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Carbon vs. Alu: 16 Renner unter 2.000 Euro im Test
Kopf an Kopf
Carbon oder Aluminium? Welches Rahmenmaterial macht in der attraktiven Preisklasse unter 2000 Euro das Rennen? Zu den getesteten Produkten
Sekt oder Selters? Die Mutter aller Fragen stellt sich – im übertragenen Sinne – jedem Rennradkäufer im Preissegment um 1800 Euro. „Ich möchte einen Carbonrahmen, aber mein Händler sagt, Alu ist für den Preis viel besser. Stimmt das?“
Solche oder ähnliche Leserfragen kreisen Woche für Woche um diese Materialfrage. Sie zeigen die Unsicherheit vieler potenziellen Kunden, die in Räder dieser Preisklasse investieren wollen: Alu-Rahmen wirken – „dank“ des Carbon-Hypes der vergangen Jahre – einfach altmodisch. Aber ist Carbon wirklich immer die bessere Wahl?
Diese Grundsatzfrage legitimieren die Hersteller selbst – sie durften für diesen Test von Rennern unter 2000 Euro selbst über das Rahmenmaterial entscheiden. Die Überraschung: Alu und Carbon sind zu gleichen Teilen vertreten.
Ein Kopf-an-Kopf-Rennen, obwohl doch die Kohlefaser scheinbar das überlegene Material ist. Doch wer wissen will, welches Rahmenmaterial nun wirklich die Nase vorn hat, muss schon ganz genau hinschauen.
Vergleichs-Spiele
Denn auf den ersten Blick verwirrt die Situation in diesem Testfeld eher: So wartet das günstigste Rad, Cubes Agree GTC für 1599 Euro, mit einem Carbonrahmen auf, die beiden nächst günstigen Räder von Canyon (1699 Euro) und Simplon (1700 Euro) – wie wohl eher zu erwarten – einen Alu-Rahmen.
Unter den drei teuersten für je 1999 Euro überrascht Radon mit einem Alu-Rahmen, während es bei Carver und Specialized dem hohen Preis entsprechend Carbonrahmen gibt.
Auch der Blick auf die Gewichtstabelle bringt keine Klarheit, welches Material mehr Punkte sammelt: Mit jeweils rund 8,5 Kilo teilen sich der Alu-Renner von Cannondale und Cubes Carbonmodell die rote Laterne, vorn liegt ein Alu-Modell von Radon – dessen Traumgewicht knapp über sieben Kilo wäre ohne eine versendertypische Kampfausstattung allerdings unmöglich.
Die darauf folgenden Plätze teilen sich das Carbonrad von Carver und der Alu-Renner von Red Bull mit je knapp 7,5 Kilo.
Noch mehr 2009er-Renner im Test:
Sechs Damen-Rennräder im Test Zehn Carbon-Renner im Labor- und Praxistest 20 Alu-Renner um 1.300 Euro im Test 16 Carbon-Bestseller im Test – plus: 10 preisgünstige Alternativen 15 Carbon-Renner im Test – plus: preisgünstige Alternativen Zwölf Komfort-Renner im Test Sieben Titanrenner im Test Acht Top-Renner im Labor- und Praxis-Test Edel-Renner: Vier 2009er-Modelle im Test Sechs 2009er-Renner im ersten Test
Bulls
Bulls Night Hawk 2
Cannondale
Cannondale CAAD 9 Ultegra SL
Canyon
Canyon Ultimate AL 9.0
Carver
Carver Evolution Carbon
Corratec
Corratec Forcia CA+ Ultegra
Focus
Focus Cayo
Haibike
Haibike Hai Race SL
Radon
Radon R-1 8.0
Red Bull
Red Bull Pro-SL 4400
Simplon
Simplon Phasic 105
Specialized
Specialized Tarmac Comp C2
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