Donelly PDX WC Cyclocross Reifen Test Sebastian Hohlbaum
Donelly PDX WC Cyclocross Reifen Test
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Donelly PDX WC Cyclocross Reifen Test 7 Bilder

Test: Donelly PDX WC Cross-Reifen

Der Cyclocross-Reifen PDX WC von Donelly im Test

33 mm, tubeless-ready, ordentlich Grip: Der Cyclocross-Reifen Donelly PDX WC im Langzeittest.

DIe Traditionsmarke Donelly (früher: Clement) ist eine feste Größe im Cyclocross-Sport. Der neue PDX WC ist eine Neuauflage des ursprünglichen Schlauchreifens PDX und kommt jetzt als Tubeless-Clincher mit leichter Karkasse

Donelly PDX WC Cyclocross Reifen Test
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Der PDX WC wird in Europa hergestellt.

Der neue Donelly PDX WC

Rechtzeitig zur Cross-Saison 2019/2020 hat Donelly im September 2019 den neuen PDX WC vorgestellt. Die WC-Version (World Cup) des PDX wird in Europa handgefertigt. Sie soll leichter als die normale Clincher-Version des PDX sein. Außerdem baute die Standard-Version des PDX Clincher etwas breiter als die angegebenen 33 Millimeter. Für Hobby-Fahrer kein Problem, bei UCI-lizenzierten Cross-Rennen sind allerdings nur maximal 33 Millimeter Reifenbreite erlaubt.

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362 Gramm zeigt die ROADBIKE-Waage.

Auch beim Gewicht hat der PDX WC etwas abgespeckt. 362 Gramm zeigt die ROADBIKE-Waage an. Beide Reifen waren etwas leichter, als die von Donelly angegebenen 366 Gramm.

Donelly PDX WC im Praxistest

Der PDX WC musste sich in der Saison 2019 bei mehreren Renn-Einsätzen und auf Trainingsfahrten bewähren. Doch vor der ersten Ausfahrt kommt bekanntlich ja das Setup. Der Donelly Reifen ließ sich problemlos auf die DT Swiss R23 DB Felgen aufziehen. Und auch das Tubeless-Setup erfolgte, dank eines Kompressors, ohne Probleme. Zusammen mit dem Race Sealant von Stans NoTubes waren die Reifen ab der ersten Minute dicht.

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Die Noppen bilden in der Reifenmitte eine dünne Lauffläche.

Die PDX WC rollten für so stark profilierte Reifen erstaunlich gut. Auf Gras, Schotter und schlammigen Trails war beim Geradeausfahren kein "gehoppel" von den Noppen zu spüren. Auf Asphalt machte sich das starke Profil etwas mehr bemerkbar, aber der Reifen ist schließlich für den Offroad-Einsatz gemacht.

Sobald es zur Sache geht, zeigt der PDX WC, was in ihm steckt. Vor allem beim Kurvenhalt und beim Fahren an Hängen konnte der Donelly-Reifen glänzen. Mit ihm war ein subjektiv höheres Kurventempo möglich, als bei der Konkurrenz. Zu verdanken ist das dem aggressiven Noppen-Profil an den Seiten der Lauffläche.

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Gibt gut Grip: Das Profil des Donelly PDX WC.

Zum guten Grip trägt natürlich bei, dass man die Tubeless-Version des PDX mit wenig Druck fahren kann, ohne Durchschläge zu riskieren. Selbst niedrige Luftdrücke von knapp unter 2 bar waren kein Problem.

Auch bei der Abnutzung machte der Donelly PDX WC eine gute Figur. Nach ca. 600 km im Renn- und Trainingskilometern sind die Noppen noch intakt. Auch am Hinterreifen sind dank weniger Asphalt-Kilometer kaum Abnutzungserscheinungen zu erkennen.

All der Grip und das geringe Gewicht kommen leider nicht ganz günstig. Für den Donelly PDX WC werden laut Liste 79,99 pro Reifen fällig, im Internet gibt es den Reifen schon zwischen 50 und 60 Euro.

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