10 goldene Regeln des Bikepackings

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Foto: Nick Rotter (Instagram: @unick_adventures) © Nick Rotter (Instagram: @unick_adventures)

Bikepacking-Know-how 10 goldene Regeln des Bikepackings

Bikepacking ist gerade schwer in Mode. Damit Ihr nicht alle Fehler wiederholt, die wir schon gemacht haben, gibt's hier die zehn goldenen Regeln des Bikepackings.

1

Sei kein Idiot

Die meisten Bikepacker haben einen gemeinsamen Antrieb. Rauskommen, in der Natur unterwegs sein, die Welt entdecken, abschalten. Dabei spielt auch das Verhalten im Einklang mit Umwelt und Natur eine wesentliche Rolle. So erscheint dir vielleicht nicht jedes Durchfahrtsverbot sinnvoll, darüber nachdenken solltest du aber in jedem Fall. Und dass du deinen Müll nicht irgendwo liegen lässt, dürfte ohnehin selbstverständlich sein.

2

Kenne dein Material

Je nachdem, wo du unterwegs bist, musst du dich beim Bikepacking-Trip vor allem auf eins verlassen können: auf dich! Deshalb solltest du nicht nur deine eigenen Grenzen kennen, sondern auch dein Material. Irgendwann wirst du einen Reifen flicken, eine Kette nieten oder ein Laufrad zentrieren müssen. Pro-Tipp: Spendier dir vor richtig großen Reisen einen Schrauber-Workshop.

3

Weniger ist mehr

Egal ob früher bei der Klassenfahrt oder heute beim Urlaub – immer wollen wir zu viel mitnehmen. Aber speziell im Gelände kann starkes Übergewicht im System echt an die Substanz gehen. Deshalb: Packe leicht und nimm nur mit, was du auch wirklich, wirklich brauchst. Tipp: Für kürzere Trips gibt es auch kleinere Bikepacking-Taschen. Wir haben 6 Taschen-Sets für verschiedene Einsatzzwecke getestet.

4

Setze auf kleine Helfer

Es gibt auf einer Tour immer wieder Momente, wo mal etwas anders zu verstauen oder schnell notdürftig zu reparieren ist. In solchen Fällen können kleine Helfer wie spezielle Gummi-Straps, Kabelbinder oder Tape unheimlich praktisch sein.

5

Schütze deinen Rahmen

Ja, Bikepacking-Taschen sind echt praktisch. Aber sie können dir im Dauereinsatz auch echt den Lack am Rad ruinieren. Deshalb sorgt der kluge Bikepacker vor und schützt sein Rad, indem er an neuralgischen Stellen am Rahmen entsprechende Schutzaufkleber anbringt.

6

Plane deine Strecke

Bevor es losgeht, solltest du zumindest eine grobe Idee deiner Route haben. Speziell natürlich in Regionen, in denen du längere Distanzen absolvieren musst, ohne deine Vorräte auffrischen zu können. Aber übertreibe es nicht mit der Planung und lasse noch Raum für spontane Entscheidungen. Sie sind das Salz in der Bikepacking-Suppe.

7

Sei bereit für den Notfall

Klar, du willst auf dem Rad abschalten. Zumindest für den Notfall solltest du aber ein Handy an Bord haben – oder zumindest einen GPS-Tracker zum Ermitteln deines Aufenthaltsortes. Und klar: Irgendwen solltest du vielleicht sicherheitshalber auch über deine großen Pläne informieren.

8

Dusch dich mal!

Oder wasch dich zumindest. So ganz solltest du Hygiene jedenfalls nicht vergessen. Du kannst deine Tour etwa so planen, dass zwischendurch mal ein Sprung in einen Fluss oder See möglich ist. Oder du streust eine Übernachtung am Campingplatz ein. Und Feuchttücher für die gelegentliche Katzenwäsche gehören sowieso ins gut sortierte Reisegepäck.

9

Teste dein Set-up

Alles bereit für die große Tour? Dann wird es Zeit für einen letzten Testlauf. Bepacke dein Rad wie für die echte Tour und drehe eine etwas ausgedehntere Testrunde. So merkst du, ob erst mal alles passt. Auch dein Nachtlager mit Zelt und mehr solltest du zumindest einmal probehalber auf- und natürlich auch wieder abgebaut haben.

10

Endlich losfahren!

Der wohl größte Fehler, der dir passieren kann: Vor der Tour zu viel nachzudenken und es dann doch nicht zu machen. Deshalb: Pack deine Sachen, schwing dich auf dein Gravel Bike und fahr los!

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