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Unter Strom
Spannende Frage: Wie schlagen sich die ersten Komplett-Rennräder mit Shimanos Di2 im Labor- und Praxistest?
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- 2Vorteil Di2: Bessere Bedienbarkeit
- 3Weniger Serviceaufwand als mechanische Schaltungen
- 4Akku: Bislang keine Probleme
- 5Einziger Nachteil: Der Preis
- 6RoadBIKE Messlabor: Die Gewichte der getesteten Rennräder im Detail
- 7RoadBIKE Messlabor: Die Steifigkeiten im Detail
- 8So testet RoadBIKE die Di2-Renner
- 9Kommentar: Elektronik für alle!
- 10Fazit: Enges Testfeld - mit Trek Madone als Sieger
RoadBIKE-Umfrage: Werden Sie sich Shimanos elektronische Di2-Schaltung an Ihr Rennrad bauen? Hier abstimmen.
So klingt die Zukunft: Ein kurzes Surren, ein metallisches Klacken, und der Gang sitzt. Schneller und präziser als jede mechanische Schaltung transportieren bei Shimanos elektronischer Di2 Stellmotoren an Umwerfer und Schaltwerk die Kette. Die Schaltbefehle kommen von Tastern, die anstelle der Schalthebel sitzen. Eine aufsehenerregende Entwicklung.
Die nach Neuheiten lechzende Radbranche nahm sie dankbar an: Kaum ein Stand bei der Fachmesse Eurobike, an dem die Di2 nicht eines der Top-Modelle für die Saison 2010 zierte. Sind diese neuen, superteuren Di2-Renner nur der nächste kurzlebige Trend, um Medien und Kundschaft bei Laune zu halten? Oder erlauben die Di2-Räder vielleicht sogar schon einen Blick auf die nächste Evolutionsstufe – auf die Zukunft des Rennradfahrens?
Die Zukunft hat begonnen
RoadBIKE hat elf Renner mit im Rahmen integrierter Di2 getestet. Echte Traumräder, wie die Laborwerte der Spitzenrahmen aller Anbieter und die Beschreibung der Fahreigenschaften belegen. Keines der Testräder leistete sich eine gravierende Schwäche – was bei Preisen zwischen 4999 und satten 13 000 Euro aber auch zu erwarten war. Umso spannender: Wie schlägt sich die Di2-Gruppe im Alltag, wie haben die Hersteller die Integration in ihre Rahmen gelöst und wie kommen verschiedene Fahrertypen mit den Gangwechseln per Knopfdruck zurecht?
Fünf Tester waren unterwegs, um möglichst viele Eindrücke zu sammeln. Darunter Ex-Profi Michael Rich, der die elektronische Dura-Ace seit ihrem Prototypenstadium kennt. Bei Datarecording-Testreihen im Wald von Arenberg prüfte er die Elektronik-Schaltung im Härtetest.
„Für mich ist die Di2 der nächste logische Schritt in die Zukunft“, sagt der Technik-Experte. Warum? „Für Rennfahrer sind schnelle und präzise Gangwechsel der Schlüssel zum Erfolg: im Sprint, aber auch auf welligem Terrain, wenn oft das Kettenblatt gewechselt werden muss.“ So oder ähnlich lautet das Lob vieler Rennfahrer nach ihren ersten Di2-Erfahrungen. Jens Schwedler, Masters-Weltmeister im Cyclocross, berichtet von Profis, die sogar bereit sind, die teure Gruppe zu kaufen, weil sie unbedingt damit fahren wollen.
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25.02.2010
© RoadBIKE Ausgabe 02/2010
Autor: Felix Böhlken
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