibt es alle Infos.

30.3.2020

ROADBIKE-Sonderangebot: #stayathome-Aktion

Das zeitlich limitierte Digital-Abo enthält insgesamt 3 Digital-Ausgaben ROADBIKE und einen Gutschein über 5 Euro von Amazon oder BestChoice zum Gesamtpreis von nur 8.99 Euro. Hier gibt es mehr Infos:

Szene

ROADBIKE-Podcast: Ausgangssperre und Radsport: "Lernt von Italien!" – Interview mit deutschem Radsportler in Italien

Frerk Popovic aus Freiburg ist begeisterter Rennradfahrer – und wohnt seit vier Jahren in Varese in der Lombardei, einem Epizentrum der Corona-Krise in Italien. Im Skype-Interview mit seinem ehemaligen Teamkollegen RB-Redakteur Moritz Pfeiffer beschreibt Popovic die Entwicklung in Italien, wie er mit der scharfen Ausgangssperre zurecht kommt – und was er deutschen Rennradfahrern rät.

30.03.2020

Tour de France – ROADBIKE-Kommentar: Verschiebung absolut unvermeidlich

Die Fußball-Europameisterschaft – auf 2021 verschoben. Die Olympischen Spiele von Tokio – mit reichlich Verspätung ebenso. Nur ein paar unbeugsame Gallier vom Tour de France-Veranstalter ASO versuchen, dem Corona-Virus die Stirn zu bieten. Leider gibt es gegen dieses Virus noch keinen Zaubertrank, und die Hoffnung, dass irgendein Miraculix einen solchen bis Ende Juni im Kupferkessel eines Pharma-Unternehmens zusammengerührt hat, ist – leider – ziemlich gering. Obwohl wir alle uns das natürlich wünschen würden.

Unter diesen Umständen an der Austragung der Tour festzuhalten, ist hanebüchen. Selbst wenn man die Zuschauer aussperren könnte (wie soll das entlang einer rund 3000 Kilometer langen Strecke wirklich gehen?), ist bei der Tour immer noch ein Tross von hunderten Menschen aus der ganzen Welt drei Wochen quer durch Frankreich unterwegs: Fahrer, Mechaniker, Köche, Soigneurs, dazu die ganzen Offiziellen und natürlich die Journalisten, Kamera-Teams, Polizisten sowie die unzähligen weiteren Helfer, die die Austragung überhaupt erst möglich machen. Menschen, die wochenlang in teils kleinen Hotels und Pensionen untergebracht sind, die sich enge Speiseräume und Busse teilen. Unter diesen Umständen sind die "Social Distancing"-Empfehlungen praktisch nicht einzuhalten.

Da wäre es angesichts der aktuellen Lage – und es spricht leider wenig dafür, dass diese im Juli so viel besser ist – ein Wunder, wenn es da nicht früher oder später zu Verdachtsfällen oder gar Infektionen kommt. Und bevor man sich versieht, müssten ganze Teams in Quarantäne. Das Renn-Resultat wäre schnell absolut Makulatur. Ganz abgesehen davon, dass schon jetzt die Profis keine Chancengleichheit bei den Trainingsbedingungen haben. In manchen Ländern können die Fahrer noch draußen trainieren, in anderen herrschen Ausgangssperren, die auch Trainingsfahrten verbieten. Unter diesen Umständen hätte die Tour de France keinerlei sportlichen Wert, wenn am Ende vielleicht derjenige gewinnt, der sportlich eigentlich meilenweit von der Spitze entfernt ist, aber einfach das Glück hatte, sich im richtigen Land vorbereiten zu können oder die drei Wochen ohne Quarantäne zu überstehen.

Ganz abgesehen davon: Eine Tour de France ohne dichtes Zuschauer-Spalier an den Bergwertungen? Massensprints vor leeren Metallgittern? Kaum Emotionen? Das kann doch niemand wirklich wollen.

26.03.2020

Gratis-Monat mit Trainingsplänen von The Sufferfest

Die Trainingsplattform The Sufferfest will eine Reihe von Trainingsplänen veröffentlichen, die speziell für Athleten entwickelt wurden, die sich aufgrund der aktuellen globalen Gesundheitskrise eher auf das Training in den eigenen vier Wänden konzentrieren. Diese vierwöchigen "All In"-Trainingspläne sind vollständig indoor angesiedelt und legen verstärktes Gewicht auf Yoga, Kraft- und Mentaltraining. Jeder Indoor-Plan bietet einen anderen Schwerpunkt – Radfahren, Multisport, Cross-Training – und beinhaltet gleichzeitig Workouts aus der Yoga- und Krafttrainings-Videothek von The Sufferfest. Um den Athleten zu helfen, wesentliche positive Gedanken und Zielsetzungsfähigkeiten zu entwickeln, enthält jeder Plan auch Sitzungen aus dem Programm The Sufferfest Mental Toughness Program. Die Pläne wurden vom Wahoo Sports Science Team auf der Grundlage jahrzehntelanger Erfahrung auf höchster sportwissenschaftlicher Ebene entwickelt. Sie wurden entworfen, um den Athleten zu helfen, ihre Fitness zu verbessern und gleichzeitig zu Hause zu bleiben und die Motivation inmitten dieser beispiellosen Situation aufrechtzuerhalten.

