Rüdiger Selig im RB-Interview

5 Minuten mit Rüdiger Selig

Vom Probetraining ins Profi-Peloton: Im RoadBIKE-Kurzinterview schwärmt Rüdiger Selig vom Tag seines ersten großen Triumphs bei Binche–Tournai–Binche.

Rüdiger Selig – Daten und Fakten:
- Geboren am 19. 2. 1989 in Zwenkau bei Leipzig, saß er mit 8 Jahren erstmals auf dem Rennrad.
- Nach seinem DM-Titel im Punktefahren und Platz 3 bei der Straßenmeisterschaft erhielt er 2011 einen Stagiaire, also Probevertrag, bei Leopard Trek und gewann gleich Binche–Tournai–Binche.
- Seit 2012 fährt er für das Team Katusha.

Was fasziniert Sie am Radsport?

Die permanente Abwechslung, die die¬ser Sport bietet. Jedes Rennen und jede Etappe ist anders. Nicht nur die Strecken selbst, auch wie ein Rennen gefahren wird. Man muss nicht auf einem fest einge¬grenzten Platz Fußball spielen, sondern ist völlig frei. Und dieser Adrenalinkick macht dich einfach süchtig.

Mein erstes Mal auf dem Rennrad?

Das war im Oktober 1997.

Was war Ihr erstes Rennrad?

Ein blaues Veto, sponsored by Mutti. Später vom Verein ein pinkfarbenes Rad eines Mitbewerbers meines jetzigen Teamsponsors.

Mein schönster Rennradmoment …

... war der Sieg am 4. Oktober 2011 bei Binche–Tournai–Binche in Belgien als Stagiaire (Gastfahrer). Es war ein sehr emotionaler Tag, denn es war der Todestag meines Vaters, der 1996 gestorben ist.

Und der schwärzeste Moment?

Die knapp verpasste Bronzemedaille bei der U23-WM 2011 in Kopenhagen.

Ihr Lieblingsrennen?

Mailand–San Remo und Paris–Roubaix, zwei Monumente des Radsports.

Wo radeln Sie am liebsten?

Am liebsten bin ich in meiner Heimat unterwegs, also in und um Leipzig.

Die ideale Verpflegung auf dem Rad …

… ist ein Mix aus „Silberlingen“. Zum Beispiel Eierwaffeln mit Marmelade oder mit Frischkäse und Schokolade.

Haben Sie einen Glücksbringer?

Nicht wirklich. Seit letztem Jahr trage ich allerdings so ein Hologramm-Armband – und irgendwie geht es jetzt nicht mehr ohne.

Nach der Ausfahrt geht’s als Erstes …

… auf den Boden zum Dehnen und dann zum Duschen.

Haben Sie einen Radsport-Tick?

Ich mache sehr gerne Geschicklichkeits-Übungen auf dem Rennrad. Wie zum Beispiel hüpfen, springen und so weiter.

Die größte Stil-Sünde auf dem Rennrad?

Die Brille unter die Helmbändchen zu klemmen. Das ist ein absolutes No-go!

Lieber bergauf oder bergab?

Full Speed bergab!

In meiner Karriere will ich …

... mal Paris–Roubaix gewinnen.

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