RB 0511 Interview 5 Minuten mit Didi Thurau Augenklick Roth

Didi Thurau im RB-Interview

5 Minuten mit Didi Thurau

Didi Thurau entfachte im Sommer 1977 eine stürmische Radsportbegeisterung in Deutschland. Heute interessiert sich der „blonde Engel“ allerdings eher für Tennis.

Didi Thurau – Daten und Fakten:
- Wurde am 9. 11. 1954 in Frankfurt/Main geboren.
- Mit neun Jahren startete er zu seinem ersten Hobbyrennen, das er gleich gewann.
- Bevor er 1974 Profi wurde, hatte er bereits mehrere nationale Titel erobert.
- Zu seinen größten Erfolgen zählen Siege in Zürich und bei Lüttich–Bastogne–Lüttich sowie der 5. Platz bei der Tour der France 1977.

Was fasziniert Sie am Radsport?

Ganz besonders die Tour de France. Dieses Rennen ist einfach ein Mythos, der mich bereits während meiner Jugend fesselte. Ebenso wie die großen Stars von damals, wie zum Beispiel Eddy Merckx oder Rudi Altig.

Mein erstes Mal auf dem Rennrad …

… war 1964 bei einem sogenannten Ersten-Schritt-Rennen am Henninger Turm. Da habe ich gleich gewonnen.

Was war Ihr erstes Rennrad?

Ein Coppi, mit silbernen und blauen Muffen und Campa-Ausstattung. Ich habe es von meinem eigenen Geld bezahlt. Das hat mich unheimlich stolz gemacht.

Mein schönster Rennradmoment …?

… war klar die Tour de France 1977. Leider war ich zu diesem Zeitpunkt noch viel zu unerfahren, speziell im Hochgebirge. Obwohl ich bereits bei Paris–Nizza die ersten Cols befahren hatte, waren die schweren, hochsommerlichen Bergetappen bei der Tour gegen so gewitzte Gegner wie Merckx, Van Impe oder Kuiper leider noch ein bisschen zu heftig für mich.

Und der schwärzeste Moment?

Die WM 1979 in Valkenburg. Die Gewissheit, der Stärkste zu sein und dann nur Zweiter zu werden – das war brutal.

Ihr Lieblingsrennen?

Eindeutig: Lüttich–Bastogne–Lüttich. Das Streckenprofil des Ardennen-Klassikers ist äußerst selektiv – und hart bis zum Schluss.

Wo radeln Sie am liebsten?

Gar nicht mehr. Obwohl doch, sogar täglich – mit dem Mountainbike zum Tennisplatz, wo mein Sohnes Urs spielt. Das sind dann jeweils zwei Kilometer hin und zwei zurück.

Die ideale Verpflegung auf dem Rad …?

…wären für mich – wenn ich noch sportlich Fahrrad fahren würde – Powerriegel. Gels sind auch ganz praktisch.

Haben Sie einen Glücksbringer?

Nein. Hatte ich nie.

Die größte Stilsünde auf dem Rennrad?

Eine falsche Sitzposition.

Lieber bergauf oder bergab?

Beides. Wenn ich gute Beine hatte, dann lieber bergauf. Dank meiner Bahnerfahrung düste ich aber auch gerne die Cols runter.

In meiner Karriere will ich …

… nichts mehr, die ist vorbei. Ich wünsche mir, dass mein Sohn Urs ein top Tennisspieler wird. Talent und Ehrgeiz hat er.

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