Sieben Rennräder für die Langstrecke im Test

So testet RoadBIKE die Rennräder – plus Gewichte, Steifigkeiten und Komfort-Werte der Test-Räder

Die Noten werden bei Praxistests auf der Straße und im eigenen RoadBIKE-Labor ermittelt und nach einem Schlüssel verteilt.
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Laborprüfung (50 %):
RoadBIKE misst bei allen Rahmen-Gabel-Sets (alle Rahmenmessungen finden inklusive Gabel statt!) die Tretlager- und Lenkkopfsteifigkeit. Werte im Tretlager über 70 N/mm bieten genügend Reserven, im Lenkkopf liegen Werte über 70 Nm/° im „grünen Bereich“ und bieten auch schweren Fahrern über 80 Kilo genügend Steifigkeit, Fahrstabilität und Lenkpräzi­sion.

Dazu wird die vertikale Nachgiebigkeit der Sets gemessen – aus diesen Werten ergibt sich die Benotung der Rahmen-Sets (15% der Endnote). Darüber hinaus werden alle Teile und Kompletträder gewogen (10 %) und die Geometrie auf einem Laser-Messtisch vermessen. Die Ausstattung wird detailliert erfasst (15 %) und der Preis aller Testräder zueinander ins Verhältnis gesetzt (10 %).

 

RoadBIKE Langstrecken-Renner - Laufradsteifigkeit
Foto: RoadBIKE

 

RoadBIKE Langstrecken-Renner - Gewichte
Foto: RoadBIKE

 

RoadBIKE Langstrecken-Renner - Tretlagersteifigkeit
Foto: RoadBIKE

 

RoadBIKE Langstrecken-Renner - Lenkkopfsteifigkeit
Foto: RoadBIKE

 

RoadBIKE Langstrecken-Renner - Rahmen-Gabel-Set
Foto: RoadBIKE

Praxistest (50 %):
Jedes Rad ist anders, und jeder Fahrer hat eigene Ansprüche. Deshalb sind mit jedem Test­rad mindes­tens drei verschiedene Testfahrer auf einer festgelegten Testsrunde unterwegs. Auf dieser Runde, die unter anderem Anstiege, Abfahrten, welliges Terrain, Ortsdurchfahrten und verschiedene Untergründe beinhaltet, sammeln sie unabhängig voneinander, und ohne die Mess­werte zu kennen, ihre Fahreindrücke und geben Bewertungen in einzelnen Kategorien (z. B. Kletterverhalten, Abfahrtsverhalten, Vortrieb, Spurgenauigkeit, Komfort, Geometrie) ab.

Die protokollierten Fahreindrücke werden dann mit den Messwerten aus dem Labor abgeglichen und etwaige Auffälligkeiten bei Steifigkeiten oder Komfort überprüft. In diesem Fall nehmen die Tester die fraglichen Punkte nochmals unter die Lupe. Die Praxis­note macht 50 Prozent der Endnote aus.

Die Bewertungen in Vergleichstets sind bei RoadBIKE immer relativ zueinander und nicht absolut – innerhalb des jeweiligen Testfelds bestimmen also die jeweils besten und schlechtesten Werte die Eckpunkte, die für die Notenvergabe entscheidend sind.


Inhaltsverzeichnis


Die Rennräder in diesem Test:

05.03.2013
Autor: Felix Böhlken
© RoadBIKE
Ausgabe 01/2013