Hennie Kuiper im RB-Interview

5 Minuten mit Hennie Kuiper

Weltmeister und Olympia-Sieger Hennie Kuiper schwärmt im RoadBIKE-Kurzinterview von seiner Heimat, den Niederlanden, und gesteht seine Schwäche für Obstkuchen.

Hennie Kuiper – Daten und Fakten:
- Wurde am 3. Februar 1949 in Denekamp/Niederlande geboren.
- Als Amateur gewann er Gold im olympischen Straßenrennen 1972.
- Bis 1980 gewann er mehr als 80 Rennen.
- Darunter die Straßen-WM 1975, Tour de Suisse, Flandern-Rundfahrt, Lombardei-Rundfahrt, Paris–Roubaix
und Mailand–San Remo.
- 1977 und 1980 belegte er jeweils Platz 2 bei der Tour de France.

Was fasziniert Sie am Radsport?

Dieses einzigartige Gefühl der Freiheit! Denn mit dem Fahrrad kann man praktisch alle Ziele erreichen.

Mein erstes Mal auf dem Rennrad ...

... war, als ich im Alter von 13 Jahren ein rasantes Radrennen in unserem Dorf erlebte. Ich begann danach sofort, auf ein eigenes Rennrad zu sparen.

Was war Ihr erstes Rennrad?

Ein No-Name-Renner in einer nicht sonderlich attraktiven hellbraunen Farbe.

Mein schönster Rennradmoment?

... war, trotz des brutalen Attentats palästinensischer Terroristen, der Gewinn der Goldmedaille bei den Olympischen Spielen 1972 in München.

Und der schwärzeste Moment?

Der Sturz bei der Tour de France 1978 während der Abfahrt vom Col du Granier. Einen Tag zuvor hatte ich noch in Alpe d’Huez gewonnen. Der Schlüsselbeinbruch bedeutete die vorzeitige Heimreise.

Ihr Lieblingsrennen?

Paris–Roubaix. Das ist ein Rennen, bei dem Charakterstärke und Durchsetzungsvermögen gefragt sind.

Wo radeln Sie am liebsten?

Es gibt unendlich viele faszinierende Gegenden für sportliche Radtouren. Aber am allerschönsten finde ich doch meine Heimatregion Twente.

Die ideale Verpflegung auf dem Rad...

... hängt vom Wetter ab. Aber für Obstkuchen bin ich immer zu haben!

Haben Sie einen Glücksbringer?

Mein Glücksbringer war meine Einstellung: Nach einem 100-prozentigen Training war ich mir sicher, dass ich fit war.

Haben Sie einen Radsport-Tick?

Außer meiner Trainingsbesessenheit? Nein, nichts Spezielles.

Nach der Ausfahrt geht’s als Erstes ...

... zuerst locker duschen. Und wenn ich mit Freunden unterwegs bin, gibt es dann noch ein geselliges kleines Pils.

Lieber bergauf oder bergab?

Bergauf fahren ist einfach das Größte.

In meiner Karriere will ich ...

... gesund bleiben und mit Menschen kommunizieren. Und ich will den Rennsport weiter promoten und verteidigen.

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