Sram Force eTap AXS: zweite 12-fach Elektro-Gruppe von Sram

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Foto: Sram Sram Force eTap AXS 12-fach Rennradschaltung

Sram Force eTap AXS HDR

Kabellos elektronisch, 12-fach, hydraulische Disc: Die neue Force von Sram bietet viele Features der teureren Red .

Sram Force eTap AXS Rim Brake

Sram bietet die neue Force 12-fach auch in einer Version für Felgenbremsen.

Alternative Antriebe

Neben der klassischen Version mit zwei Kettenblättern bietet Sram die Force auch mit Einfach-Kurbel an: Verfügbar sind Kettenblätter mit 36, 38, 40, 42, 44 und 46 Zähnen.

Alternative Antriebe

Darüber hinaus gibt es eine Einfach-Aero-Kurbel mit 48 Zähnen für Zeitfahrmaschinen. Alle Kurbeln sind optional mit Leistungsmessung erhältlich.

Zweifach-Kurbel

Die Kurbel mit zwei Kettenblättern gibt es in zwei Kettenblatt-Kombinationen: 48/35 und 46/33.

Optionale Leistungsmessung

Alle Force-Kurbeln können auch mit Leistungsmessung nachgerüstet werden. Dafür wird die Anschaffung eines Spiders notwendig, Kostenpunkt 599 Euro. Die Leistungsmessung erfolgt für linkes und rechts Bein separat, die CR2032-Knopfzellenbatterie kann selbständig ohne Werkzeug getauscht werden - Sram verspricht mindestens 200 Stunden Laufzeit.

Umwerfer

Stahl statt Alu: Das Material des Umwerferkäfigs ist ein Beispiel dafür, wie die Gewichts- und Preisunterschiede zwischen Red und Force AXS entstehen.

Kassette

Schwarz und schön: Ist die neue Force-Kassette die Rettung für Putzmuffel? Wir werden es ausprobieren. Erhältlich sind die Abstufungen 10-26, 10-28 und 10-33.

Schaltbremshebel

Die Disc-Hebel haben die gleiche Ergonomie wie bei der Red.

Schaltwerk

In Schaltwerk und Umwerfer arbeiten die gleichen Stellmotoren und Elektronik wie bei der Red. Im Inneren des Schaltwerks arbeitet auch bei der Force ein Flüssigkeitsdämpfer, der die Kettenspannung konstant hoch halten soll.

Bremsscheiben

Der neue Rotor kommt mit abgerundeten Kanten und ist mit allen Sram-Scheibenbremsen kompatibel.

Bremssattel

Der Bremssattel wurde neu entwickelt, besteht aus zwei Teilen und verfügt über dieselbe Technologie wie das Red-Pendant. Im Gegensatz gibt es die Force-Ausführung aber "nur" für Flat-Mount-Befestigung (Red = Flat & Post Mount).

Felgenbremse

Alternativ bietet Sram die Force eTap auch für Felgenbremsen an. Der Bremskörper wurde überarbeitet und bietet jetzt Platz für bis zu 28mm breite Reifen.

Felgenbrems-Hebel

Die dazu gehörigen Schaltbremsgriffe erinnern stark an jene der Red, die Hebel bestehen aus Carbon.

Flattop Kette

Die optisch auffällige Kette soll haltbarer und leiser sein. Die Red-Kette kommt mit Hohlnieten, die Force-Kette nicht.

Bremsanlage

In der Praxis funktioniert die Sram-Scheibenbremse hervorragend: hohe Bremskraft, geringe Bedienkräfte, gute Dosierbarkeit.

Verschiedene Schaltmodi

Per App lässt sich einrichten, ob der Fahrer alle Schaltvorgänge selbst tätigt oder ob die Schaltung einige übenimmt. Im Vollautomatisierten Modus entscheidet die Schaltung selbst, ob sie nur hinten Ritzel oder auch vorne Kettenblätter wechselt.

Handschmeichler

Die Hebel liegen sehr gut in der Hand, die Schalttasten sind groß und liefern definierte Rückmeldungen. Anders als bei den Red-Hebeln kann bei der Force pro Seite aber nur ein zusätzlicher Schaltknopf (Blip) angeschlossen werden (Red = zwei).

Zackiges Schalten

Schaltbefehle werden zügig vom Schaltwerk oder Umwerfer umgesetzt. Die von der vorherigen eTap-Generation bekannte "Schrecksekunde" ist verschwunden.

Erster Fahreindruck

Sehr gut ist der erste Fahreindruck: Wie bei der Red gehen die elektronischen Schaltvorgänge sehr schnell vonstatten – nach subjektivem Eindruck liegen sie auf Augenhöhe mit den kabelgebundenen Systemen Di2 von Shimano und EPS von Campagnolo.

Erster Fahreindruck

Manchen Fahrer mag angesichts der kleinen Kettenblätter die Sorge umtreiben, dass bei hohem Tempo die Gänge fehlen. Diese ist nach RB-Eindruck unbegründet: Dank des kleinen 10er-Ritzels am Hinterrad ist das zur Verfügung stehende Gangspektrum sogar größer als bei den bisher bekannten Antriebs-Kombinationen.
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