15 Rennradbrillen im RoadBIKE-Test

15 Rennrad-Brillen

Eine Rennrad-Brille bewahrt die Augen vor vielen Gefahren. RoadBIKE hat 15 aktuelle Sichtschützer von 40 bis 320 Euro getestet.
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15 Rennrad-Brillen im RoadBIKE-Test Foto: drakeimages.de
15 Rennrad-Brillen im RoadBIKE-Test Foto: drakeimages.de
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Sommer, Sonne, Sonnenschein – wenn der Wettergott den Radsportlern gewogen ist, läuft es jetzt im Sattel richtig rund. Strahlend blauer Himmel, lange Tage und warme Temperaturen locken die Rennradfahrer – hoffentlich – in Heerscharen auf die Straße.

Doch der Sommer bringt auch Tücken mit sich. Denn zum einen blendet der gigantische Gasball am Himmel mitunter und behindert die Sicht. Zum anderen sind, neben den Radsportlern, jetzt auch die Insekten in Massen unterwegs.

Und die kleinen Dinger bewegen sich – zumindest gefühlt – meist exakt auf durchschnittlicher Rennradfahrer-Augenhöhe ... Ergo: Eine Radbrille muss her, um die empfindlichen Sehorgane vor schmerzhaftem Kontakt mit Fremdkörpern, unangenehm­em Fahrtwind und übermäßiger Sonneneinstrahlung zu schützen. Kein Wunder, dass Radprofi Marcus Burghardt vom Team BMC feststellt: "Die Radbrille ist für mich Pflicht – auch beim Training."

Vielfältige Auswahl
Doch wenn der Radsportler sich auf Brillensuche begibt, wird er bald von der gro­ßen Auswahl überwältigt: Modelle mit Rand, ohne Rand, mit 2 Gläsern oder durchgängiger Scheibe, mit Wechselfiltern oder selbsttönenden Gläsern, verstellbaren oder starren Bügeln, Korrektureinsätzen oder geschliffenen Gläsern … der Markt bietet alles, was das Herz begehrt – und noch eine Menge mehr.

Aber welche Brille ist wirklich gut und auf welche Eigenschaften kommt es überhaupt an? Diese Fragen beantwortet dieser Test von 15 Rennrad-Brillen in 3 Preisklassen: 6 Modelle im Einsteigersegment zwischen 40 und 80 Euro, 6 Mittelklassebrillen zu Preisen von 110 bis 150 Euro, sowie 3 Oberklassemodelle mit Preisen deutlich jenseits der 200 Euro.

Gut (aus)sehen

Auch wenn bei vielen Rennradfahrern die Meinung vorherrscht, eine Radbrille müsse vor allem gut aussehen: Im harten Ver­gleichs­test zählen nur Fakten: Wie angenehm und sicher sitzt der Augenschutz? Bietet er jederzeit beste Sicht auf die Straße? Schützt die Brille vor Wind und Fremdkörpern?

Zudem haben die Tester die Ausstattung, die Verarbeitung sowie die Funktion des Gläserwechsels bewertet, bei selbsttönenden Gläsern das Tönungsspektrum sowie die Reaktionszeit für den Wechsel.

Die Schlüsselqualifikation der perfekten Radbrille ist dabei ihr Tragekomfort. "Sie muss fest sitzen, darf aber nicht drücken – speziell über den Ohren und an der Nase", weiß Marcus Burghardt. Erfüllt sie diesen Anspruch nicht, hat sie sich schon disqualifiziert. Aber: Da kein Radsportlerkopf dem andern exakt gleicht, kann der Komfort auch nie universell bewertet werden. Deshalb gilt: Vor dem Kauf unbedingt anprobieren!

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Autor: Felix Krakow
© RoadBIKE
Ausgabe 08/2012