"Die aktuelle Pandemie hat jeden Aspekt unseres täglichen Lebens gestört", sagte David McQuillen, Leiter der Wahoo Fitness Sufferfest-Abteilung. "Während wir alle bei Wahoo Fitness wissen, dass es weitaus wichtigere Dinge gibt als das nächste Training, wissen wir auch, dass es Trost, Ablenkung und Zufriedenheit in der Bewegung gibt. Soziale Distanzierung und Selbstisolation bringen viele Herausforderungen für Sportler mit sich, die versuchen, ihre Fitness zu erhalten oder sogar zu verbessern. Unser sportwissenschaftliches Team hat diese umfassenden Vier-Wochen-Pläne speziell dafür entwickelt, um heimischen Athleten zu helfen, ihre Ziele neu zu definieren, verantwortungsbewusst zu trainieren und ihre Zeit im Inneren zu nutzen, um sowohl körperlich als auch geistig stärker zu werden".

Im Gegensatz zu Ad-hoc-Herausforderungen oder virtuellen Veranstaltungen sind diese All-In-Pläne strukturiert, progressiv und so konzipiert, dass sie eine ausreichende Trainingsbelastung bieten, damit die Athleten ohne zu große Intensität fit bleiben können. Jeder Plan bietet einen anderen Schwerpunktbereich und ist so konzipiert, dass er an die Stelle von Outdoor- und Gruppenaktivitäten tritt. Radfahrer können die Anzahl der Fahrten sowie das Niveau ihres Krafttrainings variieren, und Multisport-Athleten erhalten Krafttrainingspläne außerhalb des Pools sowie Alternativen zum Laufband. Um mit den vielen Absagen von Rennen zu Beginn der Saison fertig zu werden, können Athleten, die sich auf das Cross-Training konzentrieren, diese Zeit nutzen, um die Kraft und Fitness zu entwickeln, die sie zur Unterstützung ihrer primären sportlichen Ziele benötigen. Der auf Yoga ausgerichtete Plan ist so organisiert, dass die Athleten allmählich in die harten Trainingseinheiten einsteigen können, was besonders für diejenigen wichtig ist, die noch nie Yoga gemacht haben.

Um sicherzustellen, dass die Pläne für jeden zugänglich sind, bietet The Sufferfest neuen Benutzern über den Promo-Code ALLINSUFPLAN ein kostenloses Monatsabonnement an. Website http://thesuf.com/ALLIN

25.03.2020

Fahrradwerkstätten bleiben geöffnet

Wie die Zweirad-Einkausfs-Genossenschaft ZEG bestätigt, haben Fahrradgeschäfte weiterhin geöffnet. Somit soll die Mobilität der Bevölkerung gewährleistet bleiben. Allerdings sind nur Reparaturen und der Verkauf von Ersatzteilen erlaubt, nicht der Verkauf von neuen Fahrrädern. Die ZEG rät allerdings beim Fahrradhändler anzurufen, da viele Geschäfte aufgrund des eingeschränkten Kundeverkehrs ihre Öffnungszeiten angepasst haben.

Ineos stellt Desinfektionsmittel her

Ineos, Hauptsponsor des gleichnamigen World Tour Teams um Chris Froome und Geraint Thomas, will neue Fabriken in England und Deutschland bauen, um Desinfektionsmittel herzustellen. Man sei sowieso schon der größte Produzent von zweier wichtiger Inhaltsstoffe in Desinfektionsmitteln in Europa. Ineos plant innerhalb der nächsten 10 Tage eine Fabrik in England zu bauen, die 1 Million Flaschen Desinfektionsmittel pro Monat produzieren kann. Auch in Deutschland soll so eine Fabrik entstehen. Das Desinfektionsmittel soll laut Ineos Krankenhäusern kostenlos zur Verfügung gestellt werden.

24.03.2020

Olympische Spiele um ein Jahr verschoben

Die olympischen Spiele, die im Somer 2020 in Tokio stattfinden sollten, werden voraussichtlich um ein Jahr verschoben. Das gab das olympische Komitee in Absprache mit dem japanischen Premierminister bekannt. Wann genau die Spiele nachgeholt werden, wurde noch nicht bekannt gegeben. Der neue Termin soll aber spätestens im Sommer 2021 sein.

