So wechselst du deine Rennrad-Kette Björn Hänssler
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Rennrad-Kette selber wechseln

Rennrad-Werkstatt: Kette wechseln So wechselst du deine Rennrad-Kette

Eine gelängte Kette verschleißt den Antrieb – das kann teuer werden! Wir erklären, wann es Zeit ist, zu reagieren – und wie du die Kette wechselt.

Der Antriebsstrang ist ein echtes Arbeitstier: Mit jeder Pedalumdrehung steht er – je nach Krafteinsatz mal mehr, mal weniger – unter Last. Die Arbeit geht natürlich nicht spurlos an den Parts vorüber: Als Erstes längt sich in der Regel die Kette. Ist sie verschlissen, leiden auch die anderen Komponenten wie Ritzel, Kettenblätter und Schaltröllchen. Dabei geht Kettenpflege und -wechsel ganz einfach: Zum einen hält eine Kette mit regelmäßiger Reinigung und Schmierung bedeutend länger. Zum anderen lässt sich mit einer Verschleißlehre der Alterszustand der Kette recht schnell und einfach überprüfen.

Wenn du deine Kette dann rechtzeitig tauschst, springt der Verschleiß nicht auf Kassette und Kettenblätter über – das spart auf Dauer auch noch Geld. Denn während eine neue Kette vergleichsweise günstig kommt, werden beim Kompletttausch des gesamten Antriebsstrangs schnell mal mehrere Hundert Euro fällig. Wer seine Kette pfleglich behandelt, schafft bis zu 5000 Kilometer – und mehr – mit einer Kette.

Ein tiefschwarzer Antrieb hingegen, an dem sich die Ölreste mit dem Schmutz der Straße verklumpen, geht bedeutend früher in die Knie. Zudem lohnt die Reinigung gleich mehrfach. Nicht nur dass ein sauberer Antrieb besser aussieht und surrend leicht läuft, auch das gefürchtete "Wadentattoo" vom Kettenblatt bleibt bei versehentlicher Berührung aus.

In der Fotostrecke zeigen wir Schritt für Schritt wie es geht:

Björn Hänssler
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