Im Test: 6 Rennräder aus Titan und 4 Modelle aus Stahl

So testet RoadBIKE die Rennräder aus Titan und Stahl

Testfahrten mit den Rennrädern ergeben die erste Hälfte der Benotung, aufwendige Tests im RoadBIKE-Labor ergänzen das Urteil.
Zu den getesteten Produkten

Fotostrecke: Traum-Rennräder aus Titan und Stahl im Test

10 Bilder
Cielo Sportif Foto: Dan Zoubek
De Rosa Corum Foto: Dan Zoubek
Falkenjagd Aristos RS Foto: Dan Zoubek

Laborprüfung: Im eigenen Prüflabor misst RoadBIKE die Tretlager- und Lenkkopfsteifigkeiten aller Rahmen-Gabel-Sets sowie die Seitensteifigkeit der Laufräder. Die Tretlagerstei­figkeit lässt Schlüsse auf den Vortrieb zu, den ein Rad – etwa im Wiegetritt – bietet. Werte über 80 N/mm bieten genug Reserven, damit sich das Rad auch bei harten Antritten nicht zu stark verwindet.

Die Lenkkopfsteifigkeit ist wichtig für die Fahrstabilität und Lenkpräzision. RoadBIKE nimmt die Messung inklusive der Gabel vor. Werte über 70 Nm/° liegen im „grünen Bereich“ und bieten auch schweren Fahrern über 80 Kilo genügend Steifigkeit. Darüber ­hinaus werden zwei Komfortmessungen vorgenommen, die Aussagen über die vertikale Nachgiebigkeit liefern. Je mehr das Set unter Last „einfedert“, desto komfortabler ist der Renner. Gute Werte liegen unter 350 N/mm. Alle Labordaten fließen in die Bewertung ein und machen 50 Prozent der Endnote aus.

Praxistest: Jedes Rennrad ist anders, und jeder Fahrer hat eigene Ansprüche. Darum sind mit jedem Test­rad mindestens 3 verschiedene Fahrer unterwegs. Auf einer festgelegten Runde sammeln sie unabhängig voneinander, und ohne Daten zu kennen, ihre Eindrücke und geben Bewertungen ab. Die Praxisnote macht 50 Prozent der Endnote aus.



Die Rennräder in diesem Test:

20.01.2012
Autor: Nils Flieshardt
© RoadBIKE
Ausgabe 12/2011