Bekleidungshersteller wollen helfen

Immer mehr Hersteller von Bekleidung stellen ihre Produktion auf medizinische Hilfsmittel wie Atemschutzmasken her. Auch der deutsche Radbekleidungshersteller Biehler hat einen Teil seiner Produktion auf die Herstellung von wiederverwendbaren Mund-Nasen-Schutzmasken umgestellt. Auch andere deutsche Hersteller bereiten nach eigenen Angaben die Umstellung ihrer Produktion vor. Hier gibt es alle Infos.

23.03.2020

Kontaktverbot in ganz Deutschland

Seit dem 22.03. gelten in ganz Deutschland neue Regeln im öffentlichen Raum. Ansammlungen von mehr als zwei Personen sind grundsätzlich verboten. Sportliche Betätigung im Freien, und damit auch Radfahren, ist weiterhin erlaubt. Allerdings muss ein Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen zu jeder Zeit eingehalten werden.

Vollgepackter Eventkalender bei Zwift – Fahren mit Greipel, Thomas und van Vleuten

Wegen zahlreicher Beschränkungen erlebt das Indoor-Training eine unverhoffe Saisonverlängerung, auf die auch Zwift reagiert: "Wir haben uns entschlossen, in den nächsten Wochen und Monaten einen vollgepackten Kalender mit Zwift-Spielerfahrungen zu erstellen, einschließlich unserer zweiten Tour of Watopia und der Machines for Freedom x Zwift Women's Month Serie, die beide gerade stattfinden. Die Tour of Watopia ist eine fantastische Gelegenheit, um mit tausenden von Gleichgesinnten zu fahren oder zu laufen. Dabei werden alle Leistungsklassen angesprochen, egal ob Anfänger oder erfahrener Profi. Besondere Gäste wie Geraint Thomas, Annemiek van Vleuten und Andre Greipel nehmen während der Tour teil. Halte also Ausschau nach weiteren "Special Guest"-Fahrten in deiner Zwift Companion App. Neben den vielen Gruppenfahrten und -läufen bietet die Tour of Watopia auch die Möglichkeit neue Pro-Am Esports Wettbewerbe, mit Live-Streaming zu verfolgen, wobei in den kommenden Frühjahrs- und Sommermonaten noch weitere Wettbewerbe geplant sind.

Für die Läuferinnen und Läufer gibt es nicht nur die Tour of Watopia, denn wir befinden uns auch mitten im Women's Run Month. Zu den Teilnehmern gehören hier Gwen Jorgensen, Lucy Charles, Holly Lawrence und Andrea Diethers.

Es werden noch weitere Erlebnisse auf dich zukommen. Die Mitchelton-Scott Bike Exchange Fahrten sind die ersten Beispiele. Diese unterhaltsame Veranstaltungsreihe ermöglicht es dir, mit deinen Helden bei geselligen Fahrten zu interagieren oder sogar deine Beine bei Wettkämpfen gegen sie zu testen. Die Triathleten unter euch halten Ausschau nach #Frodissimofriday Community-Veranstaltungen, die vom 3x IRONMAN-Weltmeister Jan Frodeno kuratiert werden. In den kommenden Wochen werden weitere dieser Erlebnisse in den Veranstaltungskalender aufgenommen."

20.03.2020

Tunap produziert Desinfektionsmittel

Der Bike-Reiniger-Hersteller wird ab April ein Desinfektionsmittel für Oberflächen verkaufen. In Kürze soll auch ein Sprüh-Desinfektionsmittel für die Hände folgen. Als Hersteller von chemisch-technischen, sowie kosmetischen Produkten verfüge man über das nötige Wissen für die Produktion von Desinfektionsmitteln. Hier geht es zur ganzen Meldung.

Ausgangsbeschränkungen in Bayern, weitere Einschränkungen zu erwarten

Ab dem 21.03. herrscht in Bayern eine landesweite Ausgangsbeschränkungen. Das verkündete Ministerpräsident Markus Söder. Im Freistaat darf man nur noch mit triftigem Grund die eigene Wohnung verlassen. Dazu gehören der Weg zur Arbeit, Einkaufen gehen, aber auch Sport treiben. Allerdings nur alleine oder mit Personen, mit denen man zusammenlebt. Im Laufe des Wochenendes sind weitere Einschränkungen auch in anderen Bundesländern zu erwarten – bitte informiert Euch in regionalen Medien oder auf den Webseiten der Landesministerien.

Radfahren in Österreich trotz Ausgangssperre erlaubt

In Österreich ist das Radfahren zur sportlichen Ertüchtigung trotz Ausgangssperre erlaubt. Das stellte der Vizekanzler und Sportminister Werner Kogler nach einer Anfrage des Österreichischen Radsportverbands ÖRV klar. Gruppenfahrten seien aber nur mit Menschen erlaubt, die in der selben Wohneinheit leben. Mehrstündige Einzelfahrten sollten aber vermieden werden, da mit der Dauer auch die Wahrscheinlichkeit eines Sturzes steigen würde. Auch von intensivem Training wird abgeraten, da es das Immunsystem schwächt.

