Bike-Rucksäcke im Test

Testbericht: Evoc Explorer Pro 30l (2018)

Foto: Benjamin Hahn Evoc Explorer Pro 30l
Die großen Seitentaschen des Evoc Explorer Pro 30l „umarmen“ Bikers Hüfte, sorgen so für beste Schwerpunktlage und satten Sitz, auch wenn es auf dem Trail heftig zur Sache geht. Zudem ist sein Fächerangebot gut strukturiert und leicht bedienbar. Das Tragesystem verteilt die Last hervorragend über den ganzen Rücken, sitzt körpernah, aber leicht schwitzig. Zudem kann bei voller Beladung am unteren Rücken eine Druckstelle entstehen.
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Bewertung


Testurteil

Testurteil sehr gut
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Technische Daten des Test: Evoc Explorer Pro 30l

Preis: 180 Euro
Gewicht: 1204 Gramm (ohne entnehmbares Zubehör)
Packvolumen: Herstellerangabe: 30 Liter; MB-Messung: 27,5+1 Liter offene Taschen ohne RV
Trinksystem: optional, 2 L: 35 Euro/3 L: 37 Euro
Besonderheiten: Helmhalter, Regenhülle, Hauptfach per Rollverschluss teilbar, RV-Trinkblasenfach, Fleecefach, Signalpfeife, Notfallanleitung, Blinklichthalter, Werkzeugfach, Kulturbeutel, kürzeres 26-L-Modell erhältlich
Testurteil: Sehr gut (78 Punkte)

Bewertung

Mehrtagestouren bringen oft Hüttenübernachtungen mit sich. Für die Körperpflege und zur Schonung der Geruchssinne aller Mitreisenden liegt dem Explorer ein Kulturbeutel zur Aufbewahrung von Kosmetika bei.

In den 1,5-L-Seitentaschen des Evoc findet jede Menge Zubehör Platz. So sitzt die Last mit tiefem Schwerpunkt optimal ringförmig auf der Hüfte, liegt nicht nur am unteren Rücken auf.

Viele Rucksäcke besitzen eine Pfeife im Brustgurt – für Rettungssignale oder um Vorausfahrende „zurückzupfeifen“.

17.05.2018
Autor: Christian Zimek
© MOUNTAINBIKE
Ausgabe /2018