Alternativtraining: Die besten Tipps für die Wintersaison

Fit mit Jan Frodeno

Sieger werden im Winter gemacht: In RoadBIKE gibt der Triathlon-Olympiasieger von Peking Tipps, wie Sie mit Alternativtraining die Grundlage für eine erfolgreiche neue Saison legen.

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Triathlon-Olympiasieger Jan Frodeno ist nicht nur ein Top-Rennradfahrer.

Sobald die Temperaturen in den einstelligen Bereich sinken, ist es für viele Rennradfahrer Zeit, sich nach Alternativen umzusehen: Dann werden die Laufschuhe geschnürt und die Badehose aus dem Schrank gekramt. Nicht immer fällt der Wechsel leicht: Zu schnell, zu viel, zu schwer – das sind nur einige Fehler, die Rennradfahrer beim „Fremdgehen“ machen.

Als Triathlet beherrscht Olympiasieger Jan Frodeno den perfekten Wechsel: Der Saarländer fühlt sich nicht nur auf dem Rad wohl, sondern bringt auch beim Laufen und Schwimmen Spitzenleistungen.

In RoadBIKE erklärt der 27-Jährige, wie Sie mit Trainingsalternativen Ihre Form im Winter halten und an Ihren Schwächen arbeiten können. „Der Winter ist die beste Zeit, um muskuläre Dysbalancen, die sich durch die monatelang gleichen Bewegungsmuster eingeschlichen haben, auszugleichen und vernachlässigte Muskeln aufzutrainieren “, sagt Frodeno.

Aber, bitte schön, langsam: Übertriebener Ehrgeiz schadet nur. Wer sich jetzt auf die Jagd nach Rekorden macht, riskiert Übertraining und Verletzungen. „Ziel ist es, die Grundlagenausdauer zu stabilisieren oder gar zu verbessern, sowie den Körper mit neuen Übungen aus der Routine zu führen“, erklärt Jan Frodeno.

So verbessern Sie ganz nebenbei auch Ihre Laune, denn mit Ausdauertraining unter freiem Himmel geben Sie einem Stimmungstief, verur-sacht durch mangelndes UV-Licht und zu wenig Sauerstoff, keine Chance. Weitere positive Effekte: Sie setzen weniger Pfunde an, die Kalt-Warm-Reize stimulieren das Immunsystem und bringen die körpereigenen Abwehrkräfte auf Trab.

Am besten starten Sie im ausgeruhten Zustand ins Wintertraining: Wer also eine anstrengende Saison hinter sich hat, kommt um eine Pause nicht herum. Auch der Olympiasieger tritt kürzer: „Nutzen Sie die Zeit und widmen sich für drei bis vier Wochen den Dingen, die sonst zu kurz kommen. Genießen Sie die freie Zeit, und beginnen Sie erst wieder mit dem Training, wenn Sie wieder Lust auf Sport haben.“

Damit der Spaß nicht schon am Anfang auf der Strecke bleibt, sollten Sie Umfang und Intensität langsam steigern und dem Rat von Trainern, Experten und erfahrenen Sportlern vertrauen. Exklusiv für RoadBIKE gibt Jan Frodeno Tipps fürs Alternativtraining, damit Sie fit durch den Winter kommen.

03.11.2009
Autor: Miriam Mandt
© RoadBIKE
Ausgabe 11/12/2008