Rennräder im Test

Testbericht: Centurion Megadrive 4200

Centurion Megadrive 4200
Das Megadrive gefällt bei Marathons, dürfte nur am Heck etwas komfortabler sein. Sportliche Fahreigenschaften, Preis und Gewicht bringen Punkte – ein ausgewogener Testsieger.
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Bewertung


Testurteil

Testsieger Testurteil sehr gut
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Das günstigste Rad im Test will zwar aerodynamisch aussehen, die massigen Rohrquerschnitte passen aber, wie die Laufräder mit ihren flachen Felgen, nicht wirklich zum Aero-Konzept.

Abseits dieser Stil-Fragen punktet das Centurion als eines der wenigen Räder im Test mit durchweg zeitgemäßen Rahmensteifigkeiten und erfreulich vielseitigen Fahreigenschaften.

Wie die Konkurrenz will das Megadrive auf langen Etappen gefallen – und schafft das überzeugend: Der Fahrer genießt, trotz gestreckter Sitzposition, noch genügend Restkomfort für viele Stunden im Sattel. Die hohe Laufruhe bewährt sich auf Marathons, trotzdem folgt das Vorderrad bei schnellen Ortsdurch- oder Passabfahrten direkt und präzise.

Nur die Sattelstütze dürfte komfortabler sein, obwohl sie besser ist als bei vielen Mitbewerbern. Die sinnvoll gewählte Ausstattung sorgt für akzeptables Gesamtgewicht – Testsieg!

Technische Daten des Test: Centurion Megadrive 4200

Preis: 2499 Euro
Gewicht: 7600 g
Rahmengewicht: 1056 g
Gabelgewicht: 432 g
Rahmenhöhen: 50/53/55/57/59/62 cm
Getestete Rahmenhöhe: 57 cm
Rahmenmaterial: Carbon
Schaltgruppe: Shimano Ultegra, 11-28
Kurbelsatz: Shimano Ultegra, 50/34
Bremse: Shimano Ultegra
Laufräder: Mavic Ksyrium Equipe
Reifen: Maxxis Xenith, 23
Gabel: Centurion EGM-FK-03
Gabelmaterial: Carbon
Steuersatz: FSA No. 55E
Vorbau: Procraft Race OS, Alu
Lenker: Procraft Race OS, Alu
Sattel: Centurion Race
Sattelstütze: Centurion Megadrive, Carbon

* Bewertung erfolgt jeweils innerhalb eines Testfeldes - Werte in der Mitte entsprechen dem Testdurchschnitt.

Fazit

Das Megadrive gefällt bei Marathons, dürfte nur am Heck etwas komfortabler sein. Sportliche Fahreigenschaften, Preis und Gewicht bringen Punkte – ein ausgewogener Testsieger.

23.03.2011
Autor: Felix Böhlken
© RoadBIKE
Ausgabe /2011