Dauertest Scott Foil RC

1000 Kilometer geschafft!


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Scott Foil RC Dauertest
Foto: Mallorca Cycling Photos

 

Scott Foil RC Dauertest
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Scott Foil RC Dauertest
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Scott Foil RC Dauertest
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Scott Foil RC Dauertest
Foto: Sebastian Hohlbaum
Teil 3, das Trainingslager: Wie macht sich das Scott Foil RC auf den ersten 1000 Kilometern?

Die ersten 1000 Kilometer sind absolviert, die meisten davon auf der Rennrad-Insel Mallorca. Zeit für ein erstes Zwischenfazit zum Foil:

Das Scott Foil RC ist zwar ein Aero-Rennrad, scheint aber wenig der negativen Aero-Rennrad-Eigenschaften zu besitzen. Weder ist es bockschwer, noch fehlt der Komfort am Hinterbau. Wie nachgiebig das Rad tatsächlich ist, muss der RB-Prüfstand beweisen. Aber gefühlt ist es auch nach 150 Kilometern im Sattel noch bequem.

Schwer ist es auch nicht, das Gewicht wurde schon gleich zu Beginn gemessen (s. unten). Die gut 7 kg sind auch bei längeren Anstiegen kein Hindernis. Stattdessen stiefelt das Foil Flott auch längere Anstiege hinauf.

Und überhaupt hat das Rennrad einen ordentlichen Zug nach vorn. Die Beschleunigung erfolgt bei entsprechendem Kraftaufwand in Windeseile! Und ist man erstmal auf einem Hohen Tempo, lässt sich dieses auch gut halten.

Bin gespannt, wie die nächsten 1000 Kilometer werden.

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Teil 2: Die richtige Größe

Klar, das perfekte Rennrad passt wie ein Handschuh und fühlt sich an wie eine Verlängerung des eigenen Körpers. Doch jeder Mensch ist unterschiedlich und Rennräder gibt es nun mal nicht in unendlich vielen verschiedenen Größe. Dazu kommt, dass sich die Geometrien abhängig vom Modell stark unterscheiden können. Wer auf einem Tourer von Marke X in Größe 56 gut sitzt, muss sich nicht auch auf einem Aero-Renner von Marke Y in der gleichen Größe wohlfühlen.

Gute Webseiten bieten Rechner an, bei dem man die Körpermaße eingibt und eine empfohlene Rahmengröße heraus bekommt. So ist es auch bei den großen Versendern der Fall. Probefahren ist aber meistens nicht möglich ist.

Mein Dauertester Scott Foil RC wird im Normalfall über den Händler vertrieben, eine Probefahrt ist da in der Regel kein Problem. Allerdings bekam ich mein Rad direkt von Scott. Statt einfach zwei Rahmengrößen zu bestellen und die nicht passende zurück schicken, musste ich mich für eine Größe entscheiden. Nachdem ich in der letzten Saison auf einem Giant Propel Advanced 0 LTD in Größe ML (ca. 56 cm Rahmenhöhe) unterwegs war, habe ich mich dieses Mal für einen Rahmen in M (54 cm Rahmenhöhe) entschieden.

Die Körperposition ist tief und kompakt, genau wie ich es mag. Trotz tiefem Lenker und langem Vorbau (110mm) gibt es auch nach längeren Touren keine Rückenschmerzen. Das "Toe-Clipping" (Vorderreifen stößt bei starkem Einlenken an die Zehen) nehme ich für meine Wohlfühl-Position gerne in Kauf. Allerdings kommt der Rahmen bzw. die Komponenten mit dieser Sitzposition und der Sattelüberhöhung an ihre Grenzen. Mit der 350mm-Sattelstütze ist meine gewünschte Sattelhöhe von 78 cm gerade so nicht zu erreichen.

Kein Problem, für das Rad gibt es auch eine 400mm-Sattelstütze. Das ist nicht verwunderlich. Schließlich sind auch die Profis des Orica-Scott World Tour Teams auf dem Scott Foil unterwegs. Und Profis sind ja bekannt dafür, dass sie eher eine Rahmengröße kleiner fahren.

Teil 1: Wie Weihnachten

Ein neues Rennrad ist wie Weihnachten. Und genauso habe ich mich gefreut, als ich meinen Dauertester ausgepackt habe, das Scott Foil RC. Das Aero-Rennrad mit der neuen Shimano Dura-Ace Gruppe wird mein treuer Begleiter in dieser Rennrad- und Triathlonsaison sein.

Außer der brandneuen Shimano Dura-Ace 9100 kommt das neue Scott Foil RC mit Zipp 30 Course Alu-Laufrädern und Komponenten von Synchros. Komplett aufgebaut (Gr. M/54, inkl. Dura-Ace Pedale und einem Flaschenhalter) liegt das Gesamtgewicht bei 7,21 kg. Für einen Aero-Renner durchaus passabel. Wie schnell sich diese gut 7 kg beschleunigen lassen, wird sich in den nächsten Wochen und Monate noch herausstellen.

25.04.2017
Autor: Sebastian Hohlbaum
© RoadBIKE