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Reifen: Wenig Druck bringt Traktion
Den richtigen Reifen zu finden, ist eine komplizierte Wissenschaft. Spezialisten passen Profil und Druck an den jeweiligen Untergrund an. Im Rennen kommen ausschließlich Schlauchreifen zum Einsatz, da sie mit extrem wenig Druck gefahren werden können (1,4–2 Bar), ohne dabei pannenanfällig zu sein.
Durch den geringen Druck erhöht sich die Traktion – wichtig bei rutschigem Untergrund. Ein guter Reifen zeichnet sich zudem durch eine flexible Flanke aus. Wegen ihrer Alltagstauglichkeit haben sich dagegen für das Training profilierte Faltreifen mit weichen Stollen bewährt. Mit wie viel Druck sie gefahren werden sollten, hängt neben den Bedingungen auch vom Reifentyp ab.
Tipp: Mit drei Bar in die Trainingsrunde gehen, und dann schrittweise Luft ablassen, bis die optimale Traktion erreicht ist, der Reifen aber noch nicht durchschlägt. Die Breite sollte zwischen 32 und 35 mm liegen.



