Rennrad-Armlinge und -Beinlinge im Test

Vielseitig: Armlinge und Beinlinge für Rennradfahrer im Test


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Foto: Benjamin Hahn

 

Der RoadBIKE Armling- und Beinling-Test 2015
Foto: Benjamin Hahn

 

Der RoadBIKE Armling- und Beinling-Test 2015
Foto: RoadBIKE

 

Der RoadBIKE Armling- und Beinling-Test 2015
Foto: Benjamin Hahn

 

Der RoadBIKE Armling- und Beinling-Test 2015
Foto: RoadBIKE
Arm- und Beinlinge sind unverzichtbare Begleiter. Doch wie die richtigen finden? RoadBIKE hat jeweils 10 Paar Beinlinge und Armlinge getestet.

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Noch kühl am Morgen? Sorge vor einem Kälteeinbruch am Nachmittag? Arm- und Beinlinge sind nahezu unverzichtbar, wenn Radsportler bei längeren Touren flexibel auf wechselnde Temperaturen reagieren möchten. Deshalb gehören sie in jeden gut sortierten Rennrad-Haushalt.

Doch worauf müssen Sie beim Kauf achten, welche Modelle bieten am meisten fürs Geld? RoadBIKE hat jeweils 10 Paar Arm- und Beinlinge getestet, um das herauszufinden. Bei den Armlingen reicht die Preisspanne von 19,99 Euro für Enduras Xtract Arm Warmer bis zu den Merino Armwarmers von Rapha für 50 Euro. Für die Beinlinge werden zwischen 37,90 Euro für die Seamless Leg Warmer von Specialized und 60 Euro für die Merino Leg Warmers von Rapha fällig.

Ganz entscheidend ist, dass die Arm- und Beinlinge gut und angenehm sitzen. Deshalb sollten Sie beim Kauf vor allem auf die Bündchen achten. Die müssen zu Ihren Armen und Beinen passen, dürfen einerseits nicht einschneiden, andererseits auch nicht zu locker sitzen, weil gerade Armlinge sonst leicht ins Rutschen geraten. Die meisten Hersteller setzen deshalb auf eine leichte Gummierung, um dies zu verhindern.

Weil die Größenangaben der Hersteller mitunter stark variieren und zudem neben der Länge von Armen und Beinen auch deren Umfang eine wichtige Rolle spielt, sollten Sie unbedingt vor dem Kauf mehrere Modelle aus- und anprobieren.

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Der RoadBIKE Armling- und Beinling-Test 2015 Foto: Benjamin Hahn
Der RoadBIKE Armling- und Beinling-Test 2015 Foto: RoadBIKE
Der RoadBIKE Armling- und Beinling-Test 2015 Foto: Benjamin Hahn

Neuralgische Punkte bei Arm- und Beinlingen

Neben den Bündchen sind vor allem Kniekehlen, Ellenbogen und Achselhöhlen die neuralgischen Punkte, auf die Sie Ihr Augenmerk legen sollten. Je dicker und wärmer das Material ist, desto größer ist die Gefahr, dass die Wärmespender beim Pedalieren in der Kniekehle Falten werfen und drücken.

Deshalb sollten Sie sich, wenn möglich, mit den Beinlingen auf den Renner setzen und ein paar Umdrehungen treten. Bei den Armlingen sollten Sie sicherstellen, dass diese nicht in der Achselhöhle oder in Unterlenkerhaltung am Ellenbogen kneifen oder einschneiden. Eine gute Passform der Arm- und Beinlinge erkennen Sie überdies daran, wenn schon deren Schnitt offenbart, wie Sie die Stücke anziehen müssen.

Apropos anziehen: Ein Reißverschluss kann das bei Beinlingen deutlich vereinfachen, aber Sie sollten unbedingt darauf achten, dass der Zipper nicht am Knöchel drückt oder der Reißverschluss auf der Haut scheuert.

Testfazit kompakt

Die Arm- und Beinlinge im Test bieten insgesamt ein sehr hohes Niveau, so dass Nuancen und minimale Schwächen den Ausschlag geben. Insgesamt haben die Arm Warmer von Vaude und die Elite Thermal Leg Warmer von Pearl Izumi die meisten Tester überzeugt – und sich so jeweils knapp den Testsieg gesichert.

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RoadBIKE Cannondale SuperX Hi-Mod CX1 Foto: Benjamin Hahn
RoadBIKE Cannondale SuperX Hi-Mod CX1 Lagersitz mit Alu-Schale Foto: Benjamin Hahn
RoadBIKE Cannondale SuperX Hi-Mod CX1 Kettenblatt Foto: Benjamin Hahn
21.10.2015
Autor: Christian Brunker
© RoadBIKE
Ausgabe 10/2015