Sechs Rennräder aus Italien im Test bei RoadBIKE

Im Test: Sechs Italo-Rennräder


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Italo-Rennräder im Test
Foto: Christian Lampe

 

Sechs Italo-Rennräder im RoadBIKE-Test
Foto: Benjamin Hahn

 

Sechs Italo-Rennräder im RoadBIKE-Test
Foto: Benjamin Hahn

 

Sechs Italo-Rennräder im RoadBIKE-Test
Foto: Benjamin Hahn

 

Sechs Italo-Rennräder im RoadBIKE-Test
Foto: Christian Lampe
Mit großen Namen und aufreizendem Design verdrehen einem diese italienischen Schönheiten den Kopf – was haben sie sonst noch zu bieten?
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Pizza und Pasta. La Dolce Vita. Kunst und Design. Italien hält unzählige Verlockungen parat. So stark die italienische Kultur seit dem Römischen Reich unsere westliche Welt geprägt hat, so haben die großen italienischen Rennrad-Namen den Radsport zu dem gemacht, was er heute ist. Namen wie Campagnolo, Colnago, Gios oder De Rosa versetzen Rennradfahrer weltweit immer noch – und wieder – in Verzückung.

Mehr als 50 Jahre lang stellte sich für Rennradfahrer nicht die Frage: "Entscheide ich mich für eine italienische Marke?" Sondern: "Für welche?" Rennräder kamen aus Italien, basta! Kein Wunder, dass diese Strahlkraft bis heute anhält.

Wer mit so viel Rennrad-Tradition nichts anfangen kann, verfällt womöglich dem Design der Italo-Renner – neben der Lebensart der zweite große Trumpf italienischer Kultur. Die kantigen Rahmen von De Rosa und Wilier mögen nicht jedem gefallen – kalt lassen sie keinen. Und wer den Reizen einmal verfallen ist, kommt nicht mehr davon los.

Italo-Räder positionieren sich bewusst abseits der Masse

Wen interessieren da schnöde Messwerte? Denn da – das zeigt der aktuelle Test von 6 Italo-Rennern einmal mehr – haben andere die Nase vorn: Fast alle Räder im Vergleich erreichen bei den Lenkkopfsteifigkeiten nur unterdurchschnittliche Werte.

Doch wegen Steifigkeitsrekorden kauft niemand solch ein Rad. Ähnlich wie bei Stahl- oder Titan-Rennern fährt hier immer der Reiz des Besonderen mit, man positioniert sich bewusst abseits der großen Masse. Den meisten RoadBIKE-Mitarbeitern jedenfalls verdrehten die Italo-Renner den Kopf.

Schließlich ist es eine ganze Weile her, dass so viele italienische Räder in einem deutschen Magazin zum Labor- und Praxistest zusammenkamen. Und jedes für sich zeigt, warum Italo-Renner nach wie vor zu den süßesten Versuchungen überhaupt zählen.


Die Rennräder in diesem Test:

06.12.2013
Autor: Felix Böhlken
© RoadBIKE
Ausgabe 08/2013