Die Parts der neuen Shimano Dura-Ace im Überblick

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Foto: Studio Nordbahnhof Shimano Dura-Ace 2013

Shimano Dura-Ace: Schaltwerke

Äußerst geschmeidig bedienen sowohl das mechanische (links) wie auch das elektronische Schaltwerk die neue 11-fach-Kassette. Die Mechanik ist dabei so ausgelegt, dass der Kraftaufwand für den Schaltvorgang auf allen Ritzeln annähernd gleich bleibt.

Shimano Dura-Ace: Umwerfer

Der Leichteste: Nur 63 Gramm – Shimano bietet den leichtesten mechanischen Serienumwerfer an. Der arbeitet so schnell, dass er fast an seinen elektronischen Bruder herankommt. Das Di2-Modell ist schlanker als sein Vorgänger, arbeitet aber genauso präzise.

Shimano Dura-Ace: Schalthebel

Schmeichler: Die Ergonomie der Hebel war bei Shimano nicht immer unumstritten. Nun liegt der mechanische Hebel eben so schlank und angenehm in der Hand wie die bewährte Di2-Version. Neuerung: Die Blende am Bremshebel muss zum Wechseln des Zugs nicht mehr abgeschraubt werden. Zudem lässt sich die Griffweite jetzt per Schraube verstellen. Auch die Hebelwege und der Kraftwaufwand fürs Schalten wurden deutlich verringert.

Zubehör für die Dura-Ace-Gruppen: Interner Akku

Die Zeiten des aufälligen Akkus am Unterrohr oder an der Kettenstrebe sind vorbei. Künftig verschwindet der Di2-Akku (im Foto oben) auf Wunsch in der Sattestütze. Seine Kapazität entspricht dem seines externen Pendants. Geladen wird er per USB-Anschluss am Verteiler vorn unter dem Vorbau (unten).

Zubehör für die Dura-Ace-Gruppen: Elektronische Schalthebel

Ob am Oberlenker, vorn am Triathlon-Aufsatz oder aus der Sprint-Haltung – die neue Dura-Ace Di2 erlaubt den Gangwechsel aus so ziemlich jeder Griffposition. Dafür bietet Shimano spezielle Schalthebel für Bergfahrer, Sprinter und Triathleten an. Mehrere Zusatz-Shifter lassen sich gleichzeitig verbauen – solange noch Steckanschlüsse frei sind.

Zubehör für die Dura-Ace-Gruppen: Laufradsätze

Wer eine 11-fach-Schaltgruppe fahren möchte, braucht auch 11-fach-kompatible Laufräder. Entsprechend hat Shimano mit dem Systemwechsel auch eine ganze Armada neuer Laufräder vorgestellt. Vom leichten Modell für Bergziegen bis hin zum wuchtigen Carbon-Aero-Laufrad mit 75-Millimeter-Felge. Die Räder gibt es als Version für Schlauchreifen oder als Drahtreifenvariante (Clincher). Zudem steht mit dem C24 TL sogar ein Tubeless-Modell zur Wahl.

Zubehör für die Dura-Ace-Gruppen: Pedale

Passend zur Gruppe gibt’s auch ein neues Dura-Ace-Pedal. Das PD-9000 besteht aus Carbon-Verbundwerkstoff und erinnert optisch an den Vorgänger. Neu ist die optional 4 Millimeter breitere Achse für mehr Abstand zur Kurbel. Dazu bringt Shimano – ebenfalls auf Wunsch –blaue Cleats mit weniger seitlichem Spiel als bei den bewährten gelben Modellen.

Zubehör für die Dura-Ace-Gruppen: Bremse

Schnell und sicher verzögern oder zum Stillstand kommen – die neuen Dura-Ace-Stopper erlauben dank Zweigelenkkonstruktion und reibungsoptimierten Zügen eine noch bessere Dosierung der Bremskräfte. Optional gibt es zudem die BR-9010 Direct-Mount-Bremse. Sie lässt sich an Aero-Rennern oder Zeitfahrrädern auf speziellen Sockeln montieren.
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