8 Carbon-Clincher-Laufräder im Labor- und Praxistest
Fazit: Carbon-Laufräder können nur bedingt überzeugen
Schwerer, teurer und das bei geringerer Bremsleistung - Lohnt sich die Anschaffung von Rennrad-Laufrädern aus Carbon? Zu den getesteten Produkten
Mehr zum Thema RoadBIKE Werkstatt-App fürs Apple iPhone - detaillierte Tipps für Rennrad-Fahrer RoadBIKE Werkstatt-App fürs Apple iPhone - detaillierte Tipps für Rennrad-Fahrer Video: Carbon-Laufräder Lightweight Meilenstein und Fernweg Rennrad-Laufräder aus Carbon im Test
Der Schwachpunkt fast aller Carbon-Clincher zeigte sich auf der Waage: Abgesehen vom nur 1.202 Gramm schweren Lightweight-Set, belasteten alle Sätze die Waage mit rund 1.400 Gramm, die Schlusslichter von Bontrager und Zipp sogar mit über 1.500 Gramm.
Der Grund für dieses Übergewicht: die Felgen, die für ausreichend Stabilität an den belasteten Bremsflanken mit vergleichsweise viel Material gebaut werden müssen. In Anbetracht der exorbitanten Preise ist das Gewicht enttäuschend: Ein Alu-Mittelklasselaufrad für 500 Euro wiegt auch nicht mehr.
Natürlich nennen die Hersteller den aerodynamischen Vorteil der hohen Felgen als weiteres Argument pro Carbon. Doch dieser Vorteil lässt sich nicht allgemeingültig beziffern, da die Aerodynamik eines Laufrades immer auch vom Rahmen-Gabel-Set beeinflusst wird. Als seriöses Testkriterium taugt die Aerodynamik deshalb nicht – wohl aber als Thema für heiße Diskussionen.







