Im Test: Fulcrum Speed 25 Laufradsatz

Test: Superleichter Fulcrum Speed 25 Laufradsatz

Leichter 1300-Gramm-Laufradsatz für's Rennrad Im Test: Fulcrum Speed 25 Laufradsatz

Nur 1300 Gramm für den kompletten Laufradsatz! Die Speed 25 DB von Fulcum bieten ein vielversprechendes Kletter-Setup für Bergfahrer. Können sich die leichten Laufräder auch abseits steiler Rampen in der Praxis beweisen? ROADBIKE hat den Laufradsatz ausgiebig getestet.

Am Berg kann das Material gar nicht leicht genug sein. Fulcrums Speed 25-Laufräder bringen gerade mal exakte 1331 Gramm auf die ROADBIKE-Waage – verfüherisch leicht also für einen Disc-Laufradsatz. Und die ideale Wahl zum Klettern. Das ungelochte Felgenbett mit 21 Millimetern Innenmaulweite kommt ohne Felgenband und erlaubt die Clincher- sowie Tubeless-Montage. Passende Tubeless-Ventile liefert Fulcrum dazu gleich mit.

Montage der Tubeless-Reifen mit Tücken

Bei der Tubeless-Montage zeigen sich die Räder aber teils etwas störrisch. Am Vorderrad gelingt die Montage noch einwandfrei und mit der herkömmlichen Standpumpe. Am Hinterrad mit asymmetrischer Felge war hingegen bei mehreren Reifenmodellen ein Tubeless-Booster nötig, ehe der Reifen unter das Felgenhorn sprang – kein Drama, aber eben auch nicht kinderleicht.

Den Laufradsatz gibt es ausschließlich für Scheibenbremsen.

Die Fulcrum-Laufräder im Praxistest

Dafür überzeugen die Disc-only-Wheels im Dauereinsatz vollends: Egal ob dreimal auf den Mont Ventoux, durch die französischen Alpen, beim Ötztaler Radmarathon oder auf bergigen Trainingsrunden vor der Haustür – der Carbon-Satz beschleunigt agil und hält dank nur 26 mm Felgenhöhe auch in rauschenden Abfahrten bei Wind stets die Spur.

Zudem laufen die Keramiklager nahezu widerstandslos, was auch auf flachen Streckenabschnitten Fahrspaß garantiert. Schnelle Kurven nehmen die Fulcrum Speed 25 sicher und präzise, da sie dem Lenkimpuls gehorsam folgen.

Hinterradlager am Speed 25 hat Spiel

Das Lagerspiel lässt sich nach dem Öffnen der kleinen Inbus-Schraube an der Nabe einstellen.

Bei jeweils 24 Speichen beziffert Fulcrum das maximale Systemgewicht mit 120 Kilogramm, Freiläufe gibt es wahlweise für Shimano, Sram und Campa. Einziger Kritikpunkt auf den knapp 2500 Testkilometern: Nach ca. 500 Kilometern zeigte das hintere Lager etwas Spiel, das Hinterrad "klapperte" bei Unebenheiten im Straßenbelag.

Dank der kleinen Schraube am Hinterrad lassen sich die Fulcrums jedoch leicht warten, das Lagerspiel war in Nullkommanix behoben. Wer vor dem satten Preis von 2186 Euro nicht zurückschreckt, erhält mit den Fulcrums (hier Fulcrum Speed 25 direkt im Partnershop bestellen) einen Laufradsatz für Bestzeiten am Berg – und Fahrspaß bei hohen Geschwindigkeiten.

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