RB 0112 Interview 5 Minuten mit Philipp Walsleben Roth Augenklick

Philipp Walsleben im RB-Interview

5 Minuten mit Philipp Walsleben

Philipp Walsleben, U23-Cross-Weltmeister von 2009, verrät im RoadBIKE-Kurzinterview, was er in seiner Karriere noch vorhat – und dass ihm Kuchen am besten schmeckt.

Philipp Walsleben – Daten und Fakten:
- Am 19. 11. 1987 in Potsdam geboren.
- Saß mit 11 Jahren erstmals im Rennsattel.
- Nach Mike Kluge ist er Deutschlands erfolgreichster Cross-Fahrer.
- Er gewann seit 2005 mehrere nationale Titel sowie Rennen der belgischen Superprestige- und Weltcup-Serie.
- Sein bislang größter Erfolg war der U23-WM-Titel 2009.

Was fasziniert Sie am Radsport?

An meine eigenen Grenzen zu gehen. Die unmittelbare Nähe zu den Zuschauern während der Cross-Rennen und das Puristische: Ein Mann und sein Rad.

Mein erstes Mal auf dem Rennrad …

… war 1998 auf einem alten Diamant-Rad meines Vereins RC Kleinmachnow mit Rahmenschaltung und Hakenpedalen. Es fühlte sich echt schnell an. Nur wusste ich noch nicht, dass ich das Ventil aufdrehen musste, um die Reifen aufzupumpen.

Was war Ihr erstes Rennrad?

Ein gebrauchter Kocmo-Titan-Rahmen mit Shimano-600-Gruppe für 2000 Mark. Ich bekam ihn 2000 zu Weihnachten.

Mein schönster Rennradmoment …

… war, als ich neun Jahre danach in Holland U23-Cross-Weltmeister wurde.

Und der schwärzeste Moment?

Der Schlüsselbeinbruch nach einem Sturz beim U23-Weltcup im belgischen Hofstade im Dezember 2007. Da war die Form mal eben dahin – und das unmittelbar vor den Meisterschaften.

Ihr Lieblingsrennen?

Der legendäre Koppenbergcross unweit von Oudenaarde in Belgien. Strecke und Stimmung dort sind überwältigend.

Wo radeln Sie am liebsten?

Lockere Radtouren mache ich am liebsten östlich von Potsdam in den Kleinmachnower
Kiebitzbergen.

Die ideale Verpflegung auf dem Rad …

… sind Kuchen vom Bäcker.

Haben Sie einen Glücksbringer?

Nicht wirklich. Bei einem Glücksbringer hätte ich Angst, Panik zu bekommen, wenn ich ihn einmal vergesse.

Nach der Ausfahrt ...

… geht’s erst mal an den Computer, dass muss ich zugeben.

Die größte Stil-Sünde auf dem Rennrad?

Im Profi-Geschäft kann man sich ja nicht immer aussuchen, welches Material man fährt. Aber ich würde auf schwarze Radschuhe lieber verzichten.

Lieber bergauf oder bergab?

Im Rennen fahre ich am liebsten bergauf. Beim Cross-Training ist es bergab allerdings viel lustiger.

In meiner Karriere will ich …

… herausfinden, wo in verschiedenen Disziplinen unter optimalen Bedingungen meine Grenzen liegen.

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