15 Rennradbrillen im RoadBIKE-Test
15 Rennrad-Brillen
Eine Rennrad-Brille bewahrt die Augen vor vielen Gefahren. RoadBIKE hat 15 aktuelle Sichtschützer von 40 bis 320 Euro getestet. Zu den getesteten Produkten
Mehr zum Thema Oakley Radarlock und Radar Edge - neue Radbrillen für die Saison 2013 Uvex sgl 104 - 2013er Radbrille mit Wechselgläsern von Uvex Alpina PSO Twist Four VL+: Sportbrille mit selbsttönenden Gläsern Uvex sucht Testkandidaten für neuen Helm und Radbrille
Sommer, Sonne, Sonnenschein – wenn der Wettergott den Radsportlern gewogen ist, läuft es jetzt im Sattel richtig rund. Strahlend blauer Himmel, lange Tage und warme Temperaturen locken die Rennradfahrer – hoffentlich – in Heerscharen auf die Straße.
Doch der Sommer bringt auch Tücken mit sich. Denn zum einen blendet der gigantische Gasball am Himmel mitunter und behindert die Sicht. Zum anderen sind, neben den Radsportlern, jetzt auch die Insekten in Massen unterwegs.
Und die kleinen Dinger bewegen sich – zumindest gefühlt – meist exakt auf durchschnittlicher Rennradfahrer-Augenhöhe ... Ergo: Eine Radbrille muss her, um die empfindlichen Sehorgane vor schmerzhaftem Kontakt mit Fremdkörpern, unangenehmem Fahrtwind und übermäßiger Sonneneinstrahlung zu schützen. Kein Wunder, dass Radprofi Marcus Burghardt vom Team BMC feststellt: "Die Radbrille ist für mich Pflicht – auch beim Training."
Vielfältige Auswahl
Doch wenn der Radsportler sich auf Brillensuche begibt, wird er bald von der großen Auswahl überwältigt: Modelle mit Rand, ohne Rand, mit 2 Gläsern oder durchgängiger Scheibe, mit Wechselfiltern oder selbsttönenden Gläsern, verstellbaren oder starren Bügeln, Korrektureinsätzen oder geschliffenen Gläsern … der Markt bietet alles, was das Herz begehrt – und noch eine Menge mehr.
Aber welche Brille ist wirklich gut und auf welche Eigenschaften kommt es überhaupt an? Diese Fragen beantwortet dieser Test von 15 Rennrad-Brillen in 3 Preisklassen: 6 Modelle im Einsteigersegment zwischen 40 und 80 Euro, 6 Mittelklassebrillen zu Preisen von 110 bis 150 Euro, sowie 3 Oberklassemodelle mit Preisen deutlich jenseits der 200 Euro.
Gut (aus)sehen
Auch wenn bei vielen Rennradfahrern die Meinung vorherrscht, eine Radbrille müsse vor allem gut aussehen: Im harten Vergleichstest zählen nur Fakten: Wie angenehm und sicher sitzt der Augenschutz? Bietet er jederzeit beste Sicht auf die Straße? Schützt die Brille vor Wind und Fremdkörpern?
Zudem haben die Tester die Ausstattung, die Verarbeitung sowie die Funktion des Gläserwechsels bewertet, bei selbsttönenden Gläsern das Tönungsspektrum sowie die Reaktionszeit für den Wechsel.
Die Schlüsselqualifikation der perfekten Radbrille ist dabei ihr Tragekomfort. "Sie muss fest sitzen, darf aber nicht drücken – speziell über den Ohren und an der Nase", weiß Marcus Burghardt. Erfüllt sie diesen Anspruch nicht, hat sie sich schon disqualifiziert. Aber: Da kein Radsportlerkopf dem andern exakt gleicht, kann der Komfort auch nie universell bewertet werden. Deshalb gilt: Vor dem Kauf unbedingt anprobieren!
Mehr zum Thema Radbrillen mit optischer Verglasung:
Clip-Adapter, Folien- und Direktverglasung: optische Radbrillen im Überblick
Gloryfy
Gloryfy G4 Lime
Scott
Scott Leader
Shimano
Shimano S60R-PH
Swiss Eye
Swiss Eye Gardosa Evolution







