Test: 18 Alu-Rennräder bis 1500 Euro im Vergleich

Masse mit Klasse

RoadBIKE suchte in der Masse der Alu-Renner um 1500 Euro die Klassenbesten. Und die bieten richtig viel Rad fürs Geld.
Zu den getesteten Produkten

Fotostrecke: Top 4 und Flop 4 - diese Details sind im Test aufgefallen

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18 Ultegra Rennraeder Test - Billig Foto: Daniel Geiger
18 Ultegra Rennraeder Test - Kratzig Foto: Daniel Geiger
18 Ultegra Rennraeder Test - Uneben Foto: Daniel Geiger

 

18 Alu-Rennräder bis 1500 Euro im Vergleich Aufmacher
Foto: Daniel Geiger Auch in dieser Preisklasse finden sich tolle Rennmaschinen.

Media-Show: So testet RoadBIKE Rennräder

Media-Show: So testet RoadBIKE Rennräder

Weniger ist mehr. Der gute alte Puristen-Grundsatz gilt auch für schlaue Rennradfahrer. Zumindest für diejenigen, die für möglichst wenig Geld möglichst viel Rennrad suchen. Preisfüchse kommen an den 18 Alu-Rennern zwischen 1199 und 1549 Euro in diesem Test nicht vorbei. Warum? Ganz einfach: Ein solider Alu-Renner bietet einen technisch ausgereiften Rahmen, hochwertige Ausstattungen mindestens auf Ultegra-Niveau und charakterstarke Fahreigenschaften. Ein klasse Rennrad also, das sich hinter dem Trendmaterial Carbon nicht zu verstecken braucht.

Das vielleicht erfreulichste Ergebnis des umfangreichen Tests in Labor und Praxis: Die Alu-Renner sind keine gesichtslosen „Brot-und-Butter“-Räder. Vielmehr finden hier Rennradfahrer für nahezu jeden Anspruch das ideale Rad. Marathonfahrer wie entspannte Tourenfahrer. Einsteiger wie Hobby-Rennfahrer. Es gilt nur, aus dem großen Angebot das passende Rad zu finden. Denn klasse Modelle gibt es etliche.

Auch im Zeitalter der Kohlefaser sprechen viele Argumente für Aluminium als Rahmenmaterial. „Das Leichtmetall ist problemlos und damit günstig zu verarbeiten“, weiß RoadBIKE-Techniker Haider Knall. Das gibt den Produktmanagern Spielraum bei den Ausstattungen. Und: „Für Alu spricht die über ein Jahrzehnt lange Erfahrung der Hersteller.“

Diese Erfahrung spiegelt sich in den Messwerten der Testrahmen wider, die wie üblich aufwendig im Prüflabor von RoadBIKE ermittelt wurden. Die Hälfte der Rahmen wiegt unter 1,5 Kilo, also keine 200 Gramm mehr als ein durchschnittlicher Carbonrahmen, und erreicht dabei bis auf ganz wenige Ausrutscher sehr gute Messwerte (siehe Tabellen auf Seite 34/35).
Die guten Ergebnisse auf den RoadBIKE-Prüfständen, die zusammen mit dem renomierten EFBe-Institut entwickelt wurden, bestätigen sich bei den Testfahrten: Steife Tretlager ermöglichen satten Vortrieb, steife Lenkköpfe erlauben präzise Lenkmanöver.

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10.05.2008
Autor: Felix Böhlken
© RoadBIKE
Ausgabe April/2008