Teil des
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Mit dem Bahnrad durch Nordafrika 7 40 Bilder

Mit dem Fixie von Lissabon nach Marrakesch

Der Start in Lissabon

Einmal im Jahr stürzen sich die "Hardbrakers" auf Bahnrädern ins Abenteuer. Das jüngste Ziel der Crew: Nordafrika. Lesen Sie hier die Geschichte einer ungewöhnlichen Reise.

Wir sind bereits ein paar Tage vor dem eigentlichen Tourstart in Lissabon. Wir couchsurfen - bei Leuten, deren Wohnungstüren zu jeder Tages- und Nachtzeit für Alles und Jeden offen sind. Unter illegalen Einwanderern, Musikern und Lebenskünstlern bereiten wir uns mit durchzechten Nächten auf die Tour vor. An Fahrradfahren ist im Palo Alto angesichts der kopfsteingepflasterten Steigungen kaum zu denken, fixed schon gar nicht. In den ersten Tagen entdecken wir nur eine Hand voll Radfahrer.

Doch dann: ein frisch eingespeichtes, noch glänzendes Laufrad in der Hand eines Passanten! Roda Gira heißt der Bikeshop - wir machen uns auf den Weg. Tatsächlich ist es ein Fixed Gear Shop, mitten in der Stadt. In der hintersten Ecke des zweiten Stocks in einem alten Innenstadtkaufhaus. Tief glänzende, kupferne Decken, unbehauene Steinwände, dunkle Farben...eine Luxushölle. Die Rolltreppen stehen still. Unsere Shirts werden erkannt, wir werden freundlich aufgenommen und zum Night Ride eingeladen!

RIDE LISBOA...zweimal die Woche ein organisierter Night Ride. Wir werden von 40 Fahrern erwartet, Lissabon hat eine Szene. Der Ride ist schnell, Strava ist durchgehend ein Thema. Wir lernen Sebastian kennen und unterhalten uns den halben Abend mit ihm - er spricht spanisch, wir nicht. Ghostdog lässt grüßen. Er ist Kurier hier und kennt sich aus, lädt uns zu RCICLI ein - Werkstatt, Messenger Headquarter und veganes Restaurant in einem. Wir bleiben ewig, das Essen von Marco wird uns alle noch mehrmals anlocken.

Am dritten Tag kommen Robert und Jubie an, sie sind von Hamburg nach Porto geflogen und die 350km nach Lissabon samt Gepäck auch noch mit dem Rad gefahren. Auf den letzten Metern half ihnen dann ein Zug. Benny nimmt auch den Flieger, und spät in der Nacht zum Tag des Tourstarts kommt das Auto mit der restlichen Truppe an. Sie haben 5 Stunden Schlaf und 24 Stunden Autofahrt hinter sich, um noch rechtzeitig zum Start der ersten Etappe in Lissabon zu sein. Die Dachbox hatte sich als im wahrsten Sinne des Wortes sperrig erwiesen. Zur Begrüßung gab es dann aber für die orientierungslosen Ankömmlinge vor der Tür der Herberge von der restlichen Crew erst mal eine Bierdusche aus dem vierten Stock!

Mont Ventoux: dreimal mit dem Rennrad auf den weißen Riesen

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Daniel Geiger für RoadBIKE 1/14 Ventoux für Verrückte Mont Ventoux. Eine Legende. Der weiße Riese. Ein Mekka für Rennradfahrer. Und Verrückte. Drei Wege führen auf den weißen Riesen. Wer alle drei Auffahrten an einem Tag bewältigt, erhält Einlass in den "Club der Verrückten". RoadBIKE-Autor Nils Flieshardt hat den Aufnahme-Antrag ausgefahren.
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Mike Cotty: Road to Mont Blanc

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Nicolas Jutzi 1/32 1000 Kilometer, 21 Pässe, 21.250 Höhenmeter, über 50 Stunden im Sattel - alles schier unvorstellbare Daten! Nicht für Mike Cotty. Er fuhr von den Dolomiten bis zum Fuße des Mont Blanc. Ein Wahnsinnsritt! Zubehör-Megatest: Über 50 Schuhe, Helme, Hosen - hier zeigen wir alle Produkte : https://www.roadbike.de/news/in-roadbike-05-15-megatest-mit-schuhen-helmen-hosen.1348576.9.htm Best of Test 2015: Die besten Rennräder aus den RoadBIKE-Tests : https://www.roadbike.de/test/rennrad/best-of-test-2015-die-besten-rennraeder-aus-den-roadbike-tests.1349076.9.htm Der komplette Rennrad-Check: So bringen Sie Ihr Rennrad auf Vordermann : https://www.roadbike.de/rennrad-check-so-bringen-sie-ihr-rennrad-auf-vordermann.1360652.9.htm
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Erste Etappe: Lissabon - Vila do Bispo

Die erste Etappe führt die Küste entlang nach Vila do Bispo am südlichsten Zipfel Portugals. Ein kleines Surferstrandhaus nach 237 km ist das Ziel. Es gehört Aussteiger Wolfgang aus München. 237 km, die sich über lange, gerade Landstraßen ziehen. Es ist bereits glühend heiß und wir gewöhnen uns nur langsam an das Fahren in der Hitze.

Wir müssen erst ankommen im Tour-Leben, unsere Großstadtleben, -probleme und -routinen hinter uns lassen. Große Touren und lange Strecken verlangen eine ganz eigene Art der Besinnung, einen Flow, den wir erst einmal wieder finden müssen. Wieder und wieder während der 237 km überrascht uns unsere Route mit Sandwegen. Das hatten wir eigentlich erst in Marokko erwartet und so hart eigentlich überhaupt gar nicht. Am Strand fahren wäre wohl leichter gewesen ...10 km lange Sandstraßen fixed zu fahren, ist eine Herausforderung.

So heiß wie es tagsüber ist, so kalt ist es nachts. Auch das müssen wir erst wieder lernen, obwohl es die dritte Tour ist - denn ja, es lohnt sich auch bei 30 Grad Arm- und Beinlinge dabei zu ha¬ben, bei 237km kommt irgendwann die Stunde, an der man sie zu schätzen weiß...

Gegen 23 uhr kommen wir bei Aussteiger, Surfer und Surfboardshaper Wolfgang an, uns von Michals Münchner Tättowierer vermittelt wurde. Vorbehaltlos stellt Wolfgang uns jeden Quadratzentimeter seines Hauses zur freien Verfügung und beweist unendliche Gastfreundschaft. Noch zu später Stunde wird gekocht und die Küche (und eigentlich auch der Rest des Hauses) in ein Schlachtfeld verwandelt. Wir schlafen verteilt auf alle Zimmer, Hausflur, Hängematte, Wohnwagen und Pickup-Truck. Vielen Dank Wolfgang!

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Mit dem Fixie von Lissabon nach Marrakesch

Mit dem Fixie von Lissabon nach Marrakesch

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Carlos Fernandez Laser 1/40 Mit dem Bahnrad durch Nordafrika Einmal im Jahr stürzen sich die "Hardbrakers" auf Bahnrädern ins Abenteuer. Das jüngste Ziel der Crew: Nordafrika. Hier gibt es die Bilder einer ungewöhnlichen Reise. Das könnte Sie auch interessieren: Mit dem Fixie über die Pyrenäen : https://www.roadbike.de/news/rennrad-szene/patrick-seabase-faehrt-mit-dem-fixie-auf-den-spuren-der-tour-de-france.1371212.9.htm Rad Race: Der Fixie-Battel in Berlin : https://www.roadbike.de/news/rennrad-szene/last-man-standing-das-rad-race-in-berlin.1347456.9.htm Profi-Rennräder: Die Rennräder der Tour-de-France-Teams 2015 : https://www.roadbike.de/news/rennrad-szene/profi-rennraeder-die-rennraeder-der-tour-de-france-teams-2015.1375994.9.htm
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Mont Ventoux: dreimal mit dem Rennrad auf den weißen Riesen

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Daniel Geiger für RoadBIKE 1/14 Ventoux für Verrückte Mont Ventoux. Eine Legende. Der weiße Riese. Ein Mekka für Rennradfahrer. Und Verrückte. Drei Wege führen auf den weißen Riesen. Wer alle drei Auffahrten an einem Tag bewältigt, erhält Einlass in den "Club der Verrückten". RoadBIKE-Autor Nils Flieshardt hat den Aufnahme-Antrag ausgefahren.
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Mike Cotty: Road to Mont Blanc

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Nicolas Jutzi 1/32 1000 Kilometer, 21 Pässe, 21.250 Höhenmeter, über 50 Stunden im Sattel - alles schier unvorstellbare Daten! Nicht für Mike Cotty. Er fuhr von den Dolomiten bis zum Fuße des Mont Blanc. Ein Wahnsinnsritt! Zubehör-Megatest: Über 50 Schuhe, Helme, Hosen - hier zeigen wir alle Produkte : https://www.roadbike.de/news/in-roadbike-05-15-megatest-mit-schuhen-helmen-hosen.1348576.9.htm Best of Test 2015: Die besten Rennräder aus den RoadBIKE-Tests : https://www.roadbike.de/test/rennrad/best-of-test-2015-die-besten-rennraeder-aus-den-roadbike-tests.1349076.9.htm Der komplette Rennrad-Check: So bringen Sie Ihr Rennrad auf Vordermann : https://www.roadbike.de/rennrad-check-so-bringen-sie-ihr-rennrad-auf-vordermann.1360652.9.htm
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Zweite Etappe: Vila do Bispo - Santa Maria

Erwartungsgemäß beginnt der nächste Tag nach den vorabendlichen Ausschweifungen für uns erst vormittags. Gott sei Dank ist es bewölkt. Portugal ist gnädig. Noch. Matalascanas heißt unser Ziel für heute, Sand und Schotterwege setzen sich fort, eine Zeit lang schlängeln wir uns entlang der schroffen portugiesischen Küste, bevor wir ins Landesinnere abtauchen. Noch einmal werden die Wege schmaler und schroffer. Inmitten von Dornenbüschen hagelt es Platten, die Vegetation ist trocken, es gibt kaum ein Durchkommen. Ist es der richtige Weg?

Er beschert uns zumindest Einblicke in das Land, die wir von der Landstraße aus nicht bekommen hätten. Immer wieder begegnen wir kleineren Ansammlungen von Menschen mitten im Nirgendwo, herumstreunende Hunde kündigen sie an - was sie dort tun bleibt uns jedoch meist verborgen.

An diesem zweiten Tag endet unsere Route das erste Mal im Nichts - tapfer fährt Michal sie soweit es eben geht, doch der fußläufige Abstieg eines Berges durch dichtes Gestrüpp scheint die einzige Möglichkeit, der Route weiter zu folgen - er kehrt um, und wir beschließen Santa Maria als neues Ziel, einer Abzweigung auf die Landstraße folgend. Dort angekommen empfiehlt uns ein Polizist ein kleines Hostel - und siehe da, es ist sogar gut!

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