CeramicSpeed DrivEN: Antreibskonzept ohne Kette

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Foto: Daniel Geiger CeramicSpeed DrivEN Antreib Konzept ohne Kette

CeramicSpeed DrivEN: Antreibskonzept ohne Kette

Die dänische Firma CeramicSpeed ist dafür bekannt, Reibungsverluste am Antrieb reduzieren zu wollen. Mit einer neuen Antriebsstudie haben sie auf der Eurobike 2018 das ganze auf die Spitze getrieben: Die Kette ist weg. 

Antriebswelle statt Kette

Stattdessen wird über insgesamt 21 Keramik-Kugellager eine Antriebswelle aus Carbon angetrieben. 

Nur ein Kettenblatt

Die Zähne des Kettenblatts sind beim DrivEN nicht nach oben, sondern nach innen gerichtet. Sie greifen in einen Kugellagerring, der eine Antriebswelle antreibt.

Keramiklager statt Schaltröllchen

Hinten sitzen auch 21 Keramikkugellager an der Antriebswelle, die die Kassette und so das Hinterrad antreiben.

Neuer Rennrad-Rahmen für das DrivEN

Das System ist nicht mit herkömmlichen Rahmen kompatibel, da an diesen die Kettenstrebe der Antriebswelle im Weg ist.

Elektronische Schaltung

Für die Schaltung würde in der Antriebswelle ein Elektromotor eingebaut, der per Funk gesteuert wird. Dieser verschiebt den hinteren Kugellagerring an der Welle entlang, um die Gänge zu wechseln.

18 Monate Entwicklungszeit

Die Entwicklung des DrivEn-Konzepts startete vor mehr als 18 Monaten, als CeramicSpeed die amerikanische Firma Friction Facts aufkaufte. Das Ziel: Ein zu 99 Prozent effektiver Antrieb.

Eurobike Award für DrivEN

Auf der Eurobike 2018 hat der DrivEN Antrieb einen Eurobike Award gewonne und zog viel Aufmerksamkeit auf sich.
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