Toskana: Rennrad-Klassiker in Italien

Kurz und kompakt: Alle Infos zum Rennrad-Paradies Toskana

Wer die einmalige Landschaft der Toskana per Rennrad erobern will, braucht Kraft in den Beinen, denn die Straßen führen ständig auf und ab.

Übersichtskarte Toskana (für Großansicht auf die Karte klicken)

Fakten: Die Toskana grenzt im Norden an Ligurien und die Emilia-Romagna, im Osten an die Marken und an Umbrien sowie im Süden an Latium.

Charakter: Hohe Berge gibt es in der Toskana nicht, durch das hügelige Gelände sammeln Rennradfahrer dennoch reichlich Höhenmeter.

Anreise: Wer mit dem Auto aus Süddeutschland – von München rund 700 Kilometer – kommt, muss über den Brenner. Weiter geht es dann über Modena, Bologna und Florenz ins Herz der Toskana. Flugzeuge landen in Florenz und Pisa.

Beste Reisezeit: Herbst und Frühjahr eignen sich am besten für Rennradtouren. Die Temperaturen sind dann angenehm mild. Im Sommer ist es oft zu heiß, im sehr feuchten Winter kann es auf unter zehn Grad abkühlen.

Besonderheiten: Die Region um Siena hat ein gut erhaltenes Netz alter Schotterstraßen, die sogenannten „weißen Straßen“ – die Wege zur ursprünglichen Toskana. Gemeinsam mit den Zypressen repräsentieren sie das typische Bild der Provinz.

Karte: Touring Club Italiano, 1:200000, Blatt 7: Toscana, ISBN, 88-365-2830-9, 7 Euro.

Infos: Auf www.toskana.net können Sie sich nicht nur über die Region informieren, sondern auch Ihre Unterkunft buchen. Hotels in Siena sind oft teuer, günstige Zimmer gibt es außerhalb, z.B. Il Pozzo di Radi (www.ilpozzodiradi.it). Preis: 35 Euro.

16.11.2009
Autor: Heiko Mandl
© RoadBIKE
Ausgabe 02/2009