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RB 1012 Interview 5 Minuten mit Jürgen Tschan Tschan

Jürgen Tschan im RB-Interview

5 Minuten mit Jürgen Tschan

Jürgen Tschan war der erste deutsche Sieger von Paris–Tours. Im RoadBIKE-Kurzinterview verrät er, dass ihm heute Radtouren durch den Odenwald am meisten Spaß machen.

Jürgen Tschan – Daten und Fakten:
- Geboren am 17. Februar 1947 in Mannheim.
- Bereits als Amateur fuhr er sowohl Straßen- als auch Bahnrennen.
- So wurde er 1967 Deutscher Meister im Zweier-Mannschaftsfahren, zwei Jahre später VIze-Meister auf der Straße.
- Als erster deutscher Profi gewann Jürgen Tschan 1970 das Rennen Paris–Tours.

Was fasziniert Sie am Radsport?

Das hitzige Finale bei großen Rennen. Wegen der Funkverbindungen sind diese heute leider selten geworden.

Mein erstes Mal auf dem Rennrad ...

... war, als ich mit 14 Jahren und ohne Wissen meines Vaters bei einem sogenannten Ersten-Schritt-Rennen in Mannheim auf Anhieb Zweiter wurde.

Was war Ihr erstes Rennrad?

Ein Rik Super von Rickert, in den 70er-Jahren Deutschlands größter Rahmenbauer. Ich hatte es von selbst erspartem Geld gekauft. Unnötige Utensilien wie Gepäckträger und so weiter habe ich gleich abmontiert.

Mein schönster Rennrad-Moment?

… war ganz klar 1970, als ich als erster deutscher Fahrer das Rennen Paris–Tours gewinnen konnte.

Und der schwärzeste Moment?

Als ich mit 18 Jahren bei meiner ersten Teilnahme an der Deutschen Amateur-Meisterschaft in Villingen nur um Reifenbreite Zweiter wurde.

Ihr Lieblingsrennen?

Das ist das Frankfurter Sechstagerennen, welches ich auch dreimal gewinnen konnte. Unvergessen bleibt hierbei mein Sieg gemeinsam mit Didi Thurau – kurz nach seinem grandiosen Auftritt bei der
Tour de France 1977.

Wo radeln Sie am liebsten?

Alleine im Odenwald. Je nach Wetter fahre ich dann schon mal bis zu 4 Stunden über die zahlreichen Steigungen.

Die ideale Verpflegung auf dem Rad …

... sind für mich Sportriegel, die es heute überall zu kaufen gibt.

Haben Sie einen Glücksbringer?

Nein.

Nach der Ausfahrt geht’s als Erstes ...

... unter die Dusche. Danach genehmige ich mir schon mal ein Bier.

Die größte Stil-Sünde auf dem Rad?

Unrasierte Beine und Kniestrümpfe.

Lieber bergauf oder bergab?

Wenn es nach mir geht: Am liebsten immer im Renntempo bergauf. So habe ich übrigens auch früher als Radprofi schon immer trainiert.

Haben Sie einen Radsport-Tick?

Nein.

Heute will ich ...

... die Zeit auf meinem Rennrad einfach nur noch genießen.

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