Rennräder mit Scheibenbremsen: Vier Modelle im Test

Im Test: 4 Rennräder mit Scheibenbremsen

Foto: Daniel Geiger Rennräder mit Scheibenbremsen

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Die Disc-Rennräder kommen! RoadBIKE klärt die Frage, ob und für wen sich Rennräder mit Scheibenbremsen empfehlen. Außerdem: Vier Modelle im Test.
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Update: 15 aktuelle Rennräder mit Scheibenbremse im Test

Vor rund 2 Jahren wurde das Thema Scheibenbremse am Rennrad erstmals intensiver diskutiert, ausgelöst durch die UCI-Freigabe der Discs bei Querfeldeinrennen. Auf der Eurobike 2012 waren bereits einige Straßen-Rennräder mit Scheibenbremsen zu sehen, jetzt stehen sie in den Läden. Und mit Sram präsentierte jüngst der erste große Komponentenhersteller hydraulische Rennrad-Scheibenbremsen.

Bei Shimano erlauben die elektronischen Schaltungen theoretisch eine einfachere Integration der Hydraulik in die Brems-/Schalthebel – es dürfte also nur eine Frage der Zeit sein, bis auch die Japaner entsprechende Modelle präsentieren.

Zeit für Innovationen

Kontroverse Diskussionen über Sinn und Unsinn der neuen Bremsentechnik werden in der Rennrad-Gemeinde garantiert stattfinden, ganz ähnlich wie bei der Einführung elektronischer Schaltsysteme. Fest steht: Das bei Mountainbikes seit über 10 Jahren bewährte System bedeutet auch für Rennräder einen Schritt nach vorn – und bringt viele Veränderungen mit sich. Doch braucht es sie wirklich?

RoadBIKE hat einige der ersten Disc-Rennräder getestet, um den Innovationsgehalt und die damit einhergehenden technischen Änderungen zu bewerten – und zu erklären. Allerdings stellten nur 4 Anbieter Testräder zur Verfügung. Einige interessante Carbon-Modelle, etwa von Bulls oder Silverback, waren noch nicht verfügbar. Colnago wollte kein Testrad liefern.

Alle Räder im Test waren noch mit mechanischen Systemen ausgestattet (Volagi mit Hydraulikkonverter), bei denen – wie bei der guten alten Rennrad-Felgenbremse – Seilzüge die Bremsbefehle des Fahrers übertragen.