19.03.2020

Fahrradgeschäfte in Bayern dürfen offen bleiben

Eigentlich sind seit Mittwoch alle Geschäfte geschlossen, die nicht der Grundversorgung dienen. Wie die Süddeutsche Zeitung jetzt berichtet, gibt es eine Ausnahme für Fahrradläden, damit die Mobilität der Bevölkerung erhalten bleibt. Allerdings sind nur Reparaturen und der Verkauf von Ersatzteilen erlaubt, nicht der Verkauf von neuen Rädern. Die Ausnahme galt zunächst nur für Autowerkstätten, wurde aber nach Protest auch auf Fahrradwerkstätten erweitert.

Santini stellt Atemschutzmasken her

Der italinische Trikot-Hersteller Santini hat laut einer Meldung auf der italienischen News-Seite Bergamonews.it die Herstellung von Rad-Bekleidung auf Atemschutzmasken umgestellt. Man habe einen Prototypen hergestellt und warte jetzt auf Freigabe durch die Polytechnische Universität Mailand, so Santini-Marketing-Managerin Paola Santini.

Podast zum Thema Corona

In ROADBIKE-Podcast unterhalten sich Sebastian und Lukas über die aktuellen Entwicklungen und geben Tipps für das Verhalten in der Corona-Krise.

BUND fordert: Radverkehr in Krise fördern

Die Naturschutzinitiative BUND fordert das Fahrrad als Corona-sicheres Verkehrsmittel zu fördern. So schlägt der BUND vor lokal innerstädtische Straßenspuren komplett für Fahrräder zu reservieren und die innerstädtische Höchstgeschwindigkeit auf 30 km/h zu reduzieren, um das Unfallrisiko für Radfahrer zu senken. Hier geht es zum BUND-Kommentar.

18.03.2020

ROADBIKE-Umfrage zur Corona-Krise

Umfrage

1579 Mal abgestimmt
Draußen Rennradfahren in der Corona-Krise?
Zu Risikoreich! Die Notdienste haben gerade andere Sorgen...
Ohne Ausgangssperre gehe ich regelmäßig aufs Rad!

17.03.2020

Weitere Rennabsagen

Auch die Frühjahrsklassiker Paris-Roubaix (12.04), Fleche Wallone (22.04.) und Lüttich-Bastogne-Lüttich (26.04.) und der deutsche Klassiker Eschborn-Frankfurt (01.05.) wurden vom Veranstalter ASO abgesagt. Man versuche für alle vier Rennen Ausweichtermine später im Jahr zu finden. Infos zu allen Rennabsagen gibt es hier.

Radfahren als bevorzugtes Verkehrsmittel

Auch Spiegel Online empfiehlt das Fahrrad als bevorzugtes Verkehrsmittel in der Corona-Krise. Zum Einen komme man beim Radfahren so gut wie nicht in Kontakt zu anderen Personen. Zum andern kann Radfahren zur Stärkung des Immunsystems beitragen.

16.03.2020

Fahrradverbände plädieren gegen die Schließung von Radläden

Angesichts der Corona-Epidemie nutzen immer mehr Menschen das Fahrrad als Verkehrsmittel. Aus diesem Grund fordern die Verbände der Fahrradwirtschaft die Regierung dazu auf, Fahrradwerkstätten nicht zu schließen. Hier geht es zum Artikel.

13.03.2020

Giro startet nicht in Ungarn

Der Giro d'Italia sollte eigentlich am 09.05. in Ungarn starten. Der ungarische Politiker Máriusz Révész verkündete auf Facebook, dass die Etappen aufgrund des Ausnahmezustands in Ungarn nicht stattfinden könnten. Der Veranstalter RCS gab bekannt, dass man den Start des Giro d'Italia verschieben werde, um die Etappen in Ungarn möglich zu machen. Das neue Start-Datum des Giro d'Italia 2020 werde allerdings "frühestens am 03.04.2020" bekannt gegeben. Infos zu allen Rennabsagen gibt es hier.

Die Profi-Rennräder der Saison 2020

Profirennräder 2020 Ag2r Eddy Merck 525 Stockeu69
Profirennräder 2020 Ag2r Eddy Merck 525 Stockeu69 Profirennräder 2020 Ag2r Eddy Merck 525 Stockeu69 Profirennräder 2020 Ag2r Eddy Merck 525 Stockeu69 Profirennräder 2020 Ag2r Eddy Merck 525 Stockeu69 117 Bilder

Die wichtigsten Rennrad-Neuheiten für 2020

Cannondale Topstone Carbon Lefty
Cannondale Topstone Carbon Lefty Cannondale Topstone Carbon Lefty 60 Bilder