Labortest: 22 Rennrad-Laufräder

Die Laufwunder

Sie sehen gut aus und machen das Rennrad im Idealfall schneller. Aber wie viel müssen Sie für einen neuen Satz Laufräder wirklich ausgeben? RoadBIKE hat 22 Laufradsätze im Labor getestet.
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Fotostrecke: Die coolsten Details der getesteten Laufräder

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Aufmacher
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Die Leser von RoadBIKE haben Laufräder zum wichtigsten Anbauteil an Rennrädern gewählt – knapp vor den Schaltgruppen. Kein Wunder, denn effektiver als mit Laufrädern lässt sich ein Rennrad nicht aufwerten – technisch und optisch gleichermaßen.

Aber wie viel müssen Rennradfahrer für einen hochwertigen Laufradsatz ausgeben – 300 Euro oder mehr als das Doppelte? Und auf welche Eigenschaften kommt es an? Fragen, die der große RoadBIKE-Laufradtest beantwortet.

RoadBIKE hat mit enormem Aufwand 22 Laufradsätze mit Aluminiumfelgen zwischen 225 und 1300 Euro getestet. In einem wahren Testmarathon hat RoadBIKE-Techniker Haider Knall rund 2000 Datensätze erhoben: Gewichte, das für die Beschleunigung wichtige Trägheitsverhalten, die Seitensteifigkeiten, Höhen- und Seitenschläge sowie die Torsionssteifigkeit am Hinterrad, für die der erfahrene Techniker, der schon für namhafte Profis, wie etwa Michael Rich, Laufräder gebaut hat, eigens einen Prüfstand entwickeltet.

Diese fünf Kriterien, quasi das kleine Einmaleins des Laufradbaus, entscheiden über Wohl oder Weh beim Laufrad. Fünf Kriterien, die die Eckpunkte darstellen, zwischen den sich ein gutes Laufrad bewegen sollte. Und das ist schwierig genug, weil einige dieser Kriterien eigentlich unvereinbare Gegensätze darstellen.

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23.07.2008
Autor: Felix Böhlken
© RoadBIKE
Ausgabe Mai/2008