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Greg Van Avermaet im RB-Interview

5 Minuten mit Greg Van Avermaet

2011 fährt Greg Van Avermaet für das BMC-Racing-Team und, wenn es nach ihm geht, um den Sieg bei der Flandern-Rundfahrt. Der Allrounder im RoadBIKE-Kurzinterview.

Greg Van Avermaet – Daten und Fakten:
- Geboren am 17. Mai 1985 in Lokeren/Belgien.
- Als U23-Meister von 2006 wechselte er zum Lotto-Team, um bereits ein Jahr danach beim Memorial Rik Van Steenbergen zu siegen.
- 2007 gewann er je eine Etappe bei den Rundfahrten von Qatar und Wallonien.
- 2008 holte er Tagessiege bei der Belgien-Rundfahrt, der Tour de Wallonie und der Vuelta.
- Bei der WM 2010 wurde er 5.
- Ab 2011 fährt er für das BMC-Racing-Team.

Was fasziniert Sie am Radsport?

Der Kampf Mann gegen Mann und die Nähe zur Natur. Um einen großen Erfolg zu erzielen, braucht es auch einen starken Willen. Außerdem gefallen mir historische Radsportbilder und Geschichten. Davor war ich Torwart, aber der Radsport gibt mir ein ganz anderes Hochgefühl.

Mein erstes Mal auf dem Rennrad …

… war während den Sommerferien mit meinen Eltern, als ich 6 Jahre alt war. Dass ich später mal Rennsportler werden sollte, konnte ich damals nicht ahnen.

Was war Ihr erstes Rennrad?

Ein gebrauchtes, das ich von einem Onkel geschenkt bekam, ohne Markennamen.

Mein schönster Rennradmoment …

… war 2008 der Sieg in der Punktewertung bei der Vuelta und der Gewinn der „Flandrien-Jahrestrophäe“ vor Stijn Devolder, der in jenem Jahr immerhin die Flandern-Rundfahrt gewonnen hatte.

Und der schwärzeste Moment?

Bei der Belgischen Meisterschaft verpasste ich 2008 und 2009 als Vierter jeweils äußerst knapp das Siegerpodest, obwohl ich hätte gewinnen können. Aber der Massensturz beim Großen Scheldepreis 2009 in Schoten hatte es auch in sich.

Ihr Lieblingsrennen?

Die Ronde van Vlaanderen ist für uns Flamen das Maß aller Dinge.

Wo radeln Sie am liebsten?

Besonders gerne fahre ich auf dem Parcours der Ardennen-Klassiker zwischen Lüttich, Bastogne und Namür. Ein paar knackige Passagen der Flandern-Rundfahrt, wie zum Beispiel Bosberg oder Berendries, tun es auch. Ebenso die Ebene entlang der Schelde.

Die ideale Verpflegung auf dem Rad …

… sind für mich während des Trainings Sandwiches mit Honig, Käse, Schinken und Marmelade. Gels und Energieriegel esse ich nur im Rennen.

Haben Sie einen Glücksbringer?

Ja, ein Medaillon meiner Mutter am Helm. Das macht mich sicherer.

Nach der Ausfahrt …

… geht es für mich sofort und kerzengrade unter die Dusche. Danach fühle ich mich einfach wohler und kann ganz entspannt ein schönes Essen genießen.

Die größte Stil-Sünde auf dem Rennrad?

Während des Rennens Trinkflaschen, leere Gel-Verpackungen und Verpflegungstaschen respektlos in die Natur zu werfen.

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