Im RoadBIKE-Test: 12 Carbon-Rennräder unter 2.000 Euro

Carbon nicht automatisch steifer als Aluminium

Kein Zweifel, für das begehrte, da hoch gelobte Rahmenmaterial Carbon spricht eine Menge: Hohe Steifigkeit und gute Dämpfungseigenschaften bei geringem Gewicht – so lauten die Argumente „pro“.
Zu den getesteten Produkten

Fotostrecke: 12 Carbon-Rennräder unter 2.000 Euro

12 Bilder
RB 0712 Carbon-Rennräder Bergamont Dolce LTD Foto: Benjamin Hahn
RB 0712 Carbon Rennräder Cannondale Supersix 6 Foto: Benjamin Hahn
RB 0712 Carbon Rennräder Canyon Ultimate CF 8.0 Foto: Benjamin Hahn

Zumindest in der Theorie. Ein Blick in die RB-Datenbank aller im Labor gemessenen „inneren Werte“ der Rahmen-Gabel-Sets bringt allerdings Überraschendes zutage: Vergleicht man die Steifigkeiten der Carbon-Sets aus dem aktuellen Test mit denen der Alu-Sets aus RB 5/12, hat Alu klar die Nase vorn, egal welchen Aspekt man betrachtet: Sowohl im Tretlager als auch im Lenkkopf müssen sich alle getesteten Carbon-Modelle einem Alu-Set geschlagen geben!

Selbst bei den Durchschnittswerten aller Sets schneidet Alu besser ab – wenn auch nur knapp. Absolut betrachtet erreichen indes alle Sets, egal ob Alu oder Car­bon, Werte im „grünen Bereich“, den RB als das für jedes Fahrergewicht ausreichend definiert.

 

RB 0712 Carbon Rennräder - Laufradsteifigkeit
Foto: RoadBIKE

 

RB 0712 Carbon Rennräder - Tretlagersteifigkeit
Foto: RoadBIKE

 

RB 0712 Carbon Rennräder - Lenkkopfsteifigkeit
Foto: RoadBIKE


Die Rennräder in diesem Test:

27.08.2012
Autor: Felix Böhlken
© RoadBIKE
Ausgabe 07/2012