Das neue Trek Madone SLR - Die ultimative Rennmaschine?

Video: RoadBIKE/Trek
Trek verspricht die ultimative Rennmaschine für das neue Madone SLR - es soll mit besserer Aerodynamik, einer optimierten Geometrie und mehr Komfort punkten.

Trek verspricht nicht weniger als die ultimative Rennmaschine für die neueste Generation des Madone. Das neue Madone SLR soll mit besserer Aerodynamik, geringem Gewicht und - Überraschung - deutlich verbesserter Federung bei Rennfahrern punkten. Rahmen und Gabel gibt es für Disc- oder Felgenbremse – letztere ist beim neuen Madone SLR hinter den Gabelscheiden und den Sitzstreben integriert. Aero total!

Foto: Trek Trek Madone SLR Disc

Neue Geometrie, justierbare Federung

Ebenfalls neu für alle Madone SLR ist die für Rennsportler optimierte H1.5-Geometrie – der Stack liegt laut Trek ungefähr zwischen den Werten der bisherigen H1- und H2-Geometrie.

Eine wesentliche Neuerung bei der neuesten Generation des Profisportlers Madone SLR ist auf den ersten Blick gar nicht zu sehen: Eine in der Härte einstellbare Iso-Speed-Federung am Heck, ähnlich der am Domane. Um die Aerodynamik nicht zu beeinträchtigen, ist die Justierung der Federhärte beim Madone SLR allerdings in der Unterseite des Oberrohrs untergebracht – und nicht im Sitzrohr wie beim Domane SLR. Am Knotenpunkt von Ober- und Sitzrohr sowie der Sattelstütze sitzt ein Lager, über das die Stütze vertikal federn kann. Bis zu 17 Prozent soll sie die vertikale Nachgiebigkeit verbessern – auf Wunsch kann das Heck aber auch weniger federn als beim bisherigen Madone SLR.

Foto: Trek Trek Madone SLR Disc

Justierbares Aero-Cockpit

Ebenfalls komplett neu ist beim Madone SLR das aerodynamisch optimierte Cockpit, bei dem die Neigung des Lenkers justierbar ist. Um bis zu 5 Grad lässt sich die Neigung des Lenkers verstellen. Zudem soll auch diese Verbindungsstelle die vertikale Nachgiebigkeit verbessern.

Trotz dieser Neuerungen, die ein gewisses Mehrgewicht bedeuten, soll das neue Madone SLR in der Felgenbrems-Version nicht mehr wiegen als sein Vorgänger: 7,1 Kilo gibt Trek für das Topmodell an. In der Disc-Version soll das Gewicht bei rund 7,5 Kilo liegen.

Angeboten wird das neue Madone SLR wahlweise mit Shimanos Dura-Ace Di2 oder Srams Red eTap, zudem lässt sich das neue Madone SLR in Treks Konfigurator Project One mit zahlreichen Ausstattungsoptionen und unzähligen Designs nach Wunsch konfigurieren.

Foto: Trek Trek Madone Aero-Rennrad 2019

Madone SL überarbeitet

Überarbeitet wurde auch das Madone SL – das viele technische und optische Features des bisherigen Topmodells Madone SLR übernommen hat.

Wie bei Trek üblich sollen die neuen Modelle des Madone SLR und Madone SL zeitnah in den Handel kommen.

06.07.2018
Autor: Felix Böhlken
© RoadBIKE