RB 0411 Interview 5 Minuten mit Stijn Devolder Roth Augenklick

Stijn Devolder im RB-Interview

5 Minuten mit Stijn Devolder

Im RoadBIKE-Kurzinterview erklärt Stijn Devolder, zweifacher Sieger der Flandern-Rundfahrt (2008 und 2009), warum Siege der Motor für die Freude am Radsport sind.

Stijn Devolder – Daten und Fakten:
- „Volderke“ wurde am 29. August 1979 im belgischen Kortrijk geboren und saß mit zehn Jahren erstmals im Sattel.
- Seit 2011 fährt er für das Team Vacansoleil.
- Als Profi gewann er je zweimal die Flandern-Rundfahrt sowie die Belgische Meisterschaft auf der Straße und im Zeitfahren.
- Zudem – unter anderem – die Drei Tage von De Panne.

Was fasziniert Sie am Radsport?

Siege! Erfolgsorientiertes Arbeiten, ohne dabei hektisch zu werden, das ist der Motor und die Motivation, um Spaß am Radsport zu haben. Wenn man dann möglichst wenige Fehler macht und sich durchbeißt, dann stimmt alles.

Mein erstes Mal auf dem Rennrad …

… war im Alter von zehn Jahren. Mein Onkel war ein großer Fan von Dirk Demol und Eddy Planckaert (Sieger von Paris–Roubaix, 1988 + 1990, Anm. d. Red.). Er wollte unbedingt, dass ich eines Tages auch so erfolgreich bin. Es dauerte aber noch weitere drei Jahre, bis ich dann mein erstes Rennen fuhr. Den Sturz bei der Premiere habe ich schnell weggesteckt.

Was war Ihr erstes Rennrad?

Das war eine Francesco-Moser-Maschine, die ich von meinem eigens dafür angesparten Geld bei einem Händler in meinem Heimatdorf gekauft habe.

Mein schönster Rennradmoment …

... war ohne jeden Zweifel der erste Sieg bei der Ronde van Vlaanderen 2008, wo laut Team-Strategie allerdings Tom Boonen hätte gewinnen sollten.

Und der schwärzeste Moment?

Das war im folgenden Jahr. Denn nachdem ich 2009 meine zweite Flandern-Rundfahrt in Folge gewonnen hatte, kam ich aufgrund des gestiegenen Erwartungsdrucks nicht mehr so richtig in die Gänge.

Welches ist Ihr Lieblingsrennen?

Dreimal dürfen Sie raten! Die Ronde van Vlaanderen natürlich.

Wo fahren Sie am liebsten Rennrad?

Bei mir zu Hause in Westflandern. Ich bin eben eine echte Hausmaus.

Nach der Ausfahrt …

… esse ich erst etwas Süßes, danach geht es unter die Dusche. Nach einem großen Sieg wie der Flandern-Rundfahrt genehmige ich mir schon mal eine Portion Fritten mit Mayo – Brennstoff für die Seele!

Lieber bergauf oder bergab?

Ich fahr ganz eindeutig lieber bergauf. Hier werden schließlich die Rennen entschieden. Und runterfahren kann doch eigentlich wirklich jeder.

Haben Sie einen Glücksbringer?

Nein, alles im Leben ist purer Zufall.

Haben Sie einen Radsport-Tick?

Ich starte meist aus der hinteren Reihe.

In meiner Karriere will ich …

… auch noch Paris–Roubaix gewinnen – einen der schönsten Klassiker überhaupt